Zur Geschichte von Hahnheim
Die früheste Besiedlung ist durch archäologische Funde aus der Bronze- und Eisenzeit belegt. Ein wieder entdeckter Brunnen verweist auf die Zeit der Römer. Am 12. Juni 764 wird das fränkische Gut Hahnheim, wie im Lorscher Kodex nachzulesen ist, dem Kloster Lorsch vermacht. Das Kloster Lorsch tritt seine Rechte an der Siedlung dann im 12. Jahrhundert an verschiedene Lehnsherren ab.
1560 geht Hahnheim samt Kirchenrecht in den Besitz der Herren von Dienheim über, in deren Hand beides bis zum Ende des 18. Jahrhunderts bleibt. Heute gehört Hahnheim, inzwischen ein 1600-Seelen-Ort zur Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim, die der Kreisverwaltung Mainz-Bingen zugeordnet ist und von der Bezirksregierung in Neustadt verwaltet wird.
Quelle: www.hahnheim.de;; Bild: Georg Dahlhoff; red. Bearb. S.G.

