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Es begann in der „Hölle der Langeweile“

0.1.Wie die Fastnacht nach Rheinhessen kam - ein historischer Streifzug

von Elmar Rettinger

(Dieser Beitrag findet sich auch in gekürzter Form und ohne Literaturnachweise in der diesjährigen Ausgabe der Mainzer Narrenzeitschrift "Narrhalla")

Ho, ho, ho – die Fassenacht iss do!“, so reimten die Kinder in Nieder-Olm noch in den 50er Jahren. Aber seit wann gab es die Fastnacht in Nieder-Olm und in Rheinhessen? Klar ist: Karneval ist älter als Rheinhessen, das ja erst durch das „Besitzgeschachere“ auf dem Wiener Kongress 1816 an den Großherzog von Hessen-Darmstadt kam. Feiern ist ein allgemein-menschliches Grundbedürfnis. Schon die Feste zu Ehren der ägyptischen Göttin Isis und die römischen Saturnalien bieten Anknüpfungspunkte an heutiges fastnachtliches Brauchtum. Auch wenn wir inzwischen wissen, dass im römischen Mogontiacum Isis verehrt wurde und auch – so erzählt uns Lars Reichow im Isisheiligtum in der Römerpassage – Saturnalien gefeiert wurden, hätte es wenig Sinn gemacht, das Fastnachtsmuseum und das Isisheiligtum zusammenzulegen. Denn das Fest hat seine Ursprünge im Mittelalter und weder römische, noch ägyptische oder gar germanisch/keltische Wurzeln.[Anm. 1]

Umkleideraum im Nieder-Olmer Gasthaus zur Krone[Bild: NOCC]

0.2.Fastnacht/Karneval - woher kommen die Namen?

Inzwischen ist dem geneigten Leser sicherlich aufgefallen, dass der Autor dieses Beitrages Fastnacht und Karneval munter durcheinandermischt. Tatsächlich handelt es sich auch um dasselbe, nämlich ein im Christentum verbreitetes Fest vor der Fastenzeit. Das suggerieren schon die Namen: „Fastnacht“ spricht für sich selbst und „Karneval“ kommt vom lateinischen „carnis levamen“, dh. „Aufhebung des Fleisches“, was später auch augenzwinkernd als „carne vale“ = „Leb´ wohl Fleisch“ gedeutet worden ist.  In  verschiedenen Regionen hat das Fest eine ganz unterschiedliche Entwicklung genommen. Immer ging es darum, dem Alltag durch ausgelassenes Treiben für kurze Zeit zu entfliehen und durch die Schaffung "verkehrter Welten" die starren sozialen Schranken wenigstens für kurze Zeit einmal aufzuheben. Das hat zu allen Zeiten die Obrigkeit auf den Plan gerufen, die das Fest in ihrem Sinne zu reglementieren suchte bzw. als Möglichkeit der Selbstdarstellung nutzte [Anm. 2]

0.3.Der Startschuss durch die Kölner Olympioniken 1823

Als die heutigen Formen von Karneval/Fastnacht mit Komitées, Elferrat, Zügen usw. entstanden, gab es Rheinhessen schon. Und das ging – das muss der Meenzer Fassenachter neidlos anerkennen – von Köln aus. 1823 gaben die Mitglieder des Herrenclubs "Olympische Gesellschaft" in Köln dem fastnachtlichen Treiben eine neue Form. 1823 lief der erste Rosenmontagszug durch die Kölner Straßen. Aus den Sitzungen des Organisationskomitees entwickelten sich die Fastnachtsitzungen wie sie heute das Gesicht der Fastnacht prägen. Ab da erwies sich das neugestaltete Fest als wahrer Exportschlager [Anm. 3]

0.4.Von Köln den Rhein hinauf: erster Halt Bingen

Anzeige Binger Wochenblatt[Bild: BKV, Repro Karl-Heinz John]

Von Köln aus wanderte Prinz Karneval schön ordentlich den Rhein rauf und runter. 1833 kam er in Bingen an. 1833 rief dort - damals aufstrebendes Mittelzentrum mit 4600 Einwohnern - das „Narren-Comité“ zur Teilnahme am Umzug am Fastnachtsdienstag auf. Auch wenn Ludwig Kalisch (Redakteur der „Narrhalla“ 1843 bis 1848), der von 1838-1840 in Bingen gelebt hatte, die Stadt als „Hölle von Langeweile“ bezeichnet hat, darf man Bingen nicht unterschätzen. Bingen war der erste rheinhessische Ort, in welchem die Fastnacht ankam. In den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts war die Mitgliederzahl des Binger Carneval-Vereins auf über 300 angewachsen. Möglicherweise hat Ludwig Kalisch der unpolitische Charakter der Fastnacht nicht gefallen.[Anm. 4]

0.5.Mainz macht die Fastnacht politisch

Fastnachtssitzung im Frankfurter Hof 1845

Unpolitisch war Prinz Carneval auch bei seiner nächsten Station, nämlich Mainz. In der Hauptstadt der hessen-darmstädtischen Provinz Rheinhessen vereinigte 1837 der Kaufmann Nikolaus Krieger mit dem "Krähwinkeler Landsturm" erstmals die bis dahin einzeln umherziehenden Masken- und Musikgruppen zu einem gemeinsamen Zug. Schon ein Jahr später bildeten sich mit der Ranzengarde und dem Mainzer Carneval-Verein die ersten festen Organisationsformen.  In den Statuten des MCV hieß es:

"Die Gründungsprinzipien dieser Gesellschaft sollten keine anderen sein, als durch Frohsinn und Wohltun diese Tage zu begehen, denen zum Grundpfeiler streng unterliegen muß, daß alle sowohl staatsrechtliche als bürgerliche und kirchliche Verfassungen oder Personalitäten unangetastet bleiben müssen."[Anm. 5]

Dh. die Anfänge der Fastnacht waren unpolitisch, allerdings wäre eine andere Satzung wohl kaum von der Zentrale in Darmstadt genehmigt worden. Bald sollte sich jedoch zeigen, dass sich die Fastnachter nicht an ihre Statuten hielten. In den 40er Jahren erfolgte vor dem Hintergrund der Ereignisse um die Revolution von 1848 und verbunden mit Namen wie Franz Zitz und Ludwig Kalisch eine Politisierung der Fastnacht .[Anm. 6]. Zeitschriften wie die 1841 gegründete "Narrhalla" und die 1844 ins Leben gerufene "Neue Mainzer Narrenzeitung" wurden zum Sprachrohr der Verfechter demokratischer Ideen. Politik und Fastnacht waren zwei  Seiten der gleichen Medaille. Als die Mainzer 1848 beim Weinwirt Hellmeister in der Grebenstraße eine Liste mit politischen Forderungen an die Regierung in Darmstadt ausarbeiteten, umfasste diese Liste – wie könnte es anders sein – genau 11 Punkte. Gaststätten und Weingenuss sind ohne Zweifel konstitutive Elemente der Fastnacht gemäß dem Motto der Ranzengarde: „Die Garde trinkt, aber sie übergibt sich nicht.“

0.6.Fastnacht auch für "Blinde und Lahme" - Worms 1840

Fastnachtszug in Worms 1938[Bild: Foto Curt Füller, Stadtarchiv Worms 10782/29]

In Worms laufen zurzeit die Vorbereitungen zum 175-jährigen Jubiläum auf Hochtouren, denn die „Wormser Narrhalla 1840 e.V.“ wurde, wie der Name schon sagt, 1840 im Lokal „Zum weißen Roß“ gegründet. Der Aufruf zur ersten „Narriade-Versammlung“ richtete sich an die, wir heute sagen würden, „breite Öffentlichkeit“:

An alle, die streben nach Geistes Gewinn,
gleichviel wo sie leben mit durstigem Sinn.
Dem Blinden und Lahmen, dem Denker, dem Wicht,
wir fragen nach Namen und Standpunkt hier nicht
.[Anm. 7]

0.7.Die Narren schrecken auch vor Wiesbaden und Kaiserslautern nicht zurück.

Karneval ist ein Fest, welches verschiedene soziale Schichten und Menschen unterschiedlicher Mentalität miteinander vereint. So schrak Prinz Carneval auch nicht vor Wiesbaden zurück. Seit 1859 wird dort die organisierte Fastnacht gefeiert. Gestärkt wurde das fastnachtliche Treiben rechts des Rheins durch eine Entwicklungshilfe der Alliierten nach dem 2. Weltkrieg, indem durch die Besatzungzoneneinteilung die rechtsrheinischen Mainzer Stadtteile AKK abgetrennt wurden [Tusch!]. 1858 hielt der Karneval auch in der Pfalz Einzug. In Kaiserslautern reimte man in großzügiger Auslegung der geographischen Lage der Stadt:

In dem alten Köln entstanden;
Wandelt er von Stadt zu Stadt!
So daß er in rhein'schen Landen
Überall schon Sitze hat.
Mainz und Köln hört man loben,
Mannheim schließet auch mit ein,
Doch auch Lautern stehet oben
Bei dem Carneval am Rhein.[Anm. 8]

[Tusch, Narrhalla-Marsch!]

0.8.Die zweite Fastnachtswelle - mit Ingelheim und Nieder-Olm

Fastnachtsumzug in Nieder-Ingelheim ca. 1930[Bild: Peter Weiland]

Um die Jahrhundertwende kam es zu einer zweiten Welle von Vereinsgründungen. In Ingelheim läuteten verschiedene Vereine in den heutigen Stadtteilen die Fastnacht ein: der Carneval Verein Wäschbächer 1885 e.V. in Nieder-Ingelheim, der Ingelheimer Carneval Verein 1898 e.V. in Ober-Ingelheim und der Carneval-Verein Frei-Weinheim 1900. Die Nieder-Olmer waren 1903 soweit, nachdem es schon lange vorher fastnachtliche Umtriebe gegeben hatte. Der Chronist des Nieder-Olmer Karnevals, Adam Stauder, berichtet über die „stark zersplitterten und teilweise noch sehr robusten und verwilderten Kräfte der Nieder-Olmer Faschingsbräuche“ im 19. Jahrhundert. Nachdem schon in den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts Sitzungen und Umzüge stattgefunden hatten, waren die Nieder-Olmer Narren nach einer Sitzung am Fastnachtsdienstag 1903 noch so nüchtern, den noch heute quicklebendigen Nieder-Olmer Carneval-Club zu gründen.[Anm. 9]

0.9.Fastnacht - nicht immer lustig

Fastnacht ist auch in Rheinhessen ein Spiegelbild der Gesellschaft. Schon in den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts – das zeigt das Beispiel der „Judenfastnacht“ im Jahre 1888 in Nieder-Olm – zeigt sich der Antisemitismus in breiten Bevölkerungsschichten. Damals sollen – so der Chronist Adam Stauder – der Umzug vor Häusern mit jüdischen Bewohnern gehalten haben und den Hausbewohnern ähnelnde Puppen auf einer improvisierten Guillotine hingerichtet worden sein.[Anm. 10] Was damals noch als Skandal empfunden wurde, wurde in den 30er Jahren staatlich toleriert, auch wenn es einige wenige aufrechte Karnevalisten gab – an erster Stellen sei Seppel Glückert genannt –, die sich den Mund nicht verbieten ließen.

0.10.Aus der Not geboren: Das „Heischen“

Heischfastnacht in Nieder-Olm 1978[Bild: Peter Weisrock]

Der Brauch des Heischens ist ein Spiegelbild der im 19. Jahrhundert weitverbreiteten wirtschaftliche Not. Peter Weisrock schreibt über diesen Brauch: „Noch um 1900 war es in unserem ländlichen Raum üblich, dass an diesen Tagen meist Kinder aus armen Arbeiter- und Tagelöhnerfamilien bei gut gestellten Bauern um Naturalien bettelten. Das Heischlied spielte auf deren Wohlhabenheit und die gut gefüllten Vorratskammern an. Meist erhielt man aber nur etwas Mehl, das in kleine Beutel gefüllt wurde, manchmal auch ein Hühnerei oder einen Fastnachtskreppel. Aus dem erbettelten Mehl wurden Brote für die oft vielköpfigen Familien gebacken. Der Volkskundler Wilhelm Hoffmann berichtet über die Zeit am Ende des 19. Jahrhunderts, dass zur Fastnachtszeit in Rheinhessen dürftig maskierte Kinder aus armen Familien mit "abscheulichen Larven in die Häuser zum Gabenheischen eindrangen, gefolgt von weiteren Kinderscharen, die mit Trompeten lärmten, mit Pritschen schlugen und Konfetti warfen". […] Die nachfolgende Version in der nordrheinhessischen Mundart ist dem Autor aus der eigenen Kinderzeit in den 1950er Jahren bekannt.“

Ho, ho, ho - die Fassenacht iss do!
Die Braut hert moi.
Wer mer siwwe Gulde gibt, dem soll soi.
Soll soi, soll soi, es Säckelche soll bald voll soi.
Drowwe in de Ferschte, hänge longe Werschte,
gewwe se mer die Longe,
loss die Korze honge,
moije wonn ich widder kumm,
donn hol ich aach die Korze.
Die Ponn kracht, die Ponn kracht,
die Krebbele sinn geback,
eraus mit, eraus mit, ich steck se in moin Sack.
Wonn Fassenacht iss, wonn Fassenacht iss,
donn schlacht moin Vadder en Bock,
donn donzt moi Mudder, donn donzt moi Mudder,
donn schwenzelt ihren Rock.
So hott se noch koon Rock gehatt,
wie der geschwenzelt hott.
Ich bin en arme Könisch,
gebt mer net so wenisch,
loss mich net so long do stehe,
ich muss noch e Heisje weiter gehe!

[Anm. 11]

0.11.Wohlschmeckend und unerforscht, der Kreppel

Was in der „Ponn“ (also der Pfanne) – gemeint ist die höhere Schmalzpfanne – kracht, sind die „Krebbele“ oder auch „Kräppel“ bzw. „Kräbbel“, wie dieses Fastnachtsgebäck im Rheinhessischen vorwiegend genannt wird. Das fastnachtliche Brauchtum des Heischens gibt es heute kaum noch, die „Kräbbel“ haben überlebt. Die Geschichte dieses im gesamten Rheinhessen verbreiteten Gebäcks ist noch nicht abschließend erforscht. Seriöse Sprachwissenschaftler [Anm. 12] berichten uns, dass es sich hierbei um eine Berliner Importware, den Berliner Pfannkuchen, handele. Es könnte durchaus sein, dass das Rezept im Gepäck preußischer Soldaten an den Rhein gekommen ist. Schließlich war Mainz im 19. Jahrhundert Bundesfestung mit einer österreichischen und preußischen Garnison. Ob allerdings Kanonenkugeln bei der Form des Gebäcks Pate gestanden haben, wie manche uns glauben machen wollen, erscheint eher unwahrscheinlich und ist meines Erachtens mehr der im Kräppel-Teig enthaltenen Hefe geschuldet. Wenn wir allerdings bei Prof. Wikipedia lesen [Anm. 13], dass es ein Epigone des Berliner Pfannkuchens, der „Trojanische Krapfen“ in Slowenien, auf 200 g bringt, fragt man sich, ob nicht doch eine Kanonenkugel Pate gestanden hat [Tusch!]

0.12.„Wo zum Gefährten wird der Tod, das schweigt der Witz erschrocken“ -Fastnacht in Kriegszeiten

Fastnachtszug in Worms 1938[Bild: Foto Curt Füller, Stadtarchiv Worms 10782/29]

In den Kriegszeiten – sowohl während des Ersten als auch während des Zweiten Weltkriegs -  verstummten die Narren.  Adam Stauder schrieb in seiner Chronik:

Und angesichts der schweren Not
kommt der Humor ins Stocken.
Wo zum Gefährten wird der Tod,
da schweigt der Witz erschrocken.
Der Schmerz erstickt in großem Leid,
der Menschheit bricht die Heiterkeit;
Wo so viel Tapfre starben,
senkt Jokus seine Farben.
[Anm. 14]

In den 30er Jahren entstanden nur wenige Fastnachtsvereine. In Alzey wurde 1937 mit der Gründung der „Alzeyer Carneval Gesellschaft“ die Fastnacht in feste Organisationformen gegossen.


0.13.„Mer honn se widder!“ - Fastnacht nach 1945

Nach dem Zweiten Weltkrieg kam es zu einer Fülle von Neugründungen. Die meisten rheinhessischen Vereine sind nach 1945 ins Leben gerufen worden. Nachkriegszeit, Trümmerlandschaft, Besatzungsherrschaft, Not überall - kann da Humor aufkommen, fragt Peter Krawietz in seinem Beitrag zur Nieder-Olmer Fastnacht: „In Rheinhessen war das möglich! Den Skeptikern und Kritikern entgegnete der MCV-Protokoller Seppel Glückert, der rhetorisch schon den Nazis ins Angesicht widerstanden hatte:“

Und wer behaupt', ´s wär noch zu früh,
Deß is kään Määnzer, war's auch nie.
Nun seh' ich schon die Neunmalweisen,
Wie sie mit Tönen laut und leisen
Jetzt halten über uns Gericht -
Ihr wollt doch nicht, Ihr könnt doch nicht!!
Wer wagt es, die bescheidnen Freuden
Uns zu missgönnen, zu missdeuten!
[Anm. 15]

Wenn auch die die Nieder-Olmer Clubisten schon 1947 wieder aktiv wurden, so musste man sich dennoch bis 1948 gedulden, bis die französische Besatzungsbehörde offiziell ihre Genehmigung zur Vereinstätigkeit erteilte. „Mer honn se widder!“(die Fassenacht)!

Heute gibt es in Rheinhessen nahezu in jedem Ort einen Fastnachtsverein, zum Teil gleich mehrere, und zahlreiche Aktive. Die Fastnacht verfügt in Rheinhessen über einen großen Stellenwert. Gingen die Impulse beim Entstehen des rheinischen Karnevals von den Städten aus, gibt inzwischen die Region den Städten etwas zurück. So kommt der neue Stern am Mainzer Fastnachtshimmel, Andreas Schmitt, nicht aus Mainz, sondern aus Nieder-Olm.

0.14.Nachweise

Verfasser: Dr. Elmar Rettinger

erstellt am: 7.11.2014

Der Beitrag erscheint in gekürzter Form auch in der Mainzer Narrenzeitschrift "Narrhalla" 2014

 

Verwendete Literatur:

  • 2000 Jahre Mainz. Geschichte der Stadt - digital. CD-ROM. Hg. vom Institut für Geschichtliche Landeskunde. Elmar Rettinger (Redaktion), Peter Eulberg (technische Realisierung) u. a. 2. aktualisierte Auflage. Mainz 2001.
  • Georg Drenda: Nieder-Olmer Dialekt – wissenschaftlich. In: Hans-Valentin Kirschner, Dieter Kuhl, Elmar Rettinger (Hgg.): Nieder-Olm im Herzen von Rheinhessen. Geschichte und Gegenwart. Nieder-Olm 2014, S. 227-236.
  • Hildegard Frieß-Reimann: Der Siegeszug des Prinzen Karneval. Die Ausbreitung einer bürgerlichen Festform unter besonderer Berücksichtigung von Rheinhessen. Mainz 1988 (Studien zur Volkskultur in Rheinland-Pfalz, 3).
  • Anton Maria Keim: 11mal politischer Karneval. Weltgeschichte aus der Bütt. Geschichte der demokratischen Narrentradition vom Rhein. 2. Aufl., Mainz 1981.
  • Peter Krawietz: Fassenacht in Nieder-Olm. In: Hans-Valentin Kirschner, Dieter Kuhl, Elmar Rettinger (Hgg.): Nieder-Olm im Herzen von Rheinhessen. Geschichte und Gegenwart. Nieder-Olm 2014, S. 195-212.
  • Michael Matheus (Hg.): Fastnacht/Karneval im europäischen Vergleich. Stuttgart 1999 (Mainzer Vorträge 3).
  • Herbert Schwedt: Der Prinz, der Rhein, der Karneval. In: Matheus, Fastnacht/Karneval, S. 61-83.
  • Peter Weisrock: Nieder-Olmer Geschichte(n). In: Hans-Valentin Kirschner, Dieter Kuhl, Elmar Rettinger (Hgg.): Nieder-Olm im Herzen von Rheinhessen. Geschichte und Gegenwart. Nieder-Olm 2014, S. 213-222.
  • Hilke Wiegers: 175 Jahre Binger Fastnacht 1833-2008. Ein Streifzug durch die Geschichte bürgerlicher Fastnachtskultur. Bingen 2008 (Binger Geschichtsblätter 24).

Anmerkungen:

  1. Allgemein zu Fastnacht/Karneval in Europa siehe Matheus, Fastnacht/Karneval. Zurück
  2. Vgl. CD 2000 Jahre Mainz, Thema "Fastnacht"; ebenso zum Folgenden. Zurück
  3. Vgl. dazu Frieß-Reimann, Prinz Karneval. Zurück
  4. Vgl. Wiegers, Binger Fastnacht. Zurück
  5. Zit. nach CD 2000 Jahre Mainz, Kapitel "Fastnacht". Zurück
  6. Vgl. dazu Keim, politischer Karneval. Zurück
  7. Zit. nach http://wormser-narrhalla.de/Inhalt?content_id=1 (aufgerufen am 3.11.2014). Zurück
  8. Zit. nach Schwedt, Prinz, S. 67. Zurück
  9. Zur Nieder-Olmer Fassenacht vgl. Krawietz, Fassenacht. Zurück
  10. Vgl. Krawietz, Fassenacht, S. 197. Zurück
  11. Zit. nach Weisrock, Nieder-Olmer Geschichte(n), S. 221. Zurück
  12. Drenda, Nieder-Olmer Dialekt. Zurück
  13. http://de.wikipedia.org/wiki/Berliner_Pfannkuchen, aufgerufen am 19.10.2014) Zurück
  14. Zit. nach Krawietz, Nieder-Olm, S. 200. Zurück
  15. Zit. nach Krawietz, Fassenacht, S. 203. Zurück