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Die 1243 erstmals genannte, ehemalige St. Martinskirche wird Mitte des 16. Jh. lutherisch und nach dem Rijswijer Frieden simultan, heute ist sie evangelisch. Der Turm (um 1200) hat die Zerstörungswut der Franzosen 1690 überstanden, während das stark beschädigte Kirchenschiff abgerissen werden musste und 1714-27 neu errichtet wurde. Die Kosten trug die lutherische Gemeinde. Um 1320 wurde im Erdgeschoss des Turms ein Gewölbe eingezogen, aus dieser Zeit stammen auch die Maßwerkfenster und die Wandmalereien. Die seitliche Sakristei wurde im 15. Jh. angefügt.