Zur Geschichte von Ingelheim - von Hartmut Geissler (Historischer Verein Ingelheim)
Faustkeilfunde lassen darauf schließen, dass bereits vor etwa 50.000 Jahren das Gebiet um Ingelheim von Menschen durchzogen wurde. Seit der Jungsteinzeit lassen sich nahezu kontinuierlich Siedlungsspuren an den fruchtbaren Hängen des Selztales und am Rhein nachweisen. Vor der römischen Eroberung wurde das Gebiet wahrscheinlich von keltischen Treverern bewohnt.
Antike
Nach der Einbeziehung in das römische Reich diente die Gegend um Ingelheim mit vielen ländlichen Höfen (villae rusticae) in erster Linie zur Versorgung der römischen Truppen im Stationierungsort Mainz. Durch das Gebiet zogen sich römische Straßen, die wichtigen Verbindungen zwischen Mainz und Trier bzw. Mainz und Köln. Grab- und Münzschatzfunde aus dem 2. und 3. Jahrhundert lassen auf einen erheblichen Wohlstand der romanisierten Bewohner schließen. Es scheint auch an den Straßen einen Vicus, d.h. ein Gewerbegebiet, gegeben zu haben, dessen Name sich aber nicht erhalten hat. Als Durchzugsgebiet und aufgrund der Nähe von Mainz war das Ingelheimer Gebiet auch vielen Kriegshandlungen und Plünderungszügen ausgesetzt, die im dritten und vierten Jahrhundert zu massiven Zerstörungen geführt haben, d.h. zum Ende des Vicus und wohl auch aller Villae.
Mittelalter
Spätestens ab dem 5. Jh. wurde das Gebiet von „Franken“ bäuerlich besiedelt. Nach einem von ihnen (namens „Ingilo“?) wurde – wie in Rheinhessen üblich – ein Frankenhof Ingilenheim o.ä. genannt, woraus der heutige Namen entstanden ist. Mindestens seit merowingischer Zeit (ab dem 6.Jh.) gab es in Ingelheim einen großen Königshof (villa oder curtis regia), und das ganze Gebiet um Ingelheim war Königsland („Ingelheimer Grund“, auch „Ingelheimer Reich“) und hatte dadurch viele Jahrhunderte Sonderrechte, aber auch Sonderpflichten, u.a. die Fährdienste am Rhein durch die Bewohner Frei-Weinheims. Überregionale Bedeutung erlangte das Gebiet durch den Beschluss Karls des Großen, neben dem Königshof mit dem Bau einer prächtigen Kaiserpfalz mit Aula regia (Versammlungssaal nach Art einer Basilika) zu beginnen. Sie wurde möglicherweise erst unter seinem Sohn Ludwig dem Frommen, der sich oft in Ingelheim aufhielt, fertiggestellt. Er starb 840 auf einer Au (Insel) im Rhein gegenüber der Pfalz.
Seit Karl diente die mehrfach umgebaute Pfalz für fast vier Jahrhunderte lang als wichtiger Stützpunkt der mittelalterlichen deutschen Könige bzw. Kaiser, u.a. für
- Reichstage
- Repräsentationsaufenthalte
- Gesandtschaftsempfänge
- Hoftage
- Gerichtstage, z.B. unter Karl gegen Tassilo von Bayern (788)
- kirchliche Synoden
- Osterfeiern
- Hochzeiten, u.a. von Kaiser Heinrich III. mit Agnes von Poitou (1043)
- und als zeitweiliger Aufenthaltsort für Heinrich IV. nach seiner Absetzung durch seinen Sohn (1105)
Unter den Staufern wurde im 12. Jahrhundert das engere Pfalzgebiet („Saal“) durch einen hohen Mauerring umgeben, so dass eine kleine burgähnliche Stadt entstand, der Kern des alten Nieder-Ingelheims („Saalgebiet“). Ländliche Pfalzen wurden zu jener Zeit nicht mehr gebraucht, dafür aber befestigte Städte. Deshalb verfielen die Pfalzgebäude seit dem 13. Jahrhundert, das Gelände wurde seit 1402 überbaut und durfte von den Bewohnern als Steinbruch benutzt werden. Zu den Ausgrabungen im Saalgebiet siehe: www.kaiserpfalz-ingelheim.de
Demgegenüber stieg das selzaufwärts gelegene Ober-Ingelheim zu größerer Bedeutung auf. Hier hatten die Ingelheimer Freiherren, die zur Verwaltung der Pfalz gehörten, ihre großen Höfe, darunter die (späteren) „Grafen von Ingelheim“. Das dortige Obergericht (Ingelheimer Oberhof) war über drei Jahrhunderte ein wichtiges (Berufungs-) Gericht. Ein Teil der Akten des Niedergerichts („Haderbücher“) ist noch erhalten. Auch Ober-Ingelheim umgab sich im Spätmittelalter mit einer Stadtmauer, von der noch Tore und beachtliche Mauerreste erhalten sind, vor allem an der Burgkirche.
1375 wird der vom Kaiser nicht mehr benötigte Ingelheimer Grund mit seinen Orten Nieder-Ingelheim, Ober-Ingelheim, Groß-Winternheim, Frei-Weinheim, Bubenheim, Elsheim, Schwabenheim (damals: „Sauerschwabenheim“ )und Wackernheim vom böhmischen Kaiser Karl IV. an den Kurfürsten von der Pfalz verpfändet. Aber auch unter der pfälzischen Herrschaft, die bis zur französischen Revolution dauerte, behielten die Einwohner des Ingelheimer Grundes, „des riches lude“ (= des Reiches Leute), wie sie vor dem Oberhof genannt wurden, einen großen Teil ihrer früheren reichsunmittelbaren Privilegien. Diese ließen sie sich von jedem neuen Kurfürsten (gegen hohen Huldigungsaufwand) immer wieder bestätigen.
Karl IV. richtete im Pfalzgelände ein Augustiner-Chorherrenstift ein, dessen vier Kanoniker in Böhmen geboren sein mussten, weil sie sich offenbar um die Pilger der Karlswallfahrt kümmern sollten, die alle sieben Jahre bis 1776 von Böhmen, Österreich, Steiermark, Slawonien und Ungarn durch Ingelheim hindurch nach Aachen führte, im Gedenkenan den als Heiligen verehrten Karl den Großen.
Neuzeit
Im Jahre 1488 wurde in Ingelheim der wohl bedeutendste Sohn Ingelheims geboren, der Theologe, Hebraist, Geograph, Historiker, Mathematiker und Herausgeber Sebastian Münster, dessen Portrait den vorletzten Hundertmarkschein zierte (gestorben 1552 als Rektor der Baseler Universität). Er war Herausgeber und Mitautor eines der meistgelesenen Bücher des 16./17. Jh., der „Kosmographie“. Ebenfalls im 16. Jahrhundert wurde auf Weisung der Kurpfälzer Regierung die Reformation in Ingelheim eingeführt. Während der dreißigjährige Krieg auch Ingelheim verheerend mitbetraf, waren die Zerstörungen durch die Franzosen im Pfälzer Erbfolgekrieg anscheinend geringer als im sonstigen Pfälzer Gebiet. Den französischen Revolutionstruppen 1792 dienten die Ingelheimer Orte als Einquartierungsgebiet; die napoleonische Zeit, in der Ingelheim wie das gesamte linksrheinische Gebiet zu Frankreich gehörte, brachte auch hier den allgemeinen Modernisierungsschub, insbesondere eine große Besitzumschichtung: säkularisiertes Kirchen- und Adelsgut wurde von Bürgerlichen erworben, es entstand die moderne Besitzstruktur Ingelheims. 1805 wurde ein wichtiger Straßenneubau fertig, die Straße von Mainz nach Bingen, im Zuge des französischen Straßenbaus von Basel bis an den Niederrhein. Sie durchzieht das Ingelheimer Gebiet fast schnurgerade und bildet die Achse, an der sich im 19. und 20. Jahrhundert das neuzeitliche Niederingelheim bildete. Nach dem Wiener Kongress (ab 1816) gehörte das Ingelheimer Gebiet mit dem gesamten sogenannten „Rheinhessen“ zum Großherzogtum Hessen-Darmstadt, und dies bis zur Auflösung der Reichsländer durch Hitler.
Die Kurpfälzische Zeit Ingelheims von der Reformation bis zur Französischen Revolution
Ebenfalls im 16. Jahrhundert wurde auf Weisung des in Heidelberg residierenden Kurfürsten Ottheinrich in Ingelheim die Reformation eingeleitet (1556). Es begann eine für die Kurpfalz besonders fatale Zeit religiöser Wirren, die andauerte, bis im Frieden von Münster und Osnabrück den Landesfürsten die Duldung der drei christlichen Religionen auferlegt wurde. Bis dahin hatte die Bevölkerung zeitweilig schwer unter der Indoktrination durch unduldsame Landesherren und Besatzer zu leiden. Der Ingelheimer Grund war als Territorium des Winterkönigs von den Folgen des Dreißigjährigen Krieges verheerend betroffen, während aus dem Pfälzischen Erbfolgekrieg keine Berichte über gravierende Zerstörungen vorliegen. Zweifellos brachten jedoch der Einfall der Franzosen und dauernde Truppendurchmärsche erhebliche Belastungen für die Region mit sich.
Der Übergang der Kurpfalz an die in Düsseldorf residierende katholische Linie Pfalz-Neuburg (1685), aus dem sich der Pfälzische Erbfolgekrieg entzündet hatte, markiert eine weitere Zäsur in der Regionalgeschichte. Die Katholiken erhielten wieder mehr Rechte mit der Folge, dass sich nunmehr die Protestanten bedrängt fühlten. Kurfürst Johann Wilhelms Bemühen, durch eine Simultaneumsverordnung (1698) und die Pfälzer Religionsdeklaration (1705) den Streit zu schlichten, scheiterten. Die Spannungen eskalierten mehr und mehr. Zu diesen Querelen gesellte sich die Bedrohung durch einen weiteren euopäischen Krieg, den Spanischen Erbfolgekrieg, in dem der Kurfürst Partei ergreifen musste. Ingelheims Lage am Rhein brachte es mit sich, dass es wiederum von Truppenbewegungen betroffen war.
Unter den letzten beiden Kurfürsten, Karl Philipp von Pfalz-Neuburg und Karl Theodor von Pfalz-Sulzbach, wurde Ingelheim wieder von Mannheim aus regiert. Bis zum Einmarsch der französischen Revolutionstruppen blieben der Region weitere schwere Erschütterungen erspart.
Das 19. Jahrhundert
Die Revolutionen des 19. Jahrhunderts fanden auch in Ingelheim ihr mehrfaches Echo: Der Ober-Ingelheimer Dr. Martin Mohr war ein Mitglied des Frankfurter Paulskirchenparlamentes bis zu seiner Auflösung 1849 in Stuttgart, und den Aufständischen in der Pfalz schlossen sich u.a. auch Freischärler aus der Ingelheimer Region an, darunter allein aus Ober-Ingelheim angeblich ca. 270 Männer. Zwei Tage vor deren Gefecht bei Kirchheimbolanden fand in Ingelheim am 12. Juni 1849 sogar ein Attentat auf den Anführer der preußischen Truppen statt, den Kronprinzen und späteren Kaiser Wilhelm I.: Aus einem Kornfeld etwa im heutigen Zentrum von Ingelheim wurde auf die Fahrzeuge des Kronprinzen ein Pistolenschuss abgefeuert, der aber nicht den Wagen des Kronprinzen traf, sondern den Postillon eines zweiten Wagens verwundete. Ein später verhafteter 26jähriger Schneidermeister-Sohn aus Nieder-Ingelheim, Adam Schneider, wurde 1850 in Mainz mangels Beweisen freigesprochen.
Im noch ländlich-idyllischen Nieder-Ingelheim mit herrlichem Blick auf Rhein und Rheingau siedelten sich nun einige (groß)bürgerliche Familien an, die sich z.T. auch als Wohltäter Niederingelheims einen Namen machten:
- 1841
der Niederländer Albert de Rook
- 1855
die Familie von Harder (er Niederländer, sie aus einer baltischen Familie)
- 1859
das Ehepaar Caroline und Wilhelm von Erlanger, aus reichen Frankfurter
Bankiersfamilien, und
- 1880
der niederländische Kolonialbeamte und Schriftsteller (Pseudonym
Multatuli) Eduard Douwes Dekker, der sich allerdings in seinem Haus
oberhalb von Ingelheim völlig von der Ingelheimer Bevölkerung abschottete.
Siehe: www.histvereiningelheim.de
Die zweite Hälfte des 19. Jh. brachte Ingelheim nach der französischen die zweite tiefgreifende Revolution: durch den Bau der Ludwigsbahn von Mainz nach Bingen mit Anschluss an die preußische Bahn in Bingerbrück wurde das Nieder-Ingelheimer Gelände am neuen Bahnhof zum geschätzten Ansiedlungsbereich für Industriebetriebe – Nieder-Ingelheim wurde industrialisiert und der Frei-Weinheimer Hafen wurde zu einem modernen Hafen ausgebaut. Darunter war auch die Ansiedlung eines chemischen Unternehmens: Albert Boehringer kaufte 1882 eine Weinsteinfabrik, aus der sich bis heute das weltweit tätige Pharma-Unternehmen Boehringer entwickelt hat, immer noch in Familienbesitz. In Ingelheim befindet sich zum einen die Konzernzentrale von „C. H. Boehringer Sohn“ mit 152 Gesellschaften auf allen Kontinenten und weltweit 34.000 Mitarbeitern und zum anderen die Produktionsstätten von „Boehringer Ingelheim“ (siehe: www.boehringer-ingelheim.de).
Die Industrialisierung wandelte die Struktur vor allem Nieder-Ingelheims grundlegend: das bäuerliche Dorf wurde immer stärker durch Industriearbeiter und ihre neuen Siedlungen in Fabriknähe geprägt, und dieBevölkerung Nieder-Ingelheims überholte im 20. Jahrhundert diejenige vonOber-Ingelheim. Das heutige moderne Zentrum des vereinten Ingelheims zwischen Bahnhof und Rathaus ist durch diese Industrialisierung erst entstanden.
Das 20. Jahrhundert
Der nationalistische Geist des neuen Kaiserreiches fand in Ingelheim seinen Ausdruck durch den Bau eines mächtigen Bismarckturmes auf dem Westerberg, der heute ein beliebtes Ausflugsziel darstellt (Einweihung 1911). Von 1904 bis 1985 gab es sogar noch eine zweite Eisenbahnstrecke, die Selztalbahn, die vom Frei-Weinheimer Hafen aus das Selztal hinauf bis Partenheim fuhr und den Zuckerrübentransporten dienen sollte (daher das „Zuckerlottchen“ genannt). Die sich verstärkende Industrialisierung und die bessere Verkehrsanbindung führten zu einem starken Bevölkerungswachstum in den Ingelheimer Orten, das sich in zahlreichen Neubaugebieten niederschlug. Neue Volksschulen, Kirchen und Krankenhäuser wurden gebaut, eine Realschule entstand in Ober-Ingelheim. Ober- und Nieder-Ingelheim wuchsen immer mehr zusammen, so dass 1939 die „Stadt Ingelheim am Rhein“ aus den bis dahin selbständigen Ortschaften Nieder-Ingelheim, Ober-Ingelheim, Frei-Weinheim und Sporkenheim zusammengeschlossen wurde. Dieser Beschluss wurde 1947 durch den demokratisch gewählten Stadtrat noch einmal bestätigt.
Nazizeit und 2. Weltkrieg
Auch in den Ingelheimer Orten übernahmen 1933 die Nationalsozialisten die Macht, die demokratisch gewählten Bürgermeister wurden abgesetzt. Jüdische Bürger wurden diskriminiert und vor allem nach der Reichspogromnacht 1938, der die Ober-Ingelheimer Synagoge zum Opfer fiel, enteignet und in die Emigration getrieben. Die letzten verbliebenen jüdischen Familien wurden 1942 in Vernichtungslager deportiert; von ihnen kehrte eine einzige Person zurück. Während des Krieges wurde die Stadt nur von einzelnen verirrten Bomben getroffen und auch durch Kampfhandlungen nicht nennenswert zerstört, so dass sie eine große Anzahl Ausgebombter aus Mainz aufnehmen konnte. In den letzten Kriegstagen, als die Amerikaner bereits kurz vor Ingelheim standen, wurde am 18. März der letzte Volkssturmkommandant der Stadt, Hermann Berndes, zum Tode verurteilt und gehängt, weil er die Bevölkerung aufgerufen hatte, die Waffen niederzulegen, um unnötige Opfer zu vermeiden.
Zwei Tage später besetzen amerikanische Truppen kampflos die Stadt. Da Ingelheim zur französischen Besatzungszone gehörte, übernahmen französische Besatzungstruppen am 10. Juni 1945 die Kontrolle.
Nachkriegszeit seit 1945
Die Gründung der neuen Universität in Mainz 1946 durch die Franzosen brachte Ingelheim den Zuzug einiger Professoren, die im stark zerstörten Mainz selbst keine Unterkunft fanden. So entwickelte sich im Ingelheim der Nachkriegszeit ein reges kulturelles Leben. 1957 wurde das Fridtjof-Nansen-Haus für die Volkshochschule gebaut, das weit über die Grenzen Ingelheims hinaus einen guten Ruf genießt. Die Zuweisung vieler Flüchtlinge und Vertriebener machte einen verstärkten Wohnungsbau in Ingelheim nötig. Handel und Gewerbe profitierten davon, Ingelheim wuchs weiter. Nachdem die bisherige „Höhere Bürgerschule“, eine Realschule, 1946 unter französischem Einfluss zu einem Gymnasium aufgewertet worden war, musste auch für diese Schule ein neues Gebäude gefunden werden. So entstand ab 1960 in der Dörrwiese das Sebastian-Münster-Gymnasium, zu dem 1972 eine neue Realschule und an anderer Stelle eine Integrierte Gesamtschule kamen. Auch die Berufsschule konnte neue Gebäude beziehen. 1966 wurde ein Frei- und Hallenbad eingeweiht, 1982 das neuen Rathaus eingeweiht, das zum Kristallisationspunkt des neuen Zentrums werden sollte. Ab 1984 wurden die Rheindeiche verbessert, um die Hochwasserbedrohung Frei-Weinheims zu verringern. Im Verlauf der Kommunalreform wurde 1972 ein weiterer Ort des Ingelheimer Grundes nach Ingelheim eingemeindet: Groß-Winternheim im Selztal. Die Geschichte der letzten Jahre ist geprägt vom Bemühen um Neubaugebiete, um neue Gewerbeflächen, Umgehungsstraßen, bei gleichzeitigem Wachstum von Natur- und Landschaftsschutzgebieten rings um die Stadt. Eines der schwersten Gestaltungsprobleme Ingelheims ist der weitere Aus- und Umbau des Zentrums, bzw. des Gebietes, das erst einmal dazu werden soll. Insbesondere durch die Gewerbesteuern der Firma Boehringer gehört Ingelheim zu den ganz wenigen Kommunen Deutschlands, die z.Z. keine Schulden haben. Während die französische Verwaltung in den Gemeinden des heutigen Ingelheims im Jahre 1808 zusammen 2.952 Einwohner zählte, waren es knapp zwei Jahrhunderte später (2004) 26.153 Einwohner (fast neun Mal so viel).
Text und Bilder: Hartmut Geissler (Historischer Verein Ingelheim); Text "Kurpfälzische zeit" Margarethe Köhler; redakt. Bearb. S.G.









