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Modell der Stadtbefestigung "Von den Römern bis Bischof Burchard" Die aus kleinen Kalksteinquadern gefügte römische Mauer des 3. Jahrhunderts ist am Lutherring noch in einer Höhe von ca. 3 Meter erhalten. Die Teile darüber sind mittelalterlich. In karolingischer Zeit (Mauerbauordnung des Bischofs Tietlach 891-914) wurde die Stadtbefestigung erneuert. Dabei wurde das südliche Drittel der Römerstadt aufgegeben, d.h. die Römerstadt, ein schräg zum Rhein liegendes Oval, wurde beim Wiederaufbau der Mauer im 9./10. Jahrhundert auf etwa zwei Drittel ihres Umfangs verkürzt und nur an der Rheinseite geringfügig erweitert. Ein weiterer Ausbau der Stadtbefestigung erfolgte in der Zeit Bischof Burchards (um 1000).