Der Saalbau mit dreiseitig geschlossenem Chor und Giebelfassade wurde 1777-79 nach den Plänen des kurmainzischen Baudirektors Jacob Joseph Schneider errichtet. Über dem Portal befindet sich eine Nischenfigur des heiligen Georgs aus der Schule des Nikolaus Binterim. An der Ostseite ist der ehem. Chorturm der mittelalterlichen Kirche (12. Jh. ) erhalten. Er wurde im 19. Jahrhundert erhöht und verändert. Der Turm besitzt Schlitzfenster mit Kerbschnittverzierungen in den Gewänden. Im gewölbten Erdgeschoß, dessen Fußboden ursprünglich tiefer gelegen war, wurden an den Seitenwänden Rundbogenblenden auf Säulchen freigelegt.
Am romanischen Chorbogen findet sich ein Wappen aus dem Jahr 1500, das von zwei Engeln gehalten wird.