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Neubau der Tieföfen im Neunkircher Eisenwerk (Vortrag und Film)

Datum: 01.03.2007

Zur Einführung referiert Heinz Gillenberg als Experte der Neunkircher Eisenwerksgeschichte. Der danach folgende Film ist eine Dokumentation des ersten großen Neubaus im Neunkircher Eisenwerk nach dem zweiten Weltkrieg.

 

Als Einleitung zeigt ein kurzer Vorfilm die letzten Kriegsmonate in Neunkirchen, in denen nach den schweren Luftangriffen die Hütte zum erliegen kam.

Nur mühsam begann nach dem Ende des Krieges der Wiederaufbau. Erst im Februar 1947 konnten die ersten Koksöfen ihren Betrieb aufnehmen. Die erste Stahlerzeugung in einem SM-Ofen begann am 4. März 1949. Nach Freigabe von ersten Geldern aus dem Marshallplan kam der Wiederaufbau der Hütte im Sommer 1949 in Gang. Die ersten beiden Hochöfen konnten am 15. Juli 1950 in Betrieb genommen werden. In anderen deutschen Hütten und Stahlwerken wurden Anlagen neuer Bauart errichtet, wohingegen in Neunkirchen die alten Anlagen instand gesetzt wurden. Dieser Rückstand konnte nicht mehr aufgeholt werden.

Der von Hans Günter Ludwig gezeigte Film ist aus den erhaltenen 16-mm Aufnahmen von Hans Ahrends zusammengestellt. Ahrends hat im Rahmen seiner Tätigkeit in der Neubauabteilung des Neunkircher Eisenwerks den Ablauf der Arbeiten als Dokumentation aufgenommen.

Gäste sind beim Vortrag wie immer gerne gesehen. Nichtmitglieder zahlen 3 € Eintritt. Der Vortrag findet um 19.00 Uhr in den Räumen des  Historischen Vereins Stadt Neunkirchen (in der Irrgartenstraße 18) statt.