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"Eine heimatgeschichtliche Reise vom Donnersberg zur Blies"

Datum: 15.03.2007

Ein Vortrag von Richard Hudlet, Zweibrücken

Referent Richard Hudlet aus Zweibrücken teilt uns zu seinem Vortrag folgendes mit:

 

„Das Gebiet der heutigen Pfalz und des Saarlandes nannte man früher das „Westrich". Ihre Bewohner gehen ursprünglich auf den keltischen Stamm der Mediomatriker zurück und sind damit bis heute weitgehend einheitlich geprägt, was man leicht an der mundartlichen Muttersprache erkennen kann; von Saargemünd bis zum Donnersberg spricht man die gleiche rheinfränkische Mundart.

So wird auch verständlich, dass schon vor 1000 Jahren und mehr enge Verbindungen zwischen dem Land am Donnersberg und dem Bliesgau bestanden. Diese Verbindungen sind heute fast vergessen. Sie wurden von künstlich geschaffenen Grenzen überlagert, die unseren Voreltern fremd und unbekannt waren. Lediglich der Saar-Pfalz-Kreis und sein Name zeugen noch von alter Zusammengehörigkeit.

Auf den Spuren unserer gemeinsamen saar-pfälzischen Geschichte wollen wir den Verbindungen nachgehen, die einst zwischen dem Bliesgau und dem Land am Donnersberg bestanden. Dabei werden wir die Klöster Rosenthal bei Göllheim und Gräfinthal nahe beim Bliesmündungswinkel unweit von Bliesmengen-Bolchen näher betrachten. Diese sind, ähnlich wie der Gollenstein in Blieskastel, Marksteine der reichen Vergangenheit unserer Heimat."

Veranstaltungsort: Foyer der Bliesgauhalle in Blieskastel, 19.30 Uhr

 

Die Veranstaltung wird durchgeführt in Verbindung mit der Stadt Blieskastel und der Volkshochschule Blieskastel. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.