Wormser Familienforscher

An die Familienforscher in Worms und Umgebung

Mitteilung vom 12. Juni 2015

Rückblick

Unsere zweite Veranstaltung in diesem Jahr – am 13. März zusammen mit dem Heimatkreis Herrnsheim – war mit 27 Zuhörern wieder gut besucht. Dr. Lupold v. Lehsten informierte in seinem Lichtbildervortrag kenntnisreich über Lord John Emmerich Dalberg-Acton (1834-1902) und dessen europäisches Familiengeflecht und machte dabei deutlich, welche guten Forschungsmöglichkeiten es im Bensheimer Institut für Personengeschichte gibt. – Ulrike Schäfer berichtete in der „Wormser Zeitung“ vom 16. März über den Vortrag.

Anlässlich meines 80. Geburtstags führte die Journalistin Ulrike Schäfer ein Gespräch mit mir, das am 11. April in der „WZ“ unter der Schlagzeile „Stammbäume sind sein Steckenpferd“ veröffentlicht wurde. Es ist online nachzulesen unter „Til Schrecker Worms“.

Von der Jahreshauptversammlung der Pfälzisch-Rheinischen Familienforscher am 12. April in Maikammer erhielt ich von Heinz-Ludwig Bender eine Mail mit Fotos und Beschlüssen.

Im Rahmen der Artikelserie „Rheinhessen“ als Provinz des 1816 entstandenen Großherzogtums Hessen-Darmstadt wurde in der „WZ“ vom 30. Mai über die dortige Ziegelproduktion im 19. Jh. berichtet. Georg Jakob Ertel, dessen Vorfahren ab 1850 in Westhofen eine Ziegelei betrieben, konnte interessante Kenntnisse beisteuern : Es gab elf Ziegeleien in Westhofen, die Steine in die gesamte Region lieferten, z. B. für die BASF in Ludwigshafen oder ein neues Dach des Heidelberger Schlosses.

Iris Merkel führte Besucher durch Monsheim auf den Spuren der Mennonitenfamilie Möllinger und schilderte die Verbesserungen der rheinhessischen Landwirtschaft, welche David Möllinger (1709 – 1786) eingeführt hatte. Siehe „WZ“ vom 1. Juni 2015.

Anfang Juni erfasste ich fünf Generationen der Wormser Ratsherrenfamilie Knode/Knodt (1674 – 1785) in einer Stammfolge.

Die Vorfahren Engeldrum der Amerikanerin Judith Eggers konnten mit Hilfe von Trude Fuchs bis zu dem Ackersmann Franz Engeltrum, * 1760 in Flonheim, zurückverfolgt werden.

Vorschau

Am 20. Juni soll ab 16 Uhr in einem Teil der Herrnsheimer Schlosses ein großes internationales Treffen der Familie Schembs stattfinden, organisiert von dem Winzer Arno Schembs. Seine Vorfahren stammen aus dem rheinhessischen Undenheim, von wo 1738 Ahn Heinrich Schömbs nach Herrnsheim einheiratete. – Anmeldung unter info(at)chateau-schembs.de.

Freitag, den 10. Juli, ab 19 Uhr, wiederholt Walter Hahn aus Monsheim für uns im „Pfeddersheimer Hof“ an der B 47 seinen Vortrag über „300 Jahre Anhäuser Mühle“, in welchem er die dort ansässig gewesenen Müllerfamilien Bihn, Kaegy und Anhäuser vorstellt.

Im August wird uns Helmut Ernst im Hof seines Anwesens Landgrafenstr. 39 in Pfiffligheim mit Licht-bildern über seinen Vorfahren, den Pfiffligheimer Bürgermeister (1849-1885) Jacob Ott, und dessen Verwandte informieren.

Samstag, 7. November, im Stadtarchiv Ludwigshafen, Arbeitstagung der Pfälzisch-Rheinischen Familienforscher. Es sollen Anleitungen zur Erarbeitung familiärer Biographien von Teilnehmern am 1. oder 2. Weltkrieg gegeben werden.

Eine derartige Biographie wurde mir zum Geburtstag geschenkt : „Die Mossdorfs – Das Schicksal einer Berliner Familie im 20. Jahrhundert“, aufgeschrieben von Michael Seufert, Hoffmann und Campe Verlag, 2014.

Mit freundlichen Grüßen  

Til Schrecker