Nack in Rheinhessen

Zur Geschichte von Nack

Evangelische Kirche [Bild: Harald Strube]

Nack, früher Nache (1333) und Nacte (1336) kommt urkundlich erstmals im Jahr 1333 vor. Damals gehörte der Ort den Grafen von Leiningen und von Sponheim. Graf Friedrich von Leiningen und seine Ehefrau Jutta gaben ihre Einwilligung dazu, dass Gottfried von Randeck unter anderem das von ihm zu Lehen rührende Gut zu Nack von Graf Johann von Sponheim und seinen Erben empfangen möge. 1336 wurden Gottfried von Randeck und seine Ehefrau Janette von Flersheim mit Willen des Grafen Friedrich von Leiningen mit dem Ort Nack belehnt. Nach dem Aussterben der Sponheimer wurden am 10. Juli 1438 wieder ein Gottfried von Randeck und sein Bruder Philipp von den sponheimischen Erben, dem Grafen Friedrich von Veldenz und dem Markgrafen Bernhard von Baden, mit Nack belehnt. Später kam der Ort, vermutlich durch Heirat, an die Freiherren von Hunolstein, die es bis zum Ende des 18. Jahrhunderts besaßen. Sie hatten in Nieder-Wiesen ein Schloss und in Nack einen ausgedehnten Hof.

Nachweise

Redaktionelle Bearbeitung: Stefan Grathoff, Sarah Traub

Verwendete Literatur:

  • Karl Johann Brilmayer: Rheinhessen in Vergangenheit und Gegenwart. Geschichte der bestehenden und ausgegangenen Städte, Flecken, Dörfer, Weiler und Höfe, Klöster und Burgen der Provinz Rheinhessen nebst einer Einleitung. Gießen 1905.
  • Landesamt Denkmalpflege (Hrsg.): Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz. Band 20.1: Kreis Alzey-Worms. Bearb. v. Michael Huyer und Dieter Krienke. Worms 2013.

Aktualisiert am: 10.06.2016