Biebelsheim in Rheinhessen

Zur Geschichte von Biebelsheim

Das Bild zeigt eine Außenansicht der Biebelsheimer Kirche
Evangelische Kirche Biebelsheim[Bild: Rudolf Stricker]

Biebelsheim gehörte seit frühester Zeit zur Grafschaft Falkenstein. In der Mainzer Mauerbauordnung, die aus der Zeit um 1200 überliefert ist, wurde auch Biebelsheim verpflichtet, sich an der Instandhaltung und Bemannung der Mainzer Stadtmauer zu beteiligen. Bis 1567 wurde in Biebelsheim die Reformation eingeführt. Zusammen mit der Grafschaft fiel der Ort 1667 an den Herzog von Lothringen. Im Jahr 1740 kam Biebelsheim an Österreich, bei dem es bis zur französischen Besetzung am Ende des 18. Jahrhunderts verblieb. Nachdem die Franzosen wieder abgezogen waren, wurde Biebelsheim 1816 dem Großherzogtum Hessen eingegliedert. Bis zum Jahre 1901 bestand die während der französischen Zeit gebildete Bürgermeisterei Biebelsheim-Ippesheim. Erst seit diesem Jahr ist Biebelsheim eine selbständige Gemeinde.

Nachweise

Redaktionelle Bearbeitung: Stefan Grathoff

Verwendete Literatur:

  • Karl Johann Brilmayer: Rheinhessen in Vergangenheit und Gegenwart. Geschichte der bestehenden und ausgegangenen Städte, Flecken, Dörfer, Weiler und Höfe, Klöster und Burgen der Provinz Rheinhessen nebst einer Einleitung. Gießen 1905.

Aktualisiert am: 12.02.2014