Das Sironabad war - das legen entsprechende Münzfunde nahe - in den ersten Jahrhunderten nach Christi Geburt in Benutzung. Die Münzen waren als Dankopfer von Römern und Römerinnen in das Wasserbecken geworfen worden. Da die gefundenen Münzen jeweils die Porträts der regierenden Kaiser zeigen, kann man sagen, dass die Quelle mindestens von Domitian (86) bis Posthumus (267) in Benutzung war. Spätestens nach dem Abzug der Römer aus Rheinhessen (Mitte des 5. Jahrhunderts) geriet das Bad in Vergessenheit.