
Die Burgkapelle.
Von der ehemaligen Burgkapelle steht heute nur noch der um 1240 erhaltene Chor. Er ist im Charakter der Trierer Schule gebaut und wohl Ersatz für eine kleinere Apsis.
Das schmale Kreuzgewölbe hat einen 5/8 Schluss und die Gewölbe bestehen aus dünnplattigen Bruchsteinen, die leicht gebust sind. Die Fenster besitzen innen und außen Maßwerk, größere und kleinere Nischen.
An der Schmalseite der Kapelle befindet sich eine originelle Wendeltreppe zum Dachboden, welche im Innern unten achteckig ist.
An der östlichen Außenwand ist der Heilige Nepomuk um 1740 dargestellt. Die Figur war früher Brückenfigur vor der Tür der abgebrochenen Sakristei.
Die Kapitelle im Innern der Kirche besitzen eine hinterschnittene Eichen- und Weinlaub-Ornamentik. Diese Gestaltung und die Maßwerkfenster erinnern an die Kathedrale von Reims.
1929 wurden Turmfundamente freigelegt, die nicht zu der Anlage gehören.
Im Kreis der alten befestigten Hofanlage sind heute noch Reste eines Rundturmes aus dem 15.Jahrhundert erhalten geblieben, der früher zum Burghaus gehörte.