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		<title>regionalgeschichte.Net</title>
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		<description>Aktuelle Artikel und Hinweise zur Regionalgeschichte</description>
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		<lastBuildDate>Mon, 22 Apr 2013 16:12:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Eröffnung des Handschriftencensus Rheinland-Pfalz am 25. April 2013</title>
			<link>http://www.regionalgeschichte.net/aktuelles/artikelansicht/artikel/eroeffnung-des-handschriftencensus-rheinland-pfalz.html</link>
			<description>Die Aufgabe des Handschriftencensus Rheinland-Pfalz ist es, die abendländischen mittelalterlichen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Handschriftencensus Rheinland-Pfalz hat mit Förderung der DFG Kurzbeschreibungen aller mittelalterlichen Handschriften erstellt, die sich auf dem Boden von Rheinland-Pfalz befinden und nicht anderweitig katalogisiert oder zur Katalogisierung vorgesehen sind. Die im Verlauf von etwas mehr als zweieinhalb Jahren erstellten Beschreibungen von gut 500 mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Kodizes sind bereits überwiegend in einer bundesweit einzigartigen Online-Datenbank unter www.hss-census-rlp.ub.uni-mainz.de abfragbar. Mit dieser Website, die an diesem Tag offiziell vom Probe- in den Vollbetrieb gehen wird, erhalten Historiker, Kunsthistoriker, Germanisten, Mittellateiner, Musikwissenschaftler und Theologen aus aller Welt erstmals einen Überblick über diesen Teil des historischen Gedächtnisses des Landes und über die Schätze, die hier zum Teil noch unbearbeitet in den Tresoren und Magazinen lagern. Die Bestände die hier erfasst sind, lagern unter anderem in Kloster-bibliotheken, Stadtbibliotheken und -archiven, Museen und Kirchen-schätzen. Vertreten sind Handschriften auf Pergament und Papier aus dem Zeitraum zwischen 750 und 1540 n.Chr., die auf Latein, Deutsch, Italienisch und in einem Fall sogar Katalanisch niedergeschrieben wurden. Die Website des Census bietet darüber hinaus eine Übersicht über alle Institutionen in Rheinland-Pfalz, die mittelalterliche Kodizes besitzen.<br />Weitere Informationen finden Sie auf der <a href="http://www.hss-census-rlp.ub.uni-mainz.de/" target="http://www.hss-census-rlp.ub.uni-mainz.de" >Homepage</a> des Projekts.<br /> </p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Sie sind herzlich eingeladen: </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><strong>Eröffnung der Handschriftencensus Rheinland-Pfalz</strong><br />25. April 2013, 17 Uhr<br />Universitätsbibliothek Mainz (Jakob-Welder-Weg 6, Mainz), Gruppenraum 1. OG</em></p>
<p><strong><em>Programm:</em></strong></p>
<ul><li><em>Grußwort (Prof. Dr. Wolfgang Hofmeister, Vizepräsident Forschung der Johannes Gutenberg-Universität)</em></li><li><em>Begrüßung (Univ.-Prof. Dr. Stephan Jolie, Deutsches Institut/Dr. Andreas Brandtner, Universitätsbibliothek Mainz</em></li><li><em>Der Handschriftencensus Rheinland-Pfalz: Ausgewählte Handschriften und Einführung in die Benutzung von Datenbank und Website (Dr. Christoph Winterer, Deutsches Institut)</em></li></ul>
<p><em>Anschließend findet ein Umtrunk mit Wein und Brezeln statt.</em></p>]]></content:encoded>
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			<pubDate>Mon, 22 Apr 2013 16:12:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neuerscheinung &quot;Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz: Kreis Alzey-Worms&quot; (Band 20.1)</title>
			<link>http://www.regionalgeschichte.net/aktuelles/artikelansicht/artikel/neuerscheinung-kulturdenkmaeler-in-rheinland-pfalz-kreis-alzey-worms.html</link>
			<description>In der Reihe 'Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz' ist nun Band 20.1 erschienen, der das Gebiet im...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Im südlichen Rheinhessen hatten schon früh die pfälzischen Kurfürsten das Sagen. Doch war auch der Niederadel in den Dörfern um Alzey präsent: Eindrucksvolle Zeugnisse bieten das im Kern gotische Schloss der Morsheimer in Erbes-Büdesheim und der Wohnturm der Herren von Dalberg in Eppelsheim. Ein beachtliches Ensemble bildet die Deutschordenskommende in Ober-Flörsheim mit Teilen seit dem Mittelalter. In der Sakralarchitektur spannt sich der Bogen von qualitätvoller mittelrheinischer Spätgotik, so in Bechtolsheim, bis zum Historismus.</p>
<p class="MsoNormal">Das einst reichsfreie Gau-Odernheim und der Marktflecken Flonheim bilden als denkmalreichste Orte die Schwerpunkte des Bandes. Gau-Odernheim zeichnet sich durch eine malerische Abfolge von Plätzen mit schmuckvollen Fachwerkhäusern des 17./18. Jahrhunderts aus. Die historische Mitte Flonheims ist der ausgreifende Marktplatz mit Substanz aus Renaissance und Barock. Als monumentale Dominante erweist sich dort die evangelische Kirche, die der Neugotiker Heinrich von Schmidt entwarf. Anspruchsvolle Villen aus der Blütezeit von Weinbau und Sandsteinindustrie vermitteln das Bild eines florierenden Gemeinwesens um 1900. Beachtliche barocke Rathäuser finden sich in Albig und Flomborn. An Selz und Wiesbach entwickelte sich eine Mühlenlandschaft mit Bauten seit dem 16. Jahrhundert. Traditionelles Wirtschaften machen außerdem die „Kuhkapellen“ des 19. Jahrhunderts und die Weinbergshäuser erlebbar, die an apulische Trulli erinnern. Als Landmarken fallen die Jugendstilbauten der Wasserversorgung ins Auge.</p>
<ul><li><span>Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz Band 20.1: Kreis Alzey-Worms.</span><span>  Verbandsgemeinde Alzey-Land (Denkmaltopographie Bundesrepublik  Deutschland). Bearbeitet von Michael Huyer und Dieter Krienke.  Wernersche Verlagsgesellschaft: Worms 2013.</span><span> ISBN 978-3-88462-327-5</span> <span>[€&nbsp;48.00&nbsp;]</span></li></ul>
<p>Die Publikation kann im Buchhandel erworben werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
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			<pubDate>Mon, 22 Apr 2013 15:34:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neuerscheinung &quot;Die Feldzüge der französischen Armee am Oberrhein in den Jahren 1734 und 1735 während des Polnischen Thronfolgekrieges&quot;</title>
			<link>http://www.regionalgeschichte.net/aktuelles/artikelansicht/artikel/neuerscheinung-die-feldzuege-der-franzoesischen-armee-am-oberrhein-in-den-jahren-1734-und-1735-waehren.html</link>
			<description>Die nun von Prof. Heinz Musall ins Deutsche übertragene Denkschrift von 1739 beschreibt den...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Professor Heinz Musall stellt die Übersetzung und den Kartenteil der historisch-geographischen Quelle des französischen Ingenieurs und Topographen Antoine de Regemorte vor.&nbsp; <br /> </strong>Die Denkschrift von 1739 befindet sich seit 1986 im Besitz der Pfälzischen Landesbibliothek. Der aus einer Familie von Festungsbauunternehmern und Militäringenieuren stammende Autor beschreibt die militärischen Operationen im Polnischen Thronfolgekrieg, die er als Begleiter der französischen Armee während der Feldzüge der Jahre 1734 und 1735 im Raum zwischen der Lauter im Süden und Mainz im Norden sowie in einigen rechts des Rheins durchzogenen Gebieten während der Feldzüge der Jahre 1734 und 1735 am Oberrhein erlebt hat. <br /> <br /> Der wissenschaftliche Wert der Denkschrift liegt zum einen in den detaillierten Beschreibungen des von den Truppen durchquerten Geländes und der logistischen Probleme, die bei Truppenbewegungen größeren Umfangs im 18. Jahrhundert zu lösen waren. Diese Schilderungen bieten damit zusätzliche, über die üblichen Operationsjournale hinausgehende Informationen zum Kriegsschauplatz, wo es ein Hauptanliegen der Truppenführung sein musste, so gut wie möglich für die Verpflegung der Truppen und ganz besonders auch für&nbsp; Futtervorräte für die große Anzahl mitgeführter Pferde usw. in feindlichem Gebiet zu sorgen. Dem Leser werden hier Einzelheiten zum Ablauf des Kriegsgeschehens vor Augen geführt, wie er sie aus anderen Quellen nicht oder nicht aus diesem militärischen Blickwinkel erfahren kann. Zum anderen enthält die Denkschrift <strong>19 handgezeichnete Karten</strong> aus dem Operationsgebiet, die mit ihren großen Maßstäben wichtige historisch-geographische Quellen darstellen. Sie weisen eine Fülle an topographischen Details auf, wie sie in früheren militärkartographischen Aufnahmen der französischen Ingenieure von diesem Raum nicht zu finden sind.<br /> <br /> Teil I des vorliegendes Bandes enthält den vollständigen Text der Denkschrift einschließlich der darin enthaltenen Karten. In Teil II wird zunächst der Verlauf des Polnischen Thronfolgekrieges (1733–1737/38) geschildert, um die in der Denkschrift erwähnten Ereignisse besser einordnen zu können. Es folgen Ausführungen zur Praxis der damaligen Kriegführung mit den sich dabei bei allen Heeren dieser Zeit ergebenden Problemen und zu den speziellen Tätigkeiten der Militäringenieure. Um die Bedeutung der genauen topographischen Aufnahmen von Regemorte als wichtigem Schritt zur modernen großmaßstäbigen topographischen Karte herauszustellen, werden Beispiele früherer von französischen Militärkartographen hergestellter Karten am Oberrhein bis zum Anfang des 18. Jahrhunderts zum Vergleich gezeigt.<br /> <br /> Zum Autor:<br /> Professor Dr. Heinz Musall (Jg. 1939) vertrat am Studiengang Kartographie und Geomatik der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft über 20 Jahre die Fächer Kartographie und Geographie. Er hat seit 1969 zahlreiche Beiträge zur historischen Kulturlandschaft und zur Geschichte der Kartographie der Oberrheinlande veröffentlicht sowie mehrere Kartenausstellungen mitbetreut: z.B.in der Badischen Landesbibliothek Karlsruhe (Die Oberrheinlande in alten Landkarten 1981, Der Neckar in alten Landkarten 1988, IMAGO MUNDI MODERNA - Weltkarten des Zweiten Entdeckungszeitalters 1993) und am Generallandesarchiv Karlsruhe (Landkarten aus vier Jahrhunderten 1986, Kulturland-schaften am Oberrhein in alten und neuen Karten&nbsp; 1997). 1999 Übersetzung und Kommentierung der französischen Denkschrift des Chevalier de Clairac über die Reichsfestung Philippsburg (1736).</p>]]></content:encoded>
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			<pubDate>Tue, 19 Mar 2013 15:54:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neuerscheinung &quot;Das Nieder-Ingelheimer Haderbuch 1468-1485&quot; - Buchvorstellung am 18. Dezember!</title>
			<link>http://www.regionalgeschichte.net/aktuelles/artikelansicht/artikel/neuerscheinung-das-nieder-ingelheimer-haderbuch-1468-1485-buchvorstellung-am-18-dezember.html</link>
			<description>Die sich im Besitz der Stadt Ingelheim befindenden Haderbücher protokollieren die Prozessführung...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Projekt<strong> &quot;Edition Ingelheimer Haderbücher</strong>&quot; wird vom Institut für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz betreut. Herausgeber ist Dr. Werner Marzi, die Transkription der mittelalterlichen Handschrift wird von Dr. Stefan Grathoff und die Übertragung ins heutige Deutsch von Dr. Regina Schäfer durchgeführt.</p>
<p>Im Auftrag der Stiftung Ingelheimer Kulturbesitz, finanziell unterstützt von Gesellschaftern der Fa. Boehringer Ingelheim und der Stadt Ingelheim wurde das <strong>Oberingelheimer Haderbuch1476-1485</strong> im Jahr 2011 veröffentlicht. Mittlerweile ist auch die Edition des Haderbuches <strong>Niederingelheim 1468-1484 </strong>abgeschlossen.</p>
<p>Zudem liegt auch der von Werner Marzi und Regina Schäfer herausgegebene Begleitband vor: <strong>Alltag, Herrschaft, Gesellschaft und Gericht im Spiegel der spätmittelalterlichen Ingelheimer Haderbücher</strong>.</p>
<p>Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Universitäten Mainz, Köln und Frankfurt stellen den geschichtlichen Hintergrund der Haderbücher dar und untersuchen die ständischen Konflikte, das soziale Gefüge, die staatrechtliche Verfassung, die politischen Verhältnisse, die Funktion des Gerichtes als Friedensgericht, die Rechtsbräuche und Rechtssprache, die Gerichtspraxis und die Flurnamen des Ingelheimer Grundes zur Zeit der Haderbücher.</p>
<p>Die Stadt Ingelheim lädt zur Vorstellung des Niederingelheimer Haderbuches und des wissenschaftlichen Begleitbandes ein!</p>
<p><br /><strong>Zeit: Dienstag, dem 18. Dezember 2012 um 18.00 Uhr<br />Ort: Rathaus der Stadt Ingelheim (Neuer Markt 1), Ratssaal</strong></p>
<p><strong> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </strong></p>]]></content:encoded>
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			<pubDate>Mon, 26 Nov 2012 13:48:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neuerscheinung &quot;Für Kunst und Glauben: Die Ausmalung der Martinskirche in Idstein&quot;</title>
			<link>http://www.regionalgeschichte.net/aktuelles/artikelansicht/artikel/neuerscheinung-fuer-kunst-und-glauben-die-ausmalung-der-martinskirche-in-idstein.html</link>
			<description>Rechtzeitig vor Weihnachten erscheint ein repräsentativer Bildband über die Deckenmalereien der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die ehemalige Hof- und Stadtkirche der nassauischen Residenzstadt Idstein (&quot;Unionskirche&quot;) besitzt eine der bemerkenswertesten sakralen Raumausstattungen aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts im protestantischen Deutschland. Das Programm der 38 großformatigen Gemälde mit Szenen aus dem Neuen Testament - in der Nachfolge der Rubens-Schule und der italienischen Renaissancemalerei - an Decke und Langhaus gibt jedoch bis heute Rätsel auf. Diese einzigartige Deckengestaltung wird im vorliegenden Band aus historischer, baugeschichtlicher und kunsthistorischer Sicht untersucht. Auf der Grundlage eingehender Quellenstudien wird ihre Entstehung in geistes- und religionsgeschichtliche Zusammenhänge eingeordnet.</p>
<p>Ein biographischer Abriss über den Auftraggeber Graf Johannes von Nassau-Idstein (1603-1677) beleuchtet seinen Lebensweg, seine Weltanschauung und seine religiöse Überzeugung. Nach der Schilderung der von ihm in seinem letzten Lebensjahrzehnt angeregten Umbaumaßnahmen der gotischen Martinskirche erfolgen Einzelanalysen der 38 Tafelbilder, geschaffen von Michael Angelo Immenraedt aus Antwerpen und Johann von Sandrart aus Frankfurt am Main. Das von Matthäus Meridan d. J. und Joachim von Sandrart angeregte Bildprogramm wird abschließend unter theologischen und ästhetischen Gesichtspunkten in seiner Gesamtheit analysiert. Pietistische Einflüsse und die als krisenhaft empfundene Lebenssituation des Grafen spielen dabei ebenso eine Rolle wie die in jüngster Zeit in den Fokus der Forschung getretene Problematik von Original und Kopie.</p>
<p>Großformatige Fotografien von Horst Goebel dokumentieren die Malereien zum ersten Mal vollständig. Sie zeigen die Kunstwerke auch im Detail und machen die eindrucksvolle Raumschöpfung der Idsteiner Kirch erlebbar. Auch während der notwendigen Generalsanierung der Unionskirche, die bis zum Jahr 2017 - dem 500. Reformationsjubiläum und der 200. Wiederkehr der in Idstein vollzogenen &quot;Naussauischen Union&quot; zwischen Lutheraneren und Reformierten - abgeschlossen sein soll, stellt das Buch eine wichtige Dokumentation dar. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Rouven Pons: Für Kunst und Glauben. Die Ausmalung der Martinskirche in Idstein unter Graf Johannes von Nassau-Idstein (1603-1677). 2012. 360 S. mit 246 Farbabb., geb. € 45,-. ISBN 978-3-930221-25-7 (Veröffentlichung der Historischen Kommission für Nassau Bd. 83)</strong></p>
<p>Einführungspreis bis 31.1.2013: € 35,-</p>]]></content:encoded>
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			<pubDate>Mon, 26 Nov 2012 11:13:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neuerscheinung &quot;Kampfzeit unter französischen Bajonetten. Die NSDAP in Rheinhessen in der Weimarer Republik&quot; (Geschichtliche Landeskunde 70)</title>
			<link>http://www.regionalgeschichte.net/aktuelles/artikelansicht/artikel/neuerscheinung-kampfzeit-unter-franzoesischen-bajonetten-die-nsdap-in-rheinhessen-in-der-weimarer-r.html</link>
			<description>Dr. Markus Würz zeichnet in seiner Dissertation die Entwicklung der NS-Parteiorganisation in...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Der Aufstieg der NSDAP nach dem Ersten Weltkrieg vollzog sich in den linksrheinischen Gebieten Deutschlands vor dem Hintergrund der alliierten Besetzung der Rheinlande. Die Besatzungspolitik der Alliierten stellte die NS-Partei dabei vor Herausforderungen, die sich grundlegend von denen in den unbesetzten Gebieten unterschied.<br />Anhand einer Fallstudie über die Entwicklung der Hitler-Partei in der zum Volksstaat Hessen gehörigen Provinz Rheinhessen, die zwischen 1918 und 1930 von französischen Truppen besetzt war, untersucht die Arbeit erstmals den Aufstieg der NS-Partei „unter französischen Bajonetten“. Sie zeigt, wie sich der Nationalsozialismus in einem Spannungsfeld zwischen Überwachung und Repression durch die französische Besatzungsmacht auf der einen Seite und sich begünstigend auswirkenden Folgen der Besatzung auf der anderen Seite<br />ausbildete und etablierte. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><strong>Buchvorstellung zum Aufstieg der NSDAP in Rheinhessen anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Raschi-Hauses in Worms</strong> </p>
<p class="bodytext">Das Raschi-Haus in Worms feiert sein 30-jähriges Bestehen Ende November 2012 mit der Vorstellung eines Werkes zur rheinhessischen Zeitgeschichte. Seit 1982 sind unter dem Dach des ehemaligen jüdischen Tanz- und Hochzeitshauses das jüdische Museum und das Stadtarchiv, das „Gedächtnis der Stadt“, untergebracht. Beide Einrichtungen vermitteln seitdem an diesem Ort die lange und reiche Geschichte der Stadt. Am 29. November 2012 um 18 Uhr präsentiert Dr. Markus Würz sein eben erschienenes Buch „Kampfzeit unter französischen Bajonetten. Die NSDAP in Rheinhessen in der Weimarer Republik“.&nbsp; Die Arbeit wurde 2010 vom Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften der Johannes Gutenberg-Universität Mainz als Dissertation angenommen. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><strong>Zeit: Donnerstag, 29. November 2012 - 18:00 Uhr<br />Ort: Raschi-Haus (Vortragssaal), Hintere Judengasse 6, Worms </strong></p>
<p class="bodytext"><strong>Eintritt frei. </strong></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Markus Würz: Kampfzeit unter französischen Bajonetten. Die NSDAP in Rheinhessen in der Weimarer Republik<br /> </p>
<p class="bodytext">2012.<br />270 Seiten mit 3 Abbildungen<br />und 6 Tabellen. Geb.<br />€ 49,–<br />ISBN 978-3-515-10288-9 </p>]]></content:encoded>
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			<pubDate>Fri, 16 Nov 2012 11:03:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neuerscheinung &quot;Kommunikationsnetze des Ritteradels im Reich um 1500&quot; (Geschichtliche Landeskunde 69)</title>
			<link>http://www.regionalgeschichte.net/aktuelles/artikelansicht/artikel/neuerscheinung-kommunikationsnetze-des-ritteradels-im-reich-um-1500-geschichtliche-landeskunde-69.html</link>
			<description>Der Band nimmt die Ritteradligen im Reich um 1500 in den Blick, Eliten zumeist regionaler...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Gegenstände der Kommunikation sind der Tausch von materiellen und symbolischen Gütern, die Auseinandersetzung um das Recht vor Gericht und in der Fehde oder auch die Kommunikation über die Geschichte und den sozialen Stand des Adels anlässlich von Turnieren. Der zusammenfassende Begriff des Kommunikationsnetzes macht deutlich, dass Individuen bzw. Gruppen erst durch die Verständigung im gemeinsamen kommunikativen Handeln stabile soziale Beziehungen hervorbringen, die ihrerseits durch die netzwerkartigen Verbindungen ihrer Kommunikationsteilnehmer geprägt sind. </p>
<p class="bodytext"><br /><strong>Aus dem Inhalt </strong></p>
<ul><li><span><span></span></span>Joachim Schneider: Einführung </li><li>Christian Hesse: Rat und Landtag. Institutionalisierung von Kommunikation in den Fürstentümern des Reiches</li><li>Paul-Joachim Heinig: Von Überdehnung zu Verdichtung? Formen, Inhalte und Wege ritteradeliger Kommunikation mit Kaiser Friedrich III. </li><li>Regina Schäfer: Zwischen den Fürsten. Gruppierungen im Ritteradel im ausgehenden Mittelalter </li><li>Heidrun Ochs: Ritteradel und Städte</li><li>Kurt Andermann: Zur Zirkulation von Adelsgütern als Indikator für gruppeninterne und -externe Kommunikation</li><li>Christine Reinle: Scheltworte, Schandbilder, Absagen: Kommunikation vor, während und über Fehden </li><li>Hillay Zmora: Ruf, Vertrauen, Kommunikation: Fehde und adlige Identität in Franken im Spätmittelalter</li><li>Sven Rabeler: Gruppenbildung und Kommunikation. Beobachtungen zur Regelung des innerfamiliären Konfliktaustrags im fränkischen Niederadel um 1500</li><li>Christian Wieland: Gemeinsam streiten. Kollektives Handeln süddeutscher Ritter vor Gericht um 1500</li><li>Claudia Garnier: Der Handel mit der Ehre. Formen und Foren symbolischer Kommunikation des Ritteradels um 1500</li></ul>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Joachim Schneider (Hg.)<br />Kommunikationsnetze des Ritteradels<br />im Reich um 1500<br />2012.<br />VI, 232 Seiten mit 6 Abbildungen. Geb.<br />€ 42,–<br />ISBN 978-3-515-10279-7</p>]]></content:encoded>
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			<pubDate>Thu, 15 Nov 2012 12:23:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neuerscheinung &quot;Landschaft(en). Begriffe - Formen - Implikationen&quot; (Geschichtliche Landeskunde 68)</title>
			<link>http://www.regionalgeschichte.net/aktuelles/artikelansicht/artikel/neuerscheinung-landschaften-begriffe-formen-implikationen-geschichtliche-landeskunde-68.html</link>
			<description>Landschaft ist, sie wird geformt, wahrgenommen und dargestellt – vier Aspekte, die die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Ausgehend von dieser Wahrnehmung unternimmt der vorliegende Band den Versuch, die „historische Landschaft“ als einen zentralen Begriff der Vergleichenden Landesgeschichte zu konkretisieren und damit raumbezogene Forschung in der Spannung interdisziplinärer Betrachtungsweisen auf den Begriff zu bringen. Er vereint die Beiträge zweier landesgeschichtlicher Tagungen, in denen zunächst der Begriff „Landschaft“ aus vielfältigen Fachperspektiven kritisch betrachtet und sein Potenzial für die Forschung bestimmt, in einem zweiten Schritt dann die Tragfähigkeit am ausgewählten Beispiel der „Klosterlandschaften“ im Detail überprüft wird. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><strong>Aus dem Inhalt</strong></p>
<ul><li>Joachim Schneider: Der Begriff der Landschaft in historischer Perspektive&nbsp; </li><li>Detlev Ipsen: Landschaft im Fluss: Panoramen und Modulare Landschaften </li><li>Rainer Schreg: Landschaft im Wandel – Fallstudien der Archäologie des Mittelalters </li><li>Albrecht Greule: Sprachlandschaften – Namenlandschaften. Sprachgeschichtliche, sprachgeographische und onomastische Aussichten</li><li>Johannes Helmrath: natio, regio und terra – Landschaften in der Historiographie des deutschen Humanismus um 1500 am Beispiel von Konrad Celtis und Erasmus Stella </li><li>Gert Melville: „Klosterlandschaft“</li><li>Maria Magdalena Rückert: Fromme Frauen, weltliche Stifter und geistliche Förderer – zur Verdichtung Württembergisch Frankens und Oberschwabens zu „Frauenklosterlandschaften“ </li><li>Guido Cariboni: Frauenklöster der lombardischen Städtelandschaft (11.–13. Jahrhundert) </li><li>u.a.</li></ul>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Franz J. Felten / Harald Müller /<br />Heidrun Ochs (Hg.)<br />Landschaft(en)<br />Begriffe – Formen – Implikationen<br />2012.<br />VI, 405 Seiten mit 53 Abbildungen<br />und 3 Tabellen. Geb.<br />€ 59,–<br />ISBN 978-3-515-08760-5</p>]]></content:encoded>
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			<pubDate>Thu, 15 Nov 2012 12:17:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Projektvorstellung 'St. Stephan virtuell'</title>
			<link>http://www.regionalgeschichte.net/aktuelles/artikelansicht/artikel/projektvorstellung-st-stephan-virtuell.html</link>
			<description>Erwähnt man die Kirche St. Stephan in Mainz, denken die meisten an die berühmten Fenster von Marc...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schwerpunkte sind das von Erzbischof Willigis um 990 gegründete Stift und die Ende des 13. Jahrhunderts neu erbaute Kirche. Anhand der Inschriften, die sich zum einen heute noch im Innern der Kirche und im Kreuzgang befinden, sowie zum anderen in Archiven überliefert sind, soll die Geschichte des Stiftes und der Chorherren einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.</p>
<p>Ein internetgestützter Panorama-Rundgang macht Kirche und Kreuzgang mit seinen Kapellen visuell erfahrbar. Darüber hinaus liefert er eine Fülle von Informationen zu den einzelnen - vor allem inschriftentragenden - Objekten der Ausstattung und des Totenkultes. Weiterführende Texte zur Geschichte des Stiftes und der Kirche, zu einzelnen Personen und deren Stiftungen sowie ein Glossar ergänzen diese Informationen. So werden mehr als 1000 Jahre Geschichte rund um St. Stephan für den Besucher der Internetseite www.st.-stephan-virtuell.de lebendig.</p>
<p>›St. Stephan virtuell‹ ist ein Gemeinschaftsprojekt der ›Digitalen Akademie‹ und der Forschungsstelle ›Die Deutschen Inschriften‹ an der Akademie sowie des Instituts für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz und des Institut für Raumbezogene Informations- und Messtechnik der FH-Mainz – i3mainz.</p>
<p>Ermöglicht wurde das Projekt dank der freundlichen Spende der Kulturstiftung.</p>
<p><strong>Zur Vorstellung des Projekts laden wir alle Interessenten herzlich ein!</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>Anna Neovesky M.A. und Dr. Susanne Kern präsentieren das Projekt ›St. Stephan virtuell‹! </strong></p>
<p class="bodytext"><strong>Begrüßung:</strong><br />Prof. Dr. Elke Lütjen-Drecoll<br />Präsidentin der Akademie </p>
<p class="bodytext"><strong>Grußworte:</strong><br />Karl Kardinal Lehmann<br />Bischof von Mainz<br />Der Oberbürgermeister der Stadt Mainz<br />Michael Ebling </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><strong>Ort und Zeit der Buchvorstellung:</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>Montag, 22. Oktober 2012, 19:00 Uhr; Plenarsaal der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz (Geschwister-Scholl-Str. 2, Mainz-Hechtsheim).</strong></p>
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			<category>Vorträge</category>
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			<category>regionalgeschichte.net</category>
			<category>Rheinhessenportal</category>
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			<pubDate>Thu, 18 Oct 2012 14:37:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Neuerscheinung: Zweites Kreuznacher Lesebuch &quot;Das Paradies an der Nahe&quot;</title>
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			<description>Nach dem großen Erfolg des ersten Kreuznacher Lesebuchs gibt es nun eine zweite Quellensammlung des...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem Zuspruch, den der erste Band des Kreuznacher Lesebuches erfahren hat, freut sich der Verein für Heimatkunde für Stadt und Kreis Bad Kreuznach nun den zweiten Teil der Quellensammlung zu präsentieren. Diese Edition macht Zeugnisse zum Leben im Kreuznach der Zeit vom Beginn der preußischen Herrschaft (1816) und diesmal Ersten Weltkrieg im Zusammenhang zugänglich. Auch in dieser Sammlung hat Jörg Julius Reisek wieder in jahrelanger beharrlicher Arbeit Fundstücke zusammen getragen und zu einem Zeitmosaik zusammengefügt.</p>
<p>Mit einem Schuss Ironie wählt Julius Reisek den Titel „Das Paradies an der Nahe“ und stellt das Zitat auch als Motto dem Buch voran. Es stammt aus einem Brief Lorenz Schmitts aus dem Jahr 1909 den der Neffe schrieb, um seinem „Onkel Joe“ in Wisconsin „ein kleines Bild von dem Nahetale zu zeichnen“ – und den Text dann bemerkenswerter Weise auch gleich im Oeffentlichen Anzeiger erscheinen zu lassen.<br />Auch die Autorin Caroline von Göhren lässt einen „Salonroman“ aus dem Jahr 1856 „im kleinen Paradies“ Kreuznach spielen, als das ihr der Kurort wegen seiner „Naturschönheit“ gilt. Die Handlung wurde im kleinen sozialen Habitat der „feinen Gesellschaft“ angesiedelt. Kurorte waren einst solche mondänen Sehnsuchtsorte – die Heilbäder waren die „Traumschiffe“ ihrer Zeit.<br />Wer nun meint, hier ginge es um heimattümliche Selbstbeweihräucherung irrt gewaltig. Die Texte erzählen vielmehr widersprüchlich und vielschichtig „Kulturund Sozialgeschichten“. Ein Beispiel: In den Memoiren von Heinrich Hilgard-Villard, als Partner von Edison Gründer der General Electric Company, erinnert sich der Autor an einen dreitägigen Aufenthalt im Jahr 1852: „Kreuznach ist ein altberühmtes Soolbad, das damals [1852] noch besuchter war als heutzutage [1906]. Es hat eine reizende Lage an der Nahe und bietet mit seinem Kurhausse und den dazugehörigen Anlagen, seinen Verkaufsläden, zahlreichen großen Hotels, vielen schönen Privathäusern und regelmäßigen Straßen ein sehr anziehendes Äußeres.“ </p>
<p>Demgegenüber kommentierte ebenfalls zum Jahr 1852 das „Morgenblatt für gebildete Leser“ angesichts der Viehhaltung in den Kreuznacher Gassen: „Kreuznach ist eine Landstadt, die über Nacht Kurort geworden ist und sich in diese Rolle noch nicht zu finden weiß. In einem Dorfe mag man immerhin gern wohnen, da ist alles aus einem Gusse; hier ist Amphibiennatur, die bekanntlich etwas Unbehagliches für den Menschen hat.“</p>
<p>Wo ist die Wahrheit? Der Leser muss sie selbst suchen. Tatsächlich treffen bis heute in Kreuznach in erstaunlicher Weise auf engem Raum ganz unterschiedliche Milieus aufeinander. Und war es um 1850 die „ländliche“ Neustadt, die den Korrespondenten irritierte, dann war es in späteren Jahrzehnten der zukunftsweisende Ausbau zum Industrie- und Gewerbezentrum parallel zum althergebrachten Heilbad, der für eine widersprüchliche Wahrnehmung sorgte.</p>
<p>Jeder Text des Bandes steht so einerseits für sich und will in Zusammenhang mit anderen Zeitzeugnissen gebracht werden. Die Gliederung hilft dabei: „Erinnerungen und Feuilletons“, „feste Feiern“, „Handel und Wandel“, „Aus aller Welt“, „Unterhaltungsliteratur und Oper“, Kriminalfälle, Medizin und Krieg bilden Themenblöcke, in die die einzelnen Zeugnisse eingeordnet wurden. Reiseberichte, der Unterricht an der Kreuznacher Elementarschule, Jahrmarkt und Eisvergnügen, Karneval und Viehmarkt, Brandweinschmuggel, Brände, Morde, Explosionen, die Fusion der Heilbäder Kreuznacher und Münster, die Kanalisation, das Leben der Dienstboten und die Zeit des Ersten Weltkriegs mit dem Großen Hauptquartier (1917/1918) – das sind nur einige Bespiele aus einem ganzen Füllhorn von Themen, aus denen der Leser auswählen kann.</p>
<p>Dabei handelt es sich um zeitgebundene, subjektive Texte. Das wird besonders deutlich bei den Erinnerungen des Kreisarztes Dr. Emil Vollmer, die sich auf die Zeit beziehen, als 1917/18 die Oberste Heeresleitung mit Hindenburg und Ludendorff in Kreuznach Quartier bezogen hatte. Vollmer hat seine Erinnerungen 1935 veröffentlicht, wenige Monate nach dem Tod des Reichspräsidenten, dessen Mythos die nationalsozialistische Propaganda konsequent instrumentalisierte. Diesem Zeitgeist zeigt sich Vollmer verbunden. Die entsprechenden Passagen Vollmers zum Abschiedsessen für örtliche Honoratioren am 6. März 1918 und zu den Erinnerungen seiner Tochter als „Blumenmädchen“ beim 70. Geburtstag des Generalstabschefs sind anschauliche Beispiele für die Verehrung, die der für die Kriegführung der Deutschen verantwortliche Befehlshaber genoss. Dieser Mentalität der Volksverehrung für den „Ersatzkaiser“ ist auch die Anekdote vom „kleinen Ulanen“ geschuldet. </p>
<p>[Text von Dr. Michael Vesper]</p>
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<p>Informationen für den Erwerb:</p>
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<p>Zweites Kreuznacher Lesebuch „Das Paradies an der Nahe“ Kultur- und Sozialgeschichten 1816-1918</p>
<p>Zweites Kreuznacher Lesebuch:</p>
<p>'Das Paradies an der Nahe'</p>
<p>Kultur- und Sozialgeschichte 1816-1918</p>
<p>Ausgewählt und bearbeitet von Jörg Julius Reisek</p>
<p>Hrsg. vom Verein für Heimatkunde</p>
<p>für Stadt und Kreis Bad Kreuznach</p>
<p>Bad Kreuznach: Verlag Matthias Ess, 2012.</p>
<p>303 S., Abb., Lesebändchen</p>
<p>ISBN: 978-3-935516-77-8</p>
<p>Preis: 19,50 €</p>]]></content:encoded>
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			<pubDate>Tue, 18 Sep 2012 16:29:00 +0200</pubDate>
			
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