Vereinigung der Heimatfreunde am Mittelrhein

.1.Tätigkeitsbericht der "Vereinigung der Heimatfreunde am Mittelrhein" für die Zeit vom 1. Juli 1999 bis zum 30. Juni 2000

Unser Heimatjahrbuch trägt diesmal eine besondere uns ungewohnte Zahl: 2000. An diesen Jahreswechsel und den damit beginnenden neuen Zeitabschnitt wurden viele Erwartungen gestellt. Pessimistische und optimistische Voraussagen haben diesen Jahreswechsel begleitet. Was sich erfüllt, wird uns die Zeit zeigen. Dieser Bericht unserer Vereinigung, der quasi eine Brücke aus dem letzten Jahrhundert ins Jahr 2000 schlägt, wird durch zwei Ereignisse geprägt, den plötzlichen Tod unseres verdienstvollen Vorsitzenden Jürgen Bastian und die Feier zum 50 jährigen Bestehen unserer Vereinigung. Die Vorbereitungen für die Verleihung der Heimatliteraturpreise wie auch die Jubiläumsfeier konnten durch ein freundschaftliches und engagiertes Zusammenwirken des geschäftsführenden Vorstandes gelungen abschließen. Das große Echo auf das Jahrbuch 2000 hat zweifelsohne für unser 45. Heimatjahrbuch, das in wenigen Wochen vorgestellt wird, einen Motivationsschub gegeben. Die Organe, Vorstand, Beirat und Redaktionsausschuss sind zu ihren satzungsgemäßen Treffen zusammengetreten und haben in ihren Beratungen auch die Zukunft unserer Vereinigung diskutiert. Wenn Sie diesen Bericht in den Händen halten, dann ist die Nachfolge für Jürgen Bastian geregelt, der neu gewählte Vorstand gefordert, die Weichen für die Zukunft stellen. Wenngleich wir schon unseren Blick in die Zukunft richten, ist es die Pflicht des Vorstandes über die Ereignisse des zurückliegenden Jahres Rechenschaft zu geben.

1.Exkursionen

Die Herbstexkursion 1999 führte uns bei strahlendem Sonnenschein nach Badenheim in die Verbandsgemeinde Sprendlingen / Gensingen. Ortsbürgermeister Vogt und unser Mitglied Staatssekretär Dr. Richard Auernheimer stellten uns ihre Gemeinde vor, die im Bereich der Dorferneuerung stolze Erfolge aufzuweisen hat, aber auch über reiche kunsthistorische Schätze verfügt. Nach einem kleinen Empfang im Haus von Dr. Auernheimer war zu einer Mitgliederversammlung geladen. Es galt die Planungen für das Jubiläumsjahr zum 50 jährigen Bestehen vorzustellen, über Ehrenmitgliedschaften und die Literaturpreisverleihung zu beschließen. Eine Verkostung Badenheimer Weine ließ den sonnigen Herbsttag ausklingen. In Anbetracht der Terminfülle im Frühjahr wurde auf die Frühjahrsexkursion verzichtet.

2.Heimatjahrbuch 2000

Die Präsentation am 4. November 1999 in der Kreisverwaltung fand große Beachtung. Redaktionsleiter Günther F. Hattemer stellte das Buch nach einem Willkommensgruß von Landrat Claus Schick vor. Hierbei bekannte er mit Johann Wolfgang Goethe "Wie dieses oder jenes Wort geschrieben ist, darauf kommt es doch eigentlich nicht an, sondern darauf, dass die Leser verstehen, was man damit sagen wollte" - ein Bekenntnis für die geschriebene Sprache. Alfons Molitor hatte die Feierstunde mit Musik und Gesang von Theo Fischer und mit Kunst der Region eindrucksvoll gestaltet. Die Geschäftsführerin des Verlages Dagmar E. Hilden - Kuntz überreichte das 1. Exemplar des Heimatjahrbuches 2000 an Landrat Claus Schick, der sich über das gelungene Werk heimatkundlichen Schaffens freute.

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3.Heimat am Mittelrhein

Trotz erschwerter Bedingungen konnten 6 Ausgaben der Monatsblätter für Kultur- und Heimatpflege, zusammen mit der Allgemeinen Zeitung in Bingen und Ingelheim, herausgegeben werden. Unserem Redaktionsteam unter Heríbert Ertel gilt unser Dank. Wir richten zugleich aber auch die Bitte an alle Mitglieder, Textbeiträge für dieses "Sprachrohr unserer Vereinigung" zu liefern. Wir erreichen mit dieser Beilage einen großen Leserkreis und haben hierdurch Gelegenheit für unsere Aufgaben und Ziele bestens zu werben. Die Beilagen zum Amtsblatt der Verbandsgemeinde Gau-Algesheim konnte auch im vergangenen Jahr, Dank der freundlichen Unterstützung von Bürgermeister Karl-Heinz Pfänder und Schatzmeister Erich Hinkel unseren Mitglieder zur Verfügung gestellt werden.

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4.Abschied von Jürgen Bastian

An einem kühlen, verregneten Märztag hatte sich eine große Schar von Trauergästen in der Bacharacher St. Peterskirche einfanden, um das Lebenswerk und die Verdienste von Jürgen Bastian zu würdigen. Seinen Kampf gegen eine heimtückische Erkrankung hatte der 71 jährige in den ersten Monaten des Jahres verloren, am 1. März verstarb er. Ohnmacht, Fassungslosigkeit und tiefe Trauer brachten viele zum Ausdruck. In einer beeindruckenden Feier würdigten die Repräsentanten von Kreis, Verbandsgemeinde und Stadt seinen hohen persönlichen Einsatz für das Gemeinwesen über Jahrzehnte hinweg. Unser stellvertretender Vorsitzender Klaus Penzer würdigte sein stets freundlich-optimistisches Wesen, das Mitglieder einte, Bestand und Wirken unserer Vereinigung sicherte. Er nannte ihn einen tatkräftigen Anwalt der Heimatliteratur. Die tiefe Verwurzelung zu heimatlichem Brauchtum und der reichen Geschichte seiner Heimat hatten ihn vor 30 Jahren zu den Heimatfreunden geführt, wo er viele Jahre in Vorstand und Redaktionsausschuss wirkte. Nach dem plötzlichen Tod von Seppel Loos übernahm er 1996 den Vorsitz unserer Vereinigung. Mit neuen Impulsen hat er in seiner leider all zu kurzen Amtszeit die Arbeit unserer Vereinigung bereichert. Wir sind ihm für seinen vorbildlichen Einsatz tiefen Dank schuldig. Ein Trost bleibt uns: eine lebendige Erinnerung an einem lieben Menschen, einen vorbildlichen Heimatfreund.

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5.Heimatliteraturpreis

In einer beeindruckenden Feierstunde wurde der Heimatliteraturpreis gleich zwei Persönlichkeiten verliehen: Professor Theo Fischer aus Münster - Sarmsheim, wurde für ein herausragendes Lebenswerk gewürdigt, ein angesehener Musikpädagoge, gesuchter Dirigent, erfolgreicher Interpret und begabter Komponist unserer Heimat. Er hat nicht nur der Musikkultur Breitenwirkung verschafft sondern auch völkerversöhnende Partnerschaften mit seinem kompositorischen Schaffen begleitet. Geistlicher Rat Dr. Ludwig Hellriegel, Ruhestandsgeistlicher in Buch / Hunsrück, wurde für sein heimatkundliches Engagement, das über sein seelsorgerisches Wirken in Gau-Algesheim und der Umgebung hinausreichte, ausgezeichnet. Seine Ergebnisse mühevoller Forschung hat er anspruchsvoll und verständlich, mit viel Liebe vermittelt. Daneben hat er die Herausgabe heimatlicher Literatur vorbildlich begleitet. In der Feier im Rathaus von Gau-Algesheim, vom Vocalensemble "Intermezzo" aus Bad Kreuznach musikalisch gestaltet, von Fritz Gaul mit heimatlichen Gedanken feinsinnig bereichert, hielten Alfons Molitor die Laudatio auf Pfarrer Hellriegel, während Richard Walter Prof. Fischer würdigte. Aus der Hand der stellvertretenden Vorsitzenden Klaus Penzer und Adam J. Schmitt erhielten die Preisträger die künstlerisch gestalteten Urkunden.

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6.Partnerschaft und Kulturaustausch mit der Provinz Verona

Dass uns die Partnerschaft zwischen der Provinz Verona und dem Landkreis Bingen ein stetes Anliegen ist, kam dadurch zum Ausdruck, dass am 14. Juni das Standbild der Julia auf dem kleinen Platz Ecke Rathausstraße / Basilikastraße - eine Kopie der weltberühmten Julia von Verona - mit einem Blumenstrauß geschmückt wurde. Der stellvertretende Vorsitzende Adam J. Schmitt zusammen mit Bürgermeisterin Brigitte Giesbert, Mitglieder des Vorstandes und Beirates erinnerten damit an den Jahrestag der Veroneser Reichsakte von 983. Diesem Zeichen waren aber auch Taten vorangegangen: am 24. März schlossen der Weilerer-Carneval-Verein (WCV) und das Comitato Carnevale Benefico "Lo Tzigano" in Lugagnano, nahe bei Verona gelegen, eine Partnerschaft. Zwischen Vereinen verschiedenster Zielsetzungen aus Provinz und Landkreis bestehen zum Teil schon langjährige Partnerschaften; zwischen Karnevalisten ist dies jedoch der erste Partnerschaftsschluss. Bei einem Empfang des Präsidenten der Provinz Verona Aleardo Merlin aus Anlaß der Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde übermittelte Vorstandsmitglied Adam J. Schmitt die Grüße der Heimatfreunde vom Mittelrhein Dass uns die Partnerschaft zwischen der Provinz Verona und dem Landkreis Bingen ein stetes Anliegen ist, kam dadurch zum Ausdruck, dass am 14. Juni das Standbild der Julia auf dem kleinen Platz Ecke Rathausstraße / Basilikastraße - eine Kopie der weltberühmten Julia von Verona - mit einem Blumenstrauß geschmückt wurde. Der stellvertretende Vorsitzende Adam J. Schmitt zusammen mit Bürgermeisterin Brigitte Giesbert, Mitglieder des Vorstandes und Beirates erinnerten damit an den Jahrestag der Veroneser Reichsakte von 983. Diesem Zeichen waren aber auch Taten vorangegangen: am 24. März schlossen der Weilerer-Carneval-Verein (WCV) und das Comitato Carnevale Benefico "Lo Tzigano" in Lugagnano, nahe bei Verona gelegen, eine Partnerschaft. Zwischen Vereinen verschiedenster Zielsetzungen aus Provinz und Landkreis bestehen zum Teil schon langjährige Partnerschaften; zwischen Karnevalisten ist dies jedoch der erste Partnerschaftsschluss. Bei einem Empfang des Präsidenten der Provinz Verona Aleardo Merlin aus Anlaß der Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde übermittelte Vorstandsmitglied Adam J. Schmitt die Grüße der Heimatfreunde vom Mittelrhein

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7.Gesamtregister - Heft 5

Unserem Ziel, alle Autoren und Beiträge aus unseren Heimatjahrbüchern, in einem Gesamtregister zu erfassen, sind wir mit der Herausgabe von Heft 5 ein gutes Stück näher gekommen. Mit der Übergabe dieses Registers sind nach jetzt 10 jähriger Arbeit, die Autoren, Themen, Orte und Personen für die periodisch erscheinenden Schriften "Heimat am Mittelrhein", die "Heimatjahrbücher des Kreises Bingen bzw. des Kreises Mainz-Bingen", die Schriften "Das Binger Land" und "1000 Jahre Binger Land" bis einschließlich 1999 erfasst. Jürgen Bastian hatte Mitte Januar in seinem Vorwort zu diesem Heft 5 sinnigerweise geschrieben "Ein Jahrtausend wird abgeschlossen", wenige Wochen vor seinem Tod. Sein Wunsch, damit den an der Heimat interessierten Menschen, den Bildungsstätten, aber auch der Wissenschaft zu dienen, klingt wie ein Vermächtnis. Sehen wir seinen Wunsch als unsere Aufgabe und Verpflichtung.

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8.Festschrift

Eine Festschrift zum 50 jährigen Bestehen der kulturhistorischen Vereinigung der Heimatfreunde am Mittelrhein, muss das Interesse an der Heimatkunde wecken, aber auch dazu motivieren, sich selbst in die heimatkundliche Arbeit einzubringen. Dieses erklärte Ziel des Vorstandes konnte mit einem 148 Seiten umfassenden Buch verwirklicht werden. Dieser Sonderdruck soll auch, neben den alljährlich mit herausgegebenen Heimatjahrbüchern, einen breitgefächerten Überblick über die heimatkundlichen Aktivitäten geben, hatte Jürgen Bastian in seinem Grußwort geschrieben. In dem von Günter F. Hattemer und Erich Hinkel redaktionell und gestalterisch betreuten Buch finden sich der Blick in die Struktur, die Aufgaben und die Geschichte seit Gründung; die Organe der Vereinigung und ihre Betätigungen werden ausführlich dargestellt. "Vom Kulturaustausch zur Partnerschaft" und sinnige Beiträge zur Mundart runden die Palette der Beiträge ab, ohne die heimatliche Musikliteratur, die bildende Kunst, die Heimat- und Denkmalpflege zu vergessen. Die Stiftung Kultur im Landkreis stellt sich vor, die internationalen Partnerschaften des Landkreises und Porträts der Städte und Verbandsgemeinden im Landkreis ergänzen diese heimatkundliche Sonderschrift. Zweifellos eine gelungene und ansprechende Visitenkarte der Vereinigung.

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9.Jubiläumsfeier

Eine stattliche Gästeschar hatte sich im Rheingoldsaal auf Burg Klopp eingefunden, sich der Gründung der Vereinigung vor 50 Jahren zu erinnern. Prof. Dr. Franz Staab hielt eine vielbeachtete Festrede. Am Beispiel des europaumfassenden Reiches Karls des Großen zeigte der renommierte Historiker markante Punkte eines gemeinsamen europäischen Geschichtsbildesbildes auf. Der gemeinsame Reichtum an historisch kulturellem Erbe verpflichte. In dieser Pflicht sehe er die Heimatfreunde, die mit ihrer Gründung eine frühe Spur landeskundlicher Forschung gelegt haben. Er rief dazu auf in Konkurrenz zu den Regionen, die Landschaft am Mittelrhein hervorzugeben, ihr Individualität und historische Identität zu geben. Für Oberbürgermeisterin Birgit Collin-Langen gilt es, auf der Basis des Wissens um Vergangenheit und Kultur mit liebevollem Bezug zur Heimat "über den Tellerrand" zu blicken. Der Friedensprozess beginne mit freundschaftlichen Beziehungen und persönlichem Miteinander, stellte sie fest und führte als Beleg die langjährige Partnerschaft mit Verona an. Landrat Schick stellte das hervorragende ehrenamtliche Wirken der Heimatfreunde heraus, die für die augenblickliche Generation und die Nachfahren verdienstvoll wirken. Die Heimatfreunde sind nicht nur Instrument der gesellschaftlichen Entwicklung sondern dokumentieren auch die Tatkraft innerhalb des Landkreises. Die Feierstunde wurde von einem Ensemble aus Lehrern der Musikschule Bingen umrahmt. Im Anschluss waren alle Gäste zu einer Erfrischung auf der unteren Burgterrasse geladen.

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10.Ehrungen

In der Jubiläumsfeier wurde der frühere Kreisdeputierte Georg Helmerich aus Ockenheim mit der Ehrenmitgliedschaft der Vereinigung ausgezeichnet. In der Laudatio würdige der stellvertretende Vorsitzende Adam J. Schmitt das Engagement für Mitmenschen und die vorbildliche Pflege der Heimat. Dies mache die Persönlichkeit von Georg Helmerich aus. Er überreichte ihm eine kunstvoll gestaltete Urkunde. Für langjährige Treue und in Dankbarkeit wurden Mitglieder, die das 90. Lebensjahr überschritten haben ausgezeichnet: Anneliese Reichmann, Robert Ernst Hammer, Josef Kühn und Heinz Sarg.

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11.Heimatjahrbuch 2001

Für das Heimatjahrbuch gab es einen erstaunlich guten Eingang der Beiträge, die unser Redaktionsleiter Günter F. Hattemer sichtete und mit seinem Gremien thematisch vorbereitete. Die Drucklegung konnte noch im September anlaufen. Wir dürfen auf ein überaus interessantes Buch gespannt sein.

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12.Von und über unsere Mitglieder

Viele unserer Mitglieder werden mit Ehrungen und Auszeichnungen von Staat, Land, Vereinen und Verbänden bedacht. Leider erfahren wir nur zum Teil von diesen Ehrungen, wenn unsere Presse im Bild darüber berichtet oder auch aufmerksame Vorstandsmitglieder bei der Berichterstattung "aus allen Teilen des Landkreises" fündig werden. Die Liste der staatliche Ehrungen mit Ehrennadel, Verdienstorden und Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz, die Ehrungen mit den jeweiligen Stufen des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, der Freiherr vom Stein-Plakette, der Staatsmedaille für soziale Verdienste und der Sportplakette sind in unserem Heimatjahrbuch 2000 abgedruckt ( vgl. S. 31 / 32 ). Mit der höchsten Auszeichnung des Landesverbandes, dem Ehrenzeichen des Sozialverbandes VdK, wurde Heimatfreund Karl-Gerhard Guttandin, Dienheim, für sein herausragendes soziales Engagement ausgezeichnet. Das älteste Stadtsiegel von 1254 der Stadt Bingen in Bronze wurde Heimatfreund Adam Strack, Bingen, verliehen. Er hat sich in seinen Veröffentlichungen besonders mit Grenzsteinen zwischen Kurmainz und Kurpfalz im Binger Wald befasst. Wir dürfen allen, den im Heimatjahrbuch und die im vorliegenden Tätigkeitsbericht genannten Persönlichkeiten, deren Ehrung uns bekannt wurde, aber auch allen hier nicht Genannten, herzlich gratulieren.

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13.In eigener Sache

Die von Jürgen Bastian angestoßene Mitgliederwerbung wird fortgeführt. Es muss Ziel unserer Vereinigung sein, jüngere Heimatfreunde zu gewinnen, damit sie an unsere Aufgabenstellung herangeführt werden. Auch wollen wir die Zusammenarbeit mit allen örtlichen Geschichts- und Heimatverbänden im Landkreis intensivieren, die Bündelung dieser Kräfte wird uns zu mehr Aufmerksamkeit und hoffentlich auch neuen Mitgliedern verhelfen. Schließlich können wir von einem guten Meinungs- und Informationsaustausch nur alle gewinnen. Die Daten zur Mitgliederstatistik, Neuzugänge, Austritte und Abgänge werden aktuell in der Jahreshauptversammlung bekannt gegeben. Wir betrauern den Tod langjähriger, verdienter Heimatfreunde, Christina Kraus, Eugenie Bootz, unser Vorsitzender Jürgen Bastian, Albert Schneider und Altbürgermeister Paul Hof.

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14.Danke

Viele haben im Berichtszeitraum für unsere Ziele und Aufgaben gewirkt. Ihnen allen gilt unser Dank. Besonders ist unser Schatzmeister zu erwähnen, der für gesunde und geordnete Kassenverhältnisse sorgt, ferner den Mitgliedern des Vorstandes für das konstruktive Zusammenwirken, dem Beirat und dem Redaktionsausschuss für die intensive Arbeit zur Herausgabe unserer Heimatjahrbücher, für die Mitarbeit und stete Unterstützung allen Mitgliedern, die unsere gemeinsame Arbeit mittragen. Schließen dürfen wir mit einem Gruß, der uns nach Übersendung der Festschrift, aus der über 300 Jahre alten Benediktinerinnen - Abtei Säben in Klausen ( Südtirol ) von der Äbtissin Marcellina Pustet OSB erreichte: Herzliche Segenswünsche für die Zukunft der "Heimatfreunde", die in 2 Generationen so fruchtbar gewirkt hat. Man könnte sagen: vorbildhaft für ganz Europa. Zweifelsohne Anerkennung und Verpflichtung zugleich im neuen Jahrtausend.

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