Zur Geschichte Bechtolsheims von Karl Johann Brillmayer

Bechtolsheim, früher Bertolfesheim (766), Badolfisheim (774), Berolfesheim (795), Berochtolfesheim (798), Bertholuesheim (1111), Bertoldesheim (1190), Bertoldisheim (1263), Bertholfesheim (1305), Bechdoldsheim (1305), Bechtholinsheym (1337), Bechlolfesheim (1366), Bechtelsheim (1466) kommt schon im Jahre 766 in einer Schenkung des Giselbert bestehend in Ackerfeld, 2 Wiesen, 1 Wingert und 1 Mühle an das Kloster Lorsch vor. Es lag damals im Wormsgau.

Im Mittelalter waren 17 Ritterfamilien im Ort ansässig, davon eine, die von Bechtolsheim, welche vom Ort den Namen führte. Von ihnen hatten die von Dalberg und von Knebel Burgen im Dorf. Sie besaßen die Hoheit des Orts als Ganerben, deren es zuletzt 8 waren. So blieb es bis zu den Wirren am Ende des 18. Jahrhunderts.

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