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Rundweg

Der nebenstehende Artikel gehört zu unserem Rundweg "Barocke Kirchen in Rheinhessen".
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St. Pankratius

Der Zehnt über Hechtsheim gehörte zur Ausstattung des Klosters Disibodenberg durch Erzbischof Ruthard im Jahre 1108. Ein Teil des Zehnten war aber vielleicht schon vorher an den Propst des St. Viktorstiftes gelangt, der ihn 1185/86 dem Stift selbst übertrug. 1253 tauschte Disibodenberg den Hechtsheimer Zehnten gegen Besitzungen in Odernheim an das Mainzer Liebfrauenstift ein, das fortan als Zehntherr in Hechtsheim bestehen blieb. Die Kollatur der Pfarrei aber lag bei Maria in Campis, dessen Kirche vermutlich die ursprüngliche Pfarrkirche für Hechtsheim war.
Die 1752 erbaute Saalkirche mit Doppelpilaster wurde 1902 in neugotischen Formen dreischiffig nach Osten erweitert. An der Südseite befindet sich ein niedriger, mittelalterlicher Turm.
Reste der barocken Ausstattung sind erhalten, darunter die Figuren des ehemaligenHochaltars (Dreifaltigkeit, Kreuzigungsgruppe, hll. Petrus und Paulus) und zwei Rokokofiguren (hl. Nikolaus und Wendelin). In der Sakristei der katholischen Pfarrkirche befindet sich ein Vesperbild aus dem 18. Jahrhundert.

Quelle: Schmitt, Rechtsquellen; Dehio; Bilder: Tanja Bernsau; redakt. Bearb. t.b.; S.G.

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