Übersicht
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Kaiserpfalz
Unter Karl dem Großen wurde um das Jahre 788 im heutigen Nieder-Ingelheim mit dem Bau einer Kaiserpfalz begonnen.
Nach dem Zusammenbruch der römischen Herrschaft in Gallien übernahmen zunächst die Merowinger, dann die Karolinger das römische Erbe. Unter den Karolingern verlagerte sich der Herrschaftsschwerpunkt der Könige nach Osten. Karl der Große machte Aachen zu einem Mittelpunkt des Reiches. Systematisch wurden nun Pfalzen angelegt, um das karolingische Reich zu kontrollieren. Typisch für diese Phase ist die Gründung von ländlichen Pfalzen, zu denen auch die in Ingelheim gehört. Ingelheim war alter fränkischer Besitz. In der Nähe der heutigen Remigiuskirche befand sich ein merowingischer Königshof, in dem sich der Vater Karls d. Großen, Pippin I., im Jahre 754 aufgehalten haben soll.
774 weilte Karl der Große erstmals in Ingelheim Damals muß er im merowingischen Königshof, der nahe der Remigiuskirche stand, gewohnt haben. Sein zweiter Aufenthalt datiert erst von 787. Vermutlich ist in der Zwischenzeit die Pfalz angelegt worden. Warum er ausgerechnet hier eine Pfalz anlegen ließ, ist heute nicht mehr genau zu ergründen. Sicherlich hat die günstige Lage des Ortes eine wesentliche Rolle gespielt.
Informationen zur Kaiserpfalz
- Die karolingische Zeit
- Das Leben in der Pfalz
- Aufschwung u. Niedergang
- Der befestigte Saal
- Belagerung der Reichsburg
- Belagerung des Saals 1460
- Die Erforschung der Pfalz
- Das Pfalzgebiet heute
Red. bearb. (mk)
