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"Am Anfang stand die Gewalt...": Das Konzentrationslager Osthofen 1933/34

Von Sarah Spieß

Kategorie: Rheinhessenportal, Hauptportal

Ein neuer Dokumentarfilm, produziert von der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz und dem Förderverein Projekt Osthofen e.V., gibt Einblicke in die Entstehungsgeschichte des ehemaligen Konzentrationslagers in Osthofen.

„Am Anfang stand die Gewalt“ – so begann die Rede, die Karl Schreiber, 1934 Häftling im KZ Osthofen, 1978 als erster Vorsitzender der Lagergemeinschaft dieses KZs, anlässlich der Einweihung der Gedenktafel an einer Außenmauer des Geländes gehalten hat.
Der von der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz und dem Förderverein Projekt Osthofen e.V. produzierte 29-minütige Dokumentarfilm mit dem Titel „'Am Anfang stand die Gewalt...' Das Konzentrationslager Osthofen 1933/34“ schildert anhand der Aussagen ehemaliger Häftlinge und anhand einschlägiger Dokumente die Entstehungsgeschichte dieses frühen Konzentrationslagers und die Bedingungen, unter denen die Häftlinge dort leben mussten. Im Mittelpunkt stehen die Häftlinge selbst, ihre Erlebnisse im KZ und ihr weiteres Schicksal in Nazideutschland und danach. Die zeitgenössischen Propagandafotos werden konterkariert mit Häftlingsaussagen. Neben der deutschen Fassung enthält die DVD auch eine englischsprachige Version des Films.
Die DVD kann und will den Besuch der KZ Gedenkstätte Osthofen nicht ersetzen, sie liefert aber wichtige Informationen und Materialien zur Vor- und Nachbereitung eines Gedenkstätten-Besuches.

Die DVD ist erhältlich in der Gedenkstätte KZ Osthofen, Ziegelhüttenweg 38, 67574 Osthofen, Tel. 06242-910810, info@ns-dokuzentrum-rlp.de
Preis: 5 €