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Kategorie: Rheinhessen, Demokratie, Jüdische Geschichte, Ausstellung

Neue Wanderausstellung „1700 Jahre jüdisches Leben. Tradition und Identität der Juden in Rheinland-Pfalz“ des IGL

  • Beginn: Thursday, 29.07.2021
  • Ende: Saturday, 31.07.2021
  • Ort: Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz, Koblenz
  • Veranstalter: Institut für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz e.V.
Beschreibung: 

Das Dekret Kaiser Konstantins aus dem Jahr 321 ist die älteste erhaltene Urkunde, welche die Existenz von Juden nördlich der Alpen belegt, und ist Orientierungspunkt für das bundesweit begangene Festjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“. In Rheinland-Pfalz beteiligen sich zahlreiche Initiativen mit Veranstaltungen, denn hier hat jüdisches Leben in zwei Jahrtausenden vielfältige Spuren hinterlassen.

Wie vielfältig jüdisches Leben auf dem Gebiet von Rheinland-Pfalz im Laufe der Geschichte war und heute wieder ist, vermittelt unsere Ausstellung. Am 29. Juli wird die Wanderausstellung „1700 Jahre jüdisches Leben. Tradition und Identität der Juden in Rheinland-Pfalz“ im Landesbibliothekszentrum in Koblenz eröffnet und für Besucher*innen zugänglich. Ab dem 9. September ist unsere Ausstellung auch in der Bibliotheca Bipontina in Zweibrücken zu sehen.

In der Ausstellung werden auf 16 Thementafeln Schlaglichter auf die reiche jüdische Geschichte in Rheinland-Pfalz geworfen und einzelne Persönlichkeiten, Bräuche und Bauten präsentiert. Ergänzt wird die Ausstellung durch Filmdokumentationen von Andreas Berg (SWR) und Adolf Winkler sowie durch Zeitzeugengespräche und eine virtuelle Rekonstruktion der 1938 zerstörten Synagoge in Simmern. 

Weitere Informationen erhalten Sie in unserem Flyer.
Gerne können Sie unsere Ausstellung leihen. Wenden Sie sich an igl(at)uni-mainz.de 

Ein Ausstellungsprojekt des Instituts für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz e.V. im Rahmen des Festjahrs „321–2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ in Kooperation mit dem Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit sowie dem Beauftragten für jüdisches Leben und Antisemitismusfragen der Ministerpräsidentin in Rheinland-Pfalz.