Zur Geschichte Framersheims von Karl Johann Brilmayer

Framersheim kommt schon im Jahr 775 in den Lorscher Schenkungsurkunden als im Wormsgau gelegen unter dem Namen Frecmaresheim vor. Später hieß es Frammaresheim (936) und Freimersheim (1303) und zur Unterscheidung von dem zu Alzey gehörigen Freimersheim vielfach Nieder-Freimersheim (1792).

Das Dorf gehörte schon früh zur Grafschaft Falkenstein, kam 1667 mit derselben durch Kauf an den Herzog von Lothringen, wechselte dann wiederholt den Besitzer, bis es 1704 wieder an Lothringen zurückfiel und gelangte endlich durch den Herzog Franz Stephan, als er 1740 Kaiser geworden war, in österreichischen Besitz, in dem es bis zu den Umwälzungen am Ende des 18. Jahrhunderts verblieb.

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