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Von Karl Johann Brilmayer

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Zur Geschichte von Eimsheim

Eimsheim wird erstmals in einer Lorscher Schenkungsurkunde vom 23.09 762 genant. Damals schenkte ein gewisser Egilolf einen Weinberg in der Huminsheimer Marca im Wormsgau dem Kloster Lorch.
Eimsheim lag im alten Wormsgau und hieß früher Uminisheim (762), Ominesheim (766), Umininesheim (769), Omnisheim und Huominisheim (800), Ominsheim (803), Ymesheim (806), Umsheim (1485), Ymbsheim (1496).
Eimsheim war alter Besitz des Bistums Worms. Deshalb mussten die Einwohner desselben nach der Verordnung des Bischofs Burchard I. (1000-1025) zum Bau und zur Unterhaltung der Wormser Stadtmauern beitragen. Später kam das Dorf an das Nonnenkloster Marienborn oder Weidas bei Dautenheim, welches bis zum Ende des 15. Jahrhunderts die Oberhoheit ausübte. Im Jahr 1485 übergaben die Äbtisin Margareta Utzlinger und der Konvent des Klosters dem Pfalzgrafen Philipp die Hälfte des Dorfes und Gerichtes zu Umsheim mit Ausnahme ihrer Höfe, Zinsen und Gülten. Als aber im Jahr 1551 der Kurfürst Friedrich II. mit Bewilligung des Papstes Julius III. das Kloster Weidas aufhob und sein Vermögen zur Vermehrug der Einkünfte der Hohen Schule zu Heidelberg bestimmte, dieses aber durch einen im Jahr 1565 geschlossenen Vertrag der kurfürstlichen Hofkammer überlassen wurde, kam auch die andere Hälfte von Eimsheim und sein Gericht an Kurpfalz. Das Dorf wurde dem Oberamt Alzey zugeteilt und verblieb bei der Pfalz bis zum Untergang derselben am Ende des 18. Jahrhunderts.

Quelle: Brilmayer S. 122; Bild: Georg Dahlhoff; red. Bearb. S.G.