Mülheim-Kärlich am Mittelrhein

Geschichte

Allgemein

Archäologische Funde belegen, dass die Landzunge am Zusammenfluss von Mosel und Rhein schon seit dem 10. Jahrhundert v. Chr. Besiedelt war. In Metternich wurde ein Lagerplatz von vor 9000 v.Chr. am Kimmelberg entdeckt. Im Stadtwald auf dem...[mehr]


Kurfürstliches Schloss

Kulturdenkmal

[Bild: Lothar Spurzem]

Im Jahre 1344 künden die Quellen erstmals von einer Wasserburg in Kärlich, die bereits Ende des 15. Jahrhunderts unter Erzbischof Johann II. von Baden zu einem Schloss umgebaut wurde. Wenige Zeit später, unter der Herrschaft Carl Caspars von der Leyden...[mehr]


Sankt Mauritius

Kulturdenkmal

Erstmals urkundlich erwähnt wird die katholische Pfarrkirche St. Mauritius im Stadtteil Kärlich als Schenkung des Koblenzer Stiftes St. Florin im Jahre 1217, zu welchem sie bis zur Säkularisation 1802 gehörte.

Da der Stadtteil Kärlich zur Zeit der frühen Ottonen Reichsgut war und diese das Patrozinium des heiligen Mauritius förderten, liegt die Vermutung nahe...[mehr]


Jüdischer Friedhof

Kulturdenkmal

Im Süden der Stadt befindet sich ein 773qm großer Friedhof, der heute noch mit 72 Grabsteinen an die jüdischen Gemeindemitglieder vor der Zeit des Nationalsozialismus erinnert. Urkundlich nachgewiesen sind Bewohner jüdischen Glaubens im heutigen Mülheim-Kärlich seit dem 4. Jahrhundert, doch erst 1846 erhielten sie in einem Wohnhaus in der Bassenheimerstr. 26 einen eigenen...[mehr]