Jens Beutel, geb. 12.7.1946, Richter, Oberbürgermeister von Mainz seit 1997

Der aus Westfalen stammende Jens Beutel, Richter in Mainz, wurde nach einer Änderung der rheinland-pfälzischen Gemeindeordnung als erster Mainzer Oberbürgermeister direkt von der Bevölkerung gewählt. In der Stichwahl vom 1. Dezember 1996 siegte der SPD-Kandidat über seinen CDU-Gegenkandidaten Schüler. Die Amtseinführung erfolgte am 3. Mai 1997 in der Mainzer Rheingold-Halle. Zu den Schwerpunkten seiner ersten Amtsjahre gehören der systematische Abbau der Verschuldung der Stadt, eine gezielte kommunale Arbeitsmarktpolitik, die Entwicklung eines Konzepts für eine Verschönerung und Aufwertung des Mainzer Rheinufers sowie eine Fortführung des Konversionsprogramms. Einen kulturellen Höhepunkt seiner bisherigen noch kurzen Amtszeit stellt das Gutenbergjahr 2000 dar. Wiederwahl am 21. November 2004.

Zur Person
1946 geboren im westfälischen Lünen als Sohn des Fachschuldirektors Fritz Beutel und seiner Ehefrau Brigitte
1953-1966 Volksschule, Gymnasium, Abitur
1966-1968 Bundeswehr in Gießen und Wetzlar
1969 Heirat mit Gudrun, Vater von Björn und Kristine
1968-1976 Studium der Rechtswissenschaften in Mainz, zweites juristisches Staatsexamen
1976-1997 Richter an den Landgerichten Frankenthal, Koblenz und Mainz, zuletzt vorsitzender Richter am Landgericht Mainz (Jugendstraf- und Jugendschutzkammer)

Politischer Werdegang
1989-1997 Mitglied des Mainzer Stadtrates; Schwerpunkte Bauen, Verkehr, Finanzen, Wirtschaft, Sport
1995-1997 Vorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion seit 3. Mai 1997 Mainzer Oberbürgermeister
• stellvertretender Vorsitzender des Städtetages Rheinland-Pfalz
• Mitglied des Präsidiums des Deutschen Städtetages
• Präsident der Internationalen Gutenberg-Gesellschaft
• Vorsitzender des Stifterrates der Stiftung Lesen
• Mitglied im Kuratorium der Freunde der Universität
• Mitglied in den Kuratorien der Max-Planck-Institute für Chemie und Polymerforschung • Mitglied im Kuratorium Bachverein
• Mitglied im Kuratorium Dombauverein
• Mitglied im Rotary Club
• Mitglied in der Deutsch-Israelischen Gesellschaft

 

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