Gau-Weinheim in Rheinhessen

Zur Geschichte von Gau-Weinheim

Gau-Weinheim Panorama
Ortsansicht von Gau-Weinheim[Bild: Willi Matthes]

Schon in Fuldaer Schenkungsurkunden kommt im Jahr 772 ein Wihinheim und in Lorscher Urkunden von 774 ein Gautzwinesheim vor. Es ist aber unsicher, ob sich diese Urkunden aber auf Gau-Weinheim beziehen. Später heißt der Ort Wychenheim (1311), Wynheim (1330) und Wyenheim (1391).
Das Dorf muss schon früh zur Burg Stromberg gehört haben, denn als Pfalzgraf Rudolf I. im Jahr 1311 besagte Burg an den Grafen Simon III. von Sponheim verpfändete, war auch Weinheim Teil der Pfändungsmasse. Später kam Gau-Weinheim vom Amt Stromberg an das kurpfälzische Amt Alzey, bei dem es bis zu den territorialen Umwälzungen am Ende des 18. Jahrhunderts blieb.

Nachweise

Redaktionelle Bearbeitung: Anne-Kathrin Zehender

Verwendete Literatur:

  • Karl Johann Brilmayer: Rheinhessen in Vergangenheit und Gegenwart. Geschichte der bestehenden und ausgegangenen Städte, Flecken, Dörfer, Weiler und Höfe, Klöster und Burgen der Provinz Rheinhessen nebst einer Einleitung. Gießen 1905.

Bild: Harald Strube

 

Aktualisiert am: 13.02.2014