Magnuskirche

Bei der Magnuskirche handelt es sich um eine dreischiffige, querschifflose und flachgedeckte Pfeilerbasilika mit geradem Chorabschluss, querrechteckigem Chorraum und zwei kleineren, längsrechteckigen Nebenchören.
Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte im Jahr 1142. Schon vor dem Wormser Reichstag von 1521 wurden hier evangelische Predigten abgehalten. Somit zählt die Magnuskirche zu den ältesten lutherischen Kirchen in Südwestdeutschland.
Der Aussenbau misst rund 27 m in der Länge und ist ca. 17 m breit. Über dem quadratischen Nebenchor erhebt sich ein 52,2 m hoher quadratischer Glockenturm, der 1952/53 anstelle des 1945 völlig zerstörten alten Turms errichtet wurde. Die fünf quadratischen Turmgeschosse mit Eckquaderung werden nach einem starken Rücksprung von einem schlanken, oktogonalen Glockengeschoss aus rotem Sandstein mit hohen Schallarkaden und steilem Turmhelm bekrönt.

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