Nach Region
Nach Veranstaltungstyp
Nach Monaten
- 2007
- Januar (12)
- Februar (11)
- März (17)
- April (18)
- Mai (17)
- Juni (26)
- Juli (9)
- August (11)
- September (30)
- Oktober (41)
- November (46)
- Dezember (15)
- 2008
- Januar (15)
- Februar (8)
- März (14)
- April (19)
- Mai (11)
- Juni (12)
- Juli (5)
- August (7)
- September (7)
- Oktober (4)
- November (2)
- Dezember (1)
- 2009
- Januar (1)
- Februar (1)
MaHaRiL: Minhag, Pluralität und Identität
Kategorie: Tagungen, regioNet, Hauptportal
Datum: 07.10.2007 bis 08.10.2007
Tagung am 7.10.2007 (18 bis 20 Uhr) und 8.10.2007 (10 bis 18 Uhr) in der Synagoge Mainz-Weisenau
Tagung, welche in Kooperation mit der Hochschule für Jüdische Studien in Heidelberg, dem Semainr für Judaistik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, der Jüdischen Gemeinde Mainz und der Synagoge Weisenau e.V. durchgeführt wird.
Maharil, Mroenu ha-Rav, "unser Lehrer, der Rabbiner", Ya'aqov Molin Isareal Segan ha-Lewi'im, der aufgrund einer Verschreibung auch Moeln genannt wurde, ist wohl 1375 in Mainz geboren und am 14.09.1427 in Worms gestorben. Die Tagung möchte an den bedeutenden rabbinischen Gelehrten aus Mainz, dessen Werke bis heute nachgedruckt werden, erinnern. Mahari gilt als einer der Einflussreichsten am Ausgang des Mittelalters. Seine Rechtsentscheide und seine Brauchsammlung, der Sefer Minhagim, haben jüdische Lebensweise über Jahrhunderte geprägt. Über viele Bräuche des rheinischen Judentums ist die Nachwelt erst durch die von seinen Schülern verfassten Schriften informiert worden.
Die Vorträge von Historikern und Judaisten werden
- das kulturelle, politische und soziale Umfeld des Mainzers beleuchten,
- den Sefer Minhagim als Quelle für die Religions-, Kultur-, und Sozialgeschichte erschließen,
- das intellektuelle und kulturelle Profil der rheinischen Kernlandschaften von Aschenas nach Krise und Katastrophe des 14. Jahrhunderts beleuchten
- und nach historischen Impulsen für Identität und Standortbestimmungen heute fragen