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Projektplanung: Region Trier

Auf Einladung der Geschichtswerkstatt Trier-Saarburg trafen sich im Kreishaus in Trier Kreisarchivare und Regionalhistoriker aus der Region Trier mit Mitarbeitern des Instituts für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz e.V. zu einer Fachkonferenz über den Aufbau eines historischen Portals für die Region Trier im Rahmen der Basisplattform "Regionalgeschichte.Net". Aus der Region Trier nahmen vom Eifelkreis Bitburg-Prüm Kreisarchivarin Tabea Skubski und Kreismuseumsleiter Burkhard Kaufmann, vom Kreis Bernkastel-Wittlich Kreisarchivarin Claudia Schmitt, vom Stadtarchiv Trier Bernhard Simon und vom Landkreis Trier-Saarburg Kreisarchivarin Barbara Weiter-Matyasika, Pressereferent Thomas Müller und KVHS-Leiter Rudolf Müller teil.

Dr. Elmar Rettinger, Nathalie Rau und Rebecca Mellone vom Mainzer Institut erläuterten den Aufbau des bereits vor 10 Jahren gegründeten und mit Hilfe von Landesmitteln aufgebauten Internet-Portals "Regionalgeschichte.Net", welches sich aus kleinen Anfängen mit Schwerpunkt auf die Region Rheinhessen inzwischen zu einem auf ganz Rheinland-Pfalz und das Saarland ausgeweiteten historischen Netzwerk gemausert hat. Ziel sei es, so Dr. Rettinger, allen historisch Interessierten per Internet rasch und unkompliziert Zugänge zur Ortsgeschichte und zur Geschichte der Region zu verschaffen und ihnen auch Gelegenheit zur Präsentation eigener Texte, Fotos und Materialien anzubieten. Mit ihrem "Geschichtsmobil" fahren die Mainzer Historiker auch vor Ort, um sich dort vorzustellen, Kontakte zu knüpfen und Beratung in Fragen historischen Arbeitens anzubieten. Dafür haben sie bereits viel Zustimmung und Interesse gefunden, wie Dr. Rettinger berichtete.

Da das Internet-Portal "Regionalgeschichte.Net" zwingend auf die Mitarbeit von Partnern vor Ort angewiesen ist, ging es in der Fachkonferenz um den Aufbau eines eigenen Internet-Portals für die Region Trier in Anknüpfung an das Mainzer Netzwerk "Regionalgeschichte". Die Gesprächsteilnehmer stimmten darin überein, dass dadurch eine breitere Vernetzung und auch eine qualitative Verbesserung in der Lokal- und Regionalgeschichte erreicht werden könne. Allerdings bedürfe es der Mitarbeit von Aktiven in vielen einzelnen Gemeinden, um ein flächendeckendes Angebot erstellen zu können. Durch die Einstellung von aktuellen Projektarbeiten und von örtlichen "Leuchttürmen" könne die Akzeptanz des Trierer Portals im Aufbau aber gesteigert werden, hieß es. Man vereinbarte mit dem Institut für Geschichtliche Landeskunde vorerst eine informelle Zusammenarbeit beim Aufbau des historischen Portals für die Region Trier, welche auch die fachliche Schulung von Netz-Adminstratoren sowie die Unterstützung bei der Dateneingabe durch die Mainzer mit einschließt.

Teilnehmer

  • Herr Bernhard Simon, Stadtarchiv Trier
  • Frau Claudia Schmitt, Kreisarchiv Bernkastel-Wittlich
  • Frau Tabea Skubski, Kreisarchiv Bitburg-Prüm
  • Herr Burkhard Kaufmann, Kreismuseum Bitburg-Prüm
  • Frau Barbara Weiter-Matysiak, Kreisarchiv Trier-Saarburg
  • Herr Thomas Müller, Pressestelle Kreisverwaltung Trier-Saarburg
  • Herr Rudolf Müller, Leiter der Kreisvolkshochschule Trier-Saarburg