Buchholz am Mittelrhein

Zur Geschichte von Buchholz bei Boppard

Stich von Merian

1224 wird Buchholz das erste Mal urkundlich als eine Rodungssiedlung erwähnt. Buchholz gilt als Zentrum der vier Ortsteile Boppards, die auch Niederkirchspiel genannt werden.
In den Jahren 1983 bis 1986 grub man auf dem Gebiet Buchholz-Hellerwald sechs Grabhügel aus, von denen das Grab Nr.11 aus der jüngeren Bronzezeit stammt und der Hügel Nr.13 aus der Hunsrück-Eifel-Kultur, die etwa zwischen 450 bis 390 v.Chr. angesetzt wird. Insgesamt findet man auf diesem Grabhügelfeld 13 Hügelgräber.

Heute gehört Buchholz (mit Bahnhof Buchholz)zusammen mit den Gemeinden Bad Salzig, Herrschwiesen, Hirzenach, Holzfeld, Oppenhausen, Rheinbay, Udenhausen und Weiler zur Stadt Boppard.

Quelle: Dehio; Rettinger, Historisches Ortslexikon (s. rechte Spalte); redakt. Bearb. AKZ.