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Kategorie: Rheinhessen

Fortbildung: Frauen als Täterinnen, im Rahmen der Vortragsreihe: Frauen verändern die Welt

Beschreibung: 

Ganz normale Frauen?! – Wie und wo Frauen im Nationalsozialismus zu Täterinnen wurden
Lange Zeit tradierte sich das Bild der vermeintlich „unpolitischen“ Rolle der Frau im Nationalsozialismus, die lediglich – angelehnt an die NS-Ideologie – als Mutter einer neuen deutschen Generation dem Führer zu dienen habe. Erst in der Mitte der 1980er Jahre („Historikerinnenstreit“) begann man verstärkt, Frauen auch als Täterinnen zu sehen. Sie waren beispielsweise als zivile Angestellte der Gestapo, als Aufseherinnen in Straf- und Konzentrationslagern, als Gefolgschaftsmitglieder der SS oder fanatische Nationalsozialistinnen Unterstützerinnen des NS-Herrschaftsapparates. Wie lassen sich solche Einzelbiographien nachvollziehen – wie kann man sie erklären? Was bewegte Frauen zur Wahl solcher Berufe? Wo finden sich auch in der nahen Umgebung Beispiele weiblicher Täterschaft? Auf der Basis von Archivquellen und unterstützt von aktueller Forschungen widmet sich die Lehrerfortbildung diesen Fragen.

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