Zur Geschichte von Planig
Das Dorf Planig wird erstmals 1091 in Quellen erwähnt und unterstand schon früh dem Mainzer Kloster auf dem Jakobsberg. Vom Kloster trugen es die Herren von Löwenstein zu Randeck als Lehen.
Planig gehörte zu denjenigen Orten, welche im Jahr 1552 der Stadt Bingen versprachen, ihr in Kriegszeiten beizustehen. Es übernahm die Verpflichtung, zusammen mit Ippesheim an der Festungsmauer die neunte Wacht, die Nahepforte baulich instand zu halten und mit 4 Mann zu bewachen. Dafür waren die Bewohner von Planig in Bingen von Zollabgaben befreit. Alles außer Wein durften sie zollfrei ein- und ausführen. In Kriegszeiten konnten sie sich zudem hinter den Mauern in Sicherheit bringen.
red.Bearb. AKZ

