Lörzweiler in Rheinhessen

Zur Geschichte von Lörzweiler

Luftbildaufnahme Lörzweiler.[Bild: Alfons Rath]

Lörzweiler kommt urkundlich erstmals um das Jahr 790 vor. Es hieß damals Lorenzevillare, später Lurzwilre (um 1091), Lorzwilre (1258), Lorzewile (1262), Lorinzenwilre (um 1277), Lörtzwiler (1355).
Das St. Gereonsstift zu Köln verkaufte 1258 seine Güter zu Lörzweiler mit Genehmigung des Kölner Erzbischofs Konrad an das Mainzer St. Stephansstift. Der Ort selbst war alter Besitz des Mainzer Erzstiftes und als Lehen im Besitz der adligen Familie von Hettesdorf. Diese Familie hielt den Ort bis zu den politischen Umwälzungen Ende des 18. Jahrhunderts. Die Familie wohnte in Mainz und ließ ihren Besitz von einem Beamten auf Schloss Lörzweiler verwalten.

Nachweise

Redaktionelle Bearbeitung: Stefan Grathoff

Verwendete Literatur:

  • Karl Johann Brilmayer: Rheinhessen in Vergangenheit und Gegenwart. Geschichte der bestehenden Städte, Flecken, Dörfer, Weiler und Höfe, Klöster und Burgen der Provinz Rheinhessen nebst einer Einleitung. Gießen 1905.

Aktualisiert am: 07.06.2016