Reichenberg am Mittelrhein

Zur Geschichte von Reichenberg

Gezeigt wird eineLuftbildaufnahme in scharz-weiß der Burg Reichenberg

Am 10. August 1319 belehnte Erzbischof Balduin von Trier den Grafen Wilhelm I. von Katzenelnbogen und dessen zweite Gemahlin Adelheid mit den Dörfern Bornich, St.Goarshausen, Patersberg und Offenthal, und erlaubte gleichzeitig dem Grafen, auf dem Berg „dicto Richenberg" eine Burg zu errichten. Der Neubau dürfte wohl im Frühjahr darauf begonnen worden sein, denn bereits am 18. Januar 1324 nahm König Ludwig der Bayer die Burg in seinen Schutz. Glechzeitig verlieh er dem Ort, der unterhalb der Burg entstehen sollte, schon vor seiner Gründung  das Recht der Stadt Frankfurt sowie einen Wochenmarkt. Doch zu der wohl geplanten wirtschaftskräftigen Stadt entwickeln sich die Siedlung „Dale" nie, die Burg dagegen entwickelte sich zu einem machtvollen Zentrum des Grafenhauses. Nach dem Aussterben des Katzenelnbogener Grafenhauses gelangte die Niedergrafenschaft Katzenelnbogen im Jahr 1479 an die zerstrittenen Landgrafen von Hessen in Kassel und Darmstadt.

Quelle: Homepage der Verbandsgemeinde; redakt. Bearb. S.G.