Steinbach in der Pfalz

Steinbach am Glan

1.Allgemeine Angaben

Wappen von Steinbach

Ortsgemeinde in der Verbandsgemeinde Glan-Münchweiler mit den Ortsteilen Steinbach und Frutzweiler

Einwohner (2008): 942

Gemarkung 686 ha davon 123 ha Wald

Weitere Wohnplätze: Naturfreundehaus

Besondere Naturdenkmäler: Eine große Linde vor dem Turm der Marianne von der Leyen

1.1.Lage

Der Ort liegt auf beiden Ufern des Steinbachs, der am westlichen Ortsende entspringt und sich etwa einen Kilometer unterhalb des Ortes mit dem Hodenbach zum Henschbach vereinigt. Dabei liegt der Ortsteil Steinbach auf dem rechten und der Ortsteil Frutzweiler auf dem linken Bachufer. Steinbach liegt nicht direkt am Glan, wie nach dem  Namenszusatz zu erwarten wäre, sondern etwa sieben Kilometer von der Glanmündung entfernt, der Zusatz dient lediglich zur Unterscheidung von anderen Orten mit dem Namen Steinbach.

Von der Talniederung aus in ca. 260 Metern über dem Meeresspiegel steigt das Gelände rechts des Bachlaufes zum Schnepfenrech (417m) und zum Steinberg (406m) hin steil an, wobei auf der linken Seite des Baches eine Erhebung von 367 Metern über NN erreicht wird. Weitere Höhen sind der Marbacher Berg mit dem Sportplatz (353 m) und der Neumühler Berg (343m). Innerhalb der Gemarkung lagen früher die Steinkohlengrube Steinbach und die Steinkohlengrube Maria. Das als Erholungsgebiet ausgewiesene Hodenbachtal liegt weitgehend auf der Gemarkung von Steinbach. An die Gemarkung grenzen an die Gemarkungen von Henschtal und Börsborn im Osten, von Brücken im Süden, von Ohmbach im Westen und von Herschweiler-Pettersheim und Wahnwegen im Norden.

1.2.Siedlung und Wohnung

Turm der Gräfin Marianne von der Leyen

Der Ort bestand ursprünglich aus zwei Straßendörfern, die von beiden Seiten des Baches her zu einem Übergang aufeinander zuliefen. Die Art der Bebauung mit Häusern großenteils aus dem 19. Jahrhundert lässt den Urzustand noch heute einigermaßen erkennen, in Steinbach entlang der Durchgangstraße (B 423), in Frutzweiler entlang der alten Dorfstraße. Doch schon im frühen 19. Jahrhundert erweiterte sich Steinbach nach Süden hin in Richtung Börsborn, und allenthalben entstanden bis in die Gegenwart Seitenstraßen, die beide Dörfer gemeinsam heute als ein großes Haufendorf erscheinen lassen. Wo die beiden Dörfer aufeinander stießen, entstand, vor allem auf der Steinbacher Seite, gewissermaßen ein Ortszentrum. In diesem Bereich stehen der alte Glockenturm aus dem Jahr 1788,  gestiftet von Marianne von der Leyen und das ehemalige Schulhaus von 1825, heute Kindergarten und Gemeindehaus. Die große Linde vor dem Glockenturm wurde 1849 als Freiheitsbaum gepflanzt.  Steinbach besaß eine Synagoge aus dem Jahr 1725, die ebenfalls in dieser Dorfmitte stand. Im Jahr 2000 richtete die Gemeinde in diesem Bereich das jüdisches Museum ein. Der jüdische Friedhof aus dem Jahr 1825 liegt außerhalb des Dorfes am Berghang in Richtung Henschtal. Die allgemeine Bebauung ist gekennzeichnet durch Bauernhäuser, in der Mehrzahl für Kleinbetriebe. Im Westen des Dorfes liegt der inzwischen geschlossene Friedhof von Frutzweiler. Der ältere Friedhof von Steinbach mit dem Kriegerdenkmal liegt an der B 423.  Ein neuer Friedhof westlich des Dorfes am Jungenwald entstand 1970 für beide Dörfer.  Ein Wassertretbecken nach dem Vorbild des Pastors Kneipp finden die Besucher am südlichen Ausgang des Dorfes an der Straße in Richtung Börsborn. Hier steht auch die katholische Kirche, 1936 umgebaut aus dem Förderhaus eines Bergwerks.

1.3.Name

Durch das Grundwort -bach ist der Name des Ortes Steinbach in die Reihe der Namen zahlloser Bachorte eingereiht, die im Verlauf  der fränkischen Landnahme an Bachläufen entstanden. Der Bestimmungsname "Stein-" ist als ein Hinweis auf Stein und Geröll zu deuten, möglicherweise auf das Geröll in dem Bachlauf. Der Name erscheint in den alten Urkunden seit 1355 ohne sprachliche Abweichungen. Der Ortsname Frutzweiler deutet mit dem Grundwort  -weiler auf eine Kleinsiedlung hin, die wahrscheinlich gegründet von einem Mann mit Namen Fruodi. Der Ort wurde erstmals als "Frutzwilr" in einer Urkunde von 1378 erwähnt. Dieser Ortsname erscheint dann u. a. in folgenden Namensformen: Frutzwilr 1378 und 1391, Frutßwilr 1397, Fritzwilre 1401, Frutschwilr 1402, Frudeßwilre 1411.

1.4.Wüstungen

Ein Ort Frensweiler (mundartlich Fröschweiler), gelegentlich verwechselt mit Frutzweiler, lag in der Gemarkung von Steinbach in der Nähe des Zusammenflusses von Hodenbach und Steinbach. Dieser Ort wurde 1313 zum ersten Mal in einer Urkunde als "Vrodenswilre" erwähnt und wird auch in weiteren Urkunden genannt: Flinßwilr (1419), Frinswiller (1461), Frentzwiler (1477). In der letzt genannten Urkunde handelt es sich um das Register über Einkünfte der Burg Lichtenberg. Somit war der Ort damals noch bewohnt. Das gilt nicht mehr für das Jahr 1541. "Am Einfluss des Hodenbaches ... liegt im Leyen'schen die Wüstung Freisweiler, nach der das 'Scheideflössgen' (Grenzflüsschen) den Namen 'Freisweiler Flössgen' annahm." (Kuseler Grenzscheidweistum 1541. Vgl. auch Fabricius 1913 S. 80 ff.) Bei dem hier "Freisweiler Flössgen" genannten Bach handelt es sich um den Henschbach. Somit müsste der Ort zwischen den Jahren 1477 und 1541 untergegangen sein. Neben dem Grundwort "Weiler" für eine kleine ländliche Siedlung bezieht sich das Bestimmungswort auf den fränkischen Personennamen Frudin. Frenzweiler war also ursprünglich der Weiler eines Frudin.

Nach örtlicher Überlieferung sollen im Westen des Ortes die Dörfer Steinbrück und Schnepfental gelegen haben. Die Namen dieser beiden Dörfer erscheinen jedoch nicht in alten Urkunden, lediglich eine Flur Schnepfenrech ist noch bekannt.

1.5.Wappen

Das Wappen der heutigen Ortsgemeinde Steinbach ist viergeteilt in zwei kleinere Felder mit blauem und gelben Grund unter dem oberen Rand und in zwei größere darunter mit silbernem und blauen Hintergrund. Diese Symbole weisen auf das Schleiferhandwerk hin, das in Steinbach verbreitet war, auf die Kohlenbergwerke und auf das Bergbauwesen. Das blaue obere Feld zeigt einen silbernen Diamanten, das goldene obere Feld zwei gekreuzte, schwarze Bergmannshämmer. Im silbernen unteren Feld steht auf grünem Boden eine grüne Linde, und das blaue Feld zeigt einen goldumrandeten roten Turm mit goldenem Helm. Das sind Hinweise auf die örtlichen Gegebenheiten. Eine Linde steht vor dem Glockenturm, den  Gräfin  Marianne von der Leyen 1788 gestiftet hat, und der als ein Wahrzeichen des Dorfes gilt. Dieses Wappen wurde 1986 durch die Bezirksregierung in Neustadt genehmigt. Das Dorf Frutzweiler führte zur Zeit seiner Eigenständigkeit kein eigenes Wappen.

1.6.Geschichte

1.6.1.Vor- und Frühgeschichte, Römerzeit

Schon in vorgeschichtlicher Zeit war die nächste Umgebung des Ortes von Menschen bewohnt, was durch entsprechende Funde innerhalb der Gemarkung deutlich belegt ist. Bereits im 19. Jahrhundert wurden Steinäxte gefunden, die heute allerdings verschollen sind. Ebenfalls aus der Steinzeit stammt ein Grabhügel auf der ehemaligen Gemarkung von Frutzweiler. Eine Reihe von sechs unversehrten Hügelgräbern der späten Hallstattkultur zieht sich über den Kamm des Steinbergs bis zur Gemarkung von Henschtal hin. Drei weitere Grabhügel stehen am Schnepfenrech im Süden der Gemarkung, von denen einer zum Bereich Börsborn gehört. Es ist nicht bekannt, welcher Epoche diese Gräber zuzuordnen sind.

Auch in gallo-römischer Zeit war die Gegend bewohnt. 1904 wurde ein Grab in der Gemarkung von Steinbach geöffnet, es kamen vier Tongefäße mit Asche zu Tage, vier Ringe und zwei Nadeln. Es könnte sich um Funde aus der gallo-römischen Zeit gehandelt haben. Ein in der Gemarkung von Steinbach aufgefundener steinerner Löwe wird heute im Historischen Museum der Pfalz in Speyer aufbewahrt. Vom Altenwald her führte eine Römerstraße bis in die Gegend von Wahnwegen, sie soll sechs Meter breit gewesen sein.

1.6.2.Mittelalter

Da der Steinbach und der Henschbach die Grenze zwischen dem Remigiusland und dem Besitz des Klosters Hornbach im Münchweiler Tal darstellte, vollzogen sich in den Dörfern Steinbach und Frutzweiler vollkommen unterschiedliche geschichtliche Entwicklungen. Aus dem zusammenhängenden freien Reichsland um die Burg Lautern trennten Könige bestimmte Gebiete ab, um sie an geistliche und weltliche Herrschaften zu verschenken. Große Teile kamen in den Besitz der Salier. Graf Werner I. aus dem salischen Geschlecht stiftete 737 das Kloster Hornbach, dessen erster Abt der Heilige Pirminius war. Dieses Kloster stattete der Stifter reich mit Gütern und Ländereien aus, auch mit dem so genannten Münchweiler Tal, zu dem auch Steinbach gehörte. Als Lehen des Klosters Hornbach mit Mittelpunkt Glan-Münchweiler kamen alle Dörfer dieses Gebiets 1323 zunächst an die Raugrafen im Nahegau, danach 1344 an den Erzbischof von Trier und 1383 an Breidenborn. Im Zusammenhang mit dem Münchweiler Tal werden das Dorf Steinbach und die Wüstung Frensweiler wiederholt in den Urkunden genannt, Frensweiler jedoch früher als Steinbach. So erscheint ein Conradus de Vrodenswilre bereits 1313 in dem Kopialbuch der Mauchenheimer, und ein Dorf Frinßwiller wird 1419 im Breidenborner Kopialbuch genannt. In dem Weistum von 1456 erscheint ein "Clais von Frynswillr" als Zeuge, und in einem weiteren Weistum aus Glan-Münchweiler von 1461 ein "Claz von Frinßwiller". Wahrscheinlich handelt es sich jeweils um die selbe Person. Die Herren von Frenzweiler dürften zu ihrer Zeit angesehene Persönlichkeiten des Niederadels gewesen sein. Steinbach wird erstmals 1355 in einer Grenzbeschreibung des Remigiuslandes erwähnt. (Remling 1856 S. 46), dann wieder in der oben genannten Urkunde von 1419 und erneut in einer Grenzbeschreibung, jetzt in einem Weistum aus dem Jahr 1541, in dem es heißt: "Die Heinsbach hinuber, so ver unserer gnedigen Fursten und Heren Wiese ghet, obendig der Wiesen am Berg hien bis widder in die Heinsbach bei der Kirchen Feldt, die bach ußen Drauweiler und Quirnbach, bis gen Frntzweiler [Frensweiler] und Steinbach, von Steinbach das Bechelgin hinausz bis an die Strasz am jungen Wald, von der Strasz bis an den Honchelgrundt, den Grundt hinabe bis an Marckpacher Wiesen, die Wiesen hienabe bis uf ein Erlenstock, vom Erlenstock hinaus bis uf ein Wyedenstock, davon widder bis uf ein Erlenstock, davon hien bis abermols in die Bach, die bach aben bis in Marpacher gemeinens Wege, unden an dem Wege hienabe durch die Orttengarten bis uff ein Stein, der drey Gericht scheidet." (Zitiert nach Fabricius 1913 S. 30)

Durch die Heirat Georgs I. von der Leyen mit Eva von Mauchenheim im Jahre 1456 kam die Familie von der Leyen zu Besitz im Bliesgau, bei Antritt der Erbschaft 1486 auch in den Besitz eines Teils der Burg von Blieskastel, zugleich verlieh Abt Ulrich des Klosters Hornbach dem Jörge von der Leyen, einem Burgmann der Burg Lautern, das Münchweiler Tal. Die Herren von der Leyen entstammten der unteren Moselgegend und residierten bereits im Hochmittelalter auf ihrer Burg bei Gondorf an der Mosel. Sie standen zumeist im Dienst der Erzbischöfe von Trier, und Johann von der Leyen-Saffig wurde 1556 zum Erzbischof gekürt. Neben den von der Leyen waren nun auch deren Verwandte, die Mauchenheimer, abwechselnd mit Teilen des Klosterbesitzes im Münchweiler Tal belehnt, ab 1533 nur noch die Familie der Freiherren und späteren Grafen von der Leyen.  (Vgl. Berndt 1970)

Während Steinbach und Frensweiler zuletzt in dem vom Kloster an die Familie von der Leyen verliehenen Besitz lagen, lag Frutzweiler im Remigiusland, jenem Besitz des Klosters Saint Remi in Reims, das 1112 den Grafen von Veldenz als Vogtei übergeben wurde. Der Ort lag also von nun an in der Grafschaft Veldenz. Frutzweilers Ersterwähnung erfolgte, wohl durch Zufall,  in derselben Grenzbeschreibung von 1355, die bei Remling wiedergegeben ist, und in der auch der Name von Steinbach erstmals erscheint. 1387 wird  Frutzweiler in einer Urkunde der Grafen von Sponheim genannt [nachsehen in Mötsch Band II]. Ein Baldewin von Frutzweiler stand im  ausgehenden 15. Jahrhundert als Burgmann auf Burg Lichtenberg im Dienst. Nach einer Urkunde von 1391 belehnt Graf  Friedrich III. von Veldenz diesen Baldewin mit einer Gült (Grundstücksertrag) von 8 Pfund Lichtenberger Währung. 1397 erscheint Baldewin immer noch unter den Burgmannen der Burg Lichtenberg. 1402 bestätigte ihm  Graf Friedrich, dass diese Gült auch auf die Nachkommen vererbt werden soll. Baldewin hatte zwei Söhne, die in der Nachfolgezeit ebenfalls in den Urkunden genannt werden, von denen einer Tilman hieß, der andere Baldwin wie der Vater. Auch Tilman stand als Junker im Dienst auf der Burg. 1414 bestätigte er, dass ihm die gleiche Gült von acht Gulden zustehe wie dem inzwischen verstorbenen Vater. Der jüngere Baldwin, Tilmans Bruder, erscheint nun unter dem Namen Baldewin von Zweibrücken. Auch er lebte als Junker auf der Burg Lichtenberg und erhielt nach einer Urkunde von 1441 eine Gült von acht Pfund Heller. Dieser jüngere Baldewin war mit Jutta von Wadenau verheiratet, die er ebenfalls im Jahr 1441 auf seine Lichtenberger Burglehen bewidmete, was Graf Friedrich III. ebenfalls bestätigte.

Friedrich III. war der letzte Graf von Veldenz. Seine Erbtochter Anna heiratete den kurpfälzischen Pfalzgrafen Stephan; der mit der Grafschaft Veldenz seiner Frau, mit kurpfälzischem Eigenbesitz und mit der aus einer Pfandschaft ausgelösten Grafschaft Zweibrücken eine neue Pfalzgrafschaft begründete. Diese benannte er nach der Stadt Zweibrücken, die bald auch zur Residenzstadt erhoben wurde. Später galt diese Pfalzgrafschaft vornehmlich als Herzogtum. Von 1444 an lag demnach Frutzweiler in dem Herzogtum Zweibrücken.

1.6.3.Neuzeit

Bis hin zur Französischen Revolution änderten sich die Herrschaftsverhältnisse im Prinzip nicht. Steinbach lag im Münchweiler Tal der Herrschaft von der Leyen, Frutzweiler im Herzogtum Zweibrücken. Prinzipiell bestanden gute Verbindungen zwischen Zweibrücken und den  Grafen von der Leyen. Nach einem Kirchenvisitationsprotokoll wissen wir, dass im Jahr 1609 in Frutzweiler 48 Menschen lebten, 10 Männer, 11 Frauen 26 Kinder und ein Knecht. Damals schon gehörte Frutzweiler zum Kirchspiel Quirnbach. Ähnliche Zahlen für Steinbach sind uns aus jener Zeit nicht bekannt. Beide Orte wurden durch die Ereignisse des 30-jährigen Krieges und durch die Pest arg in Mitleidenschaft gezogen. Nur wenige Menschen überlebten den Krieg. Es setzte eine Neubesiedlung ein. Einige Jahre nach dem Dreißigjährigen Krieg begann die Familie von der Leyen ihren Besitz an Blies, Saar und Glan zu erweitern. Die Dörfer des Münchweiler Tals innerhalb des Streubesitzes wurden zu einem Unteramt der gesamten Herrschaft zusammengefasst. Erst 1773 verlegte das gräfliche Paar, Franz Karl von der Leyen und Marianne geb. Dalberg, die Residenz von Koblenz nach Blieskastel. Nach dem Tod des Grafen Franz Karl 1775 übernahm die beliebte Ehefrau Marianne die Regentschaft für ihren unmündigen Sohn Philipp. Die Gräfin konnte während der Besetzung Blieskastels durch französische Revolutionstruppen fliehen und  sich durch Unterstützung in der Bevölkerung nach Koblenz und später nach Frankfurt retten. Unter der Herrschaft des Kaisers Napoléon erhielt die Familie von der Leyen ihren persönlichen Besitz zurück erstattet. Beide Dörfer, Steinbach und Frutzweiler, lagen zur Zeit der französischen Herrschaft nach 1801 innerhalb des Départements de la Sarre (Saar) mit der Hauptstadt Trier. Steinbach gehörte im Canton Waldmohr und in der Mairie Glan-Münchweiler zum Arrondissement Saarbrücken, Frutzweiler jedoch im Canton Kusel und in der Mairie Quirnbach zum Arrondissement Birkenfeld.

1.6.4.Neueste Zeit

1814 wurden die Franzosen vertrieben, und nach einer Übergangszeit kam es 1816 zur Gründung des Baierischen Rheinkreises, der späteren Rheinpfalz im Königreich Bayern. Die während der französischen Zeit eingerichteten Verwaltungseinheiten mussten erneuert werden. Während Frutzweiler in der Bürgermeisterei Quirnbach und im Landkommissariat (Kreis) Kusel verblieb, gehörte Steinbach nun zur Bürgermeisterei Glan-Münchweiler im Kanton Waldmohr des Landkommissariats Homburg. Das Gehöft Neumühle im Westen von Steinbach, das ursprünglich zur Gemeinde Steinbach gehörte, wurde 1842 nach Brücken eingemeindet. Als Homburg nach dem Ersten Weltkrieg dem autonomen Saargebiet zugeschlagen wurde, blieb der Kanton Waldmohr bei Bayern. Er gehörte mit einer Außenstelle der Verwaltung zu dem Bezirksamt (Kreis) Kusel. Diese blieb bis 1940 bestehen, und seit 1940 wird auch das Gebiet Waldmohr von Kusel aus verwaltet. Damit gehörte auch Steinbach zum Landkreis Kusel, verblieb aber in der Bürgermeisterei Glan-Münchweiler. Im Zuge der Verwaltungs- und Territorialreform von 1968 wurde Glan-Münchweiler 1972 Sitz einer Verbandsgemeinde, zu der beide heutigen Ortsteile Steinbach und Frutzweiler gehörten, die 1970 zu der Ortsgemeinde Steinbach vereinigt wurden.

1.7.Wahlergebnisse (Auswahl) in Prozent, vor 1933 nur OT Frutzweiler

Frutzweiler
SPD Zentr. KPD NSDAP Bauern
Reichstag 1928 3,9 13,2 48,7 1,3 27,6*
Reichstag 1930 --- 29,2 41,7 4,2 22,2**
Reichstag 1933 --- --- 43,0 44,3 ---
* DBP
** Landvolk
SPD CDU FDP Grüne Linke Sonstige
Landtag 2001 65,8 15,2 4,8 2,4 --- 11,9
Landtag 2006 52,4 11,4 6,2 2,7 17,4 9,9
Landtag 2011 46,0 13,9 2,0 16,9 8,5 12,7
Bundestag 2002 58,1 20,9 6,6 6,4 --- 8,0
Bundestag 2005 51,6 16,4 5,7 3,4 16,8 6,2
Bundestag 2009 31,1 16,5 8,8 7,6 26,5 9,4
Bundestag 2013 42,8 20,1 3,4 5,9 12,0 15,8

1.8.Zeittafel

Vorgeschichte Funde aus der jüngeren Jungsteinzeit Hügelgräber aus der späten Hallstattzeit
Römerzeit Urnengrab wahrscheinlich aus gallo-römischer Zeit, Fund eines steinernen Löwen. Römerstraße
Frühmittelalter Gründung des Ortes Steinbach im Zuge der Fränkischen Landnahme
737 Stiftung des Klosters Hornbach durch Graf Werner I. aus dem Geschlecht der Salier, der u. a. auch das Münchweiler Tal dem Kloster vermacht.
um 1000 Mögliche Gründung des Dorfes Frutzweiler
1112 Gründung der Grafschaft Veldenz
1323 Kloster Hornbach gibt das Münchweiler Tal als Lehen an die Raugrafen aus dem Nahegau
um 1313 Frensweiler wird im Weistum I von Glan-Münchweiler genannt.
1344 Das Münchweiler Tal mit Steinbach im Besitz von Kurtrier
1355 Erste Urkundliche Erwähnung der Dörfer Steinbach und Frutzweiler
1383 Das Münchweiler Tal mit Steinbach im Besitz der Herren von Breidenborn
1444 Frutzweiler in der Pfalzgrafschaft Zweibrücken
16. Jhd. Das Münchweiler Tal mit Steinbach im Besitz der Grafen von der Leyen
1618-1648 Dreißigjähriger Krieg. Steinbach und Frutzweiler fast ausgestorben
1728 Eine jüdische Familie erhält die Erlaubnis, sich in Steinbach niederzulassen
1773 Die Grafen von der Leyen verlegen ihre Residenz nach Blieskastel
1801 Département Saar, Steinbach in der Mairie Glan-Münchweiler im Arrondissement Saarbrücken und im Canton Waldmohr, Frutzweiler in der Mairie Quirnbach, Canton Kusel, Arrondissement Birkenfeld
1817 Königreich Bayern, Steinbach in der Bürgermeisterei Glan-Münchweiler des Kantons Landstuhl im Landkommissariat Homburg, Frutzweiler in der Bürgermeisterei Quirnbach, Kanton und Landkommissariat Kusel
1825 Erstes Schulhaus in Steinbach
1842 Das Gehöft Neumühle wird in Brücken eingemeindet
1845 Geburtsjahr von Isidor Dreifuß, dem Begründer der Diamantschleiferei-Industrieb in der Westpfalz
1969 Gründung der neuen Ortsgemeinde Steinbach
1972 Steinbach mit den Ortsteilen Steinbach und Frutzweiler in der Ortsgemeinde in der Verbandsgemeinde Glan-Münchweiler

1.9.Religion

Steinbach gehörte vom frühen Mittelalter an zur Kirche Glan-Münchweiler. Diese war dem Heiligen Pirminius geweiht und betreute alle Kirchen des Münchweiler Tals. In der Reformationszeit musste Steinbach wie alle Bewohner des Münchweiler Tals auf Anordnung des Landesherren die Lehre Luthers annehmen, wobei zu beachten ist, dass sich die Herrschaft von der Leyen in Religionsfragen zunächst weitgehend an die Entscheidungen der Pfalzgrafschaft  Zweibrücken anlehnte. Als in der Pfalzgrafschaft 1588 alle Untertanen auf Anordnung des Herzogs Johannes I. zur reformierten Konfession nach Calvin übertreten mussten, widersetzten sich die Grafen von der Leyen dieser Anordnung für den Bereich ihrer eigenen Herrschaft. Die Christen des Tales verblieben weiterhin bei der lutherischen Konfession, unterstanden dennoch einer Kirchenverwaltung, die von Zweibrücken aus verwaltet wurde. Nach dem  30-jährigen Krieg bestand nach dem Gesetz Religionsfreiheit, und unter den Zuwanderern in Steinbach gab es vor allem zur Zeit der Réunionsbestrebungen Ludwigs XIV. wieder viele Katholiken. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts war ein Drittel der christlichen Bevölkerung katholisch, ein Verhältnis, das in etwa auch heute zutrifft. Die Protestanten gehören heute innerhalb des evangelischen Dekanats Kusel zur Kirche von Quirnbach, die Katholiken innerhalb des katholischen Dekanats Kusel zur Kirche von Glan- Münchweiler.

Frutzweiler als ein Ort innerhalb des Remigiuslandes gehörte vom frühen Mittelalter an zur Kirche von Kusel, später zur Kirche von Quirnbach. In der Reformationszeit traten auch hier die Bewohner zur Lehre Luthers über, vollzogen jedoch 1688 auf Anordnung des Herzogs Johannes II. eine Konversion zur reformierten Lehre des Johannes Calvin. Erst nach dem 30-jährigen Krieg musste das Herzogtum Zweibrücken auch andere Konfessionen dulden, die schwedischen Könige förderten wieder die Reformation nach Luther, die Franzosen während der Zeit der Reunionsversuche auch wieder den Katholizismus. So ist es zu verstehen, dass zu Beginn des 19. Jahrhunderts in Frutzweiler die Bevölkerung wieder fast zur Hälfte dem römisch-katholischen Glauben anhing. Bis hin zum 20. Jahrhundert änderte sich das Verhältnis wieder zu Gunsten der Protestanten, die heute etwa zwei Drittel der Bevölkerung ausmachen. Die Protestanten gehören innerhalb des evangelischen Dekanats Kusel zur Kirche von Quirnbach, die Katholiken im katholischen Dekanat Kusel zur katholischen Kirche von Glan-Münchweiler.

Nachdem 1728 der Graf Casper von der Leyen dem Juden Jakob Levi erlaubte, sich in Steinbach anzusiedeln, entwickelte sich in dem Ort nach und nach eine beachtliche jüdische Gemeinde, die einen eigenen Friedhof anlegte und eine Synagoge auch für die jüdische Bevölkerung der weiteren Umgebung erbaute. Das genaue Baujahr der Synagoge ist nicht bekannt. 1825 waren in Steinbach 29 % der Bevölkerung Juden, in Frutzweiler 6 %. Offensichtlich bestanden vor 1933 keine persönlichen Spannungen zwischen Juden und Christen. Am 9. November 1938 zerstörten SA-Rabauken, die von auswärts gekommen waren, die Synagoge in Steinbach, verwüsteten mehrere jüdische Häuser und auch den jüdischen Friedhof.

1.10.Bevölkerung

Wie die Bauweise des älteren Siedlungsteils der beiden Ortes noch heute erkennen lassen, lebte noch im 19. Jahrhundert ein großer Teil der Bevölkerung von der Landwirtschaft, es gab aber auch schon viele Arbeiter, die vor allem in den Kohlenbergwerken von Steinbach und auch in Bergwerken der weiteren Umgebung arbeiteten. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts lebten viele Diamantschleifer in beiden Dörfern. Beachtlich war der Anteil der Juden in der Bevölkerung (ca. 30%), die im Handel und im Handwerk, auch in der Diamantschleiferei arbeiteten. Die Zahl der jüdischen Familien ging in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zurück, da zu dieser Zeit viele Juden nach den USA auswanderten. !933 lebten nur noch ca. 35 Juden im Dorf, und unter dem Druck der Nazidiktatur wurde die Auswanderung beschleunigt. Vier in Steinbach zurückgebliebene jüdische Einwohner wurden 1940 nach Gurs in Südfrankreich deportiert, kamen von dort in das Vernichtungslager Auschwitz und überlebten den Holocaust nicht. (Vgl. Paul 1999)

Ein starkes Bevölkerungswachstum war in der Zeit von 1800 bis um die Mitte des Jahrhunderts zu erkennen. Die Einwohnerzahl verdoppelte sich. Um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert erfolgte ein Rückgang der Bevölkerungszahlen, was durch Auswanderungen und Abwanderungen zu erklären ist. Doch schon vor dem Ersten Weltkrieg wuchsen die Zahlen wieder stark an, und bis in die Gegenwart ist ein neues Wachstum zu erkennen.

Auch Frutzweiler wuchs besonders stark zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Hier erreichten die Einwohnerzahlen um 1835 einen Höhepunkt, um anschließend beständig zu sinken und erst nach dem Zweiten Weltkrieg wieder anzusteigen.  Der Anteil der jüdischen Bevölkerung war in Frutzweiler nicht so hoch wie in  Steinbach. Heute leben in beiden Orten keine Juden mehr.

Im Verlauf des 20. Jahrhunderts beschäftigte die Landwirtschaft immer weniger Menschen, sie spielt heute nur noch eine untergeordnete Rolle. Die jetzige Ortsgemeinde Steinbach ist im wesentlichen der Wohnort für Menschen, die außerhalb des Ortes ihrer Arbeit nachgehen.

1.11.Bevölkerungsentwicklung

Steinbach 1825 1837 1840 1871 1905 1939 1961 1971* 2003*
gesamt 505 624 724 688 525 672 814 1023 1084
kath. 124 159 238
evang. 236 281 576
israelitisch 45 184 ---
Frutzweiler 1825 1835 1871 1905 1939 1961
gesamt 162 258 250 214 143 198
katholisch 64 50
evangelisch 88 148
israelitisch 10 ---

1.12.Schule, Kultur, Vereine

1.12.1.Schule

Sicher bestanden in der Zeit vor der Französischen Revolution kaum Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Dörfern im Schulwesen. Möglicherweise gab es keine eigenen Schulhäuser, und der Unterricht wurde in Privathäusern gehalten, wobei es in Frutzweiler eine katholische Schule gab, in der auch die Kinder oft ziemlich weit entfernter Dörfer den Unterricht besuchten. Im Königreich Bayern strebten von Anfang an die Behörden nach einer Vereinheitlichung des Schulwesens für beide Dörfer, obwohl auch jetzt beide Orte in unterschiedlichen Landkommissariaten (Kreisen) lagen. 1825 entstand in Steinbach das Schulhaus für die christlichen Schüler mit zwei Klassenräumen, 1838 das jüdische Schulhaus in sehr beengten Verhältnissen. 1842 wurde die jüdische Schule in ein neues Haus verlegt, in dem auch eine Mikwe eingerichtet wurde. 1857 entstand auch ein katholisches Schulhaus. Die jüdische Schule wurde während des Ersten Weltkriegs aufgelöst. 1928 beschlossen beide Dörfer, ein gemeinschaftliches Schulhaus zu bauen, doch zunächst weigerten sich die Gemeinderäte von Frutzweiler, den geforderten Anteil zu zahlen. Eine neue Schule entstand 1932 in Steinbach für die beiden christlichen Konfessionen und für die Israeliten. Die alten Schulhäuser verkaufte die Gemeinde im Jahr 1938.

1.12.2.Brauchtum und Feste

Die Kirchweih feiern beide Ortsteile gemeinsam am letzten Wochenende im Juli. Es wird außerdem alljährlich ein Dorffest gefeiert und ein Weihnachtsmarkt gehalten.

1.13.Vereine

Ältester Verein vor Ort ist der Volkschor Steinbach-Frutzweiler, gegründet 1867 als Männerchor Steinbach-Frutzweiler. Weitere Vereine sind der Sportverein, der Pensionärsverein, der Obst- und Gartenbauverein, der Naturverein, der Landfrauenverein, der E. L. C., der Gymnastikverein, der Motorsportverein, der Verein evangelischer Frauen, der Feuerwehrverein und der Verein katholischer Frauen.

1.14.Gesundheitswesen und Sozialwesen

Ärzte und Apotheken können in Glan-Münchweiler und in anderen größeren Orten der Umgebung aufgesucht werden. Zuständige Sozialstation ist die von Brücken. Nächste Krankenhäuser sind die Westpfalzkliniken in Kusel und Kaiserslautern, die Universitätsklinik in Homburg und das Krankenhaus Landstuhl.

1.14.1.Wirtschaftliche Verhältnisse und Verkehr

Auch in wirtschaftlicher Hinsicht bildet Steinbach mit Frutzweiler heute eine Einheit. Die Landwirtschaft konnte hier schon im 18. Jahrhundert nicht als einzige und unbedingt wichtigste Erwerbsquelle dienen. So wurden in Steinbach wie in den Nachbarorten schon vor mehr als 200 Jahren die Steinkohlevorkommen des Breitenbacher Flözes genutzt. Es bestanden mehrere Zechen innerhalb der Gemarkung, am bekanntesten war wohl die Grube Maria im Osten der Ortslage. Während der Franzosenzeit nach 1800 betrieb Theobald Roth die Steinbacher Gruben, er zahlte für die Ausbeutung jährlich 54,89 Franken Steuer pro Jahr. Im Verlauf des 19. Jahrhunderts musste die Förderung vor allem wegen der Konkurrenz mit den ergiebigeren Saargruben eingestellt werden. Als das Saargebiet nach dem Ersten Weltkrieg einen autonomen Status erhielt und die Saarkohle für die Wirtschaft des Deutschen Reiches verloren ging, wurde die Förderung bis kurz vor dem Beginn des Zweiten Weltkrieges wieder aufgenommen. Während des späten 19. Jahrhunderts entwickelte sich die Diamantschleiferei zu einem besonders wichtigen Erwerbszweig, der vornehmlich auf die Initiative des in Steinbach geborenen Isidor Trifuß zurückging und sich in mehreren Orten der Umgebung als wichtiger Industriezweig ausbreitete. Nachdem Trifuß auf der Neumühle zwischen Brücken und Ohmbach 1888 eine Diamantschleiferei gegründet hatte, entstanden nach und nach Konkurrenzunternehmen in Brücken selbst, aber auch in den Nachbarorten. Eine erste Schleiferei in Steinbach wurde 1912 eröffnet, später arbeiteten hier 12 Schleifereien mit ca. 80 Mitarbeitern. In der ersten Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg gab es sogar ca. 100 Mitarbeiter in dieser Branche. Ab etwa 1960 ging es rückwärts in diesem Industriezweig, bedingt vor allem durch die Konkurrenz in Billiglohnländern, aber auch durch Auflagen des internationalen Diamantenhandels. 1960 arbeiteten in Steinbach noch sieben Betriebe, 1970 noch vier. Inzwischen schloss auch der letzte Betrieb. Ansätze zum Fremdenverkehr bestehen und werden sich in Zukunft weiter ausbauen lassen. Ansonsten ist Steinbach heute vor allen Dingen ein Wohnort für Familien, deren Ernährer zum Broterwerb auspendeln müssen.

Die Bundesstraße 423 führt mitten durch den Ortsteil Steinbach. Sie verbindet Altenglan über Glan-Münchweiler und Homburg mit der französischen Grenze. Eine Landesstraße zweigt in Steinbach ab und führt zu dem Nachbarort Börsborn. Günstig liegen die Auffahrten zur Autobahn A 62 etwa sieben Kilometer weit entfernt bei Glan-Münchweiler. Nächster Bahnhof ist in Kilometern Entfernung der Bahnhof von Glan-Münchweiler an der Strecke Kusel-Landstuhl. Dort halten die Züge tagsüber im Stundentakt.

1.15.Persönlichkeiten

Isidor Trifuß

1840 in Steinbach † 1919 in Kaiserslautern. Trifuß eröffnete 1888 eine Diamantschleiferei auf der Neumühle bei Brücken und begründete damit die westpfälzische Diamantschleifertradition.

1.16.Nachweise

Verfasser: Ernst Schworm; Josef Wintringer

Redaktionelle Bearbeitung: Ernst Schworm

Literatur:

  • Bauer, Markus; Zenglein, Dieter: Brücken in der Pfalz - Ein Dorf im Wandel der Zeit, Brücken 1996.
  • Berndt, Richard: Die Herrschaftsverhältnisse im Münchweiler Tal von der Zeit der Merowinger bis zum Jahr 1533, in: Westricher Heimatblätter Jg. 1 (1979), S. 52 - 65.
  • Dolch, Martin; Greule, Albrecht: Historisches Siedlungsnamenbuch der Pfalz, Speyer 1994.
  • Eid, Ludwig: Marianne von der Leyen geb. Dahlberg, die große Reichsgräfin des Westrichs, Zweibrücken 1896, erweiterte Neuausgabe Saarbrücken 1937 nach dem Tod des Autors durch Wolfgang Krämer, unveränderter Nachdruck dieser Ausgabe St. Ingbert 1980.
  • Fabricius, Wilhelm: Die Grafschaft Veldenz, Mitteilungen des Historischen Vereins der Pfalz 33 (1913), S. 1-91.
  • Mötsch, Johannes: Regesten des Archivs der Grafen von Sponheim, 4 Bde., Koblenz 1987-1990.
  • Neubauer, Andreas (Bearb.): Regesten des ehemaligen Benediktiner-Klosters Hornbach, in: Mitteilungen des Historischen Vereins der Pfalz 27 (1904), S. V-XIX; 1-358.
  • Paul, Roland: Aspekte zur Geschichte der jüdischen Gemeinde Steinbach am Glan im 19. und 20. Jahrhundert und das Schicksal der Familie Mann, in: Westricher Heimatblätter Jg. 30 (1999), S. 13-22.
  • Zenglein Dieter u. a.: 650 Jahre Steinbach am Glan, Steinbach 2005. [Mit Beiträgen von Horst Ohliger, Daniel Fehrentz, Jörg Fehrentz Helma Fichtel, Ursula  Ludwig, Jürgen Mutter und Dieter Zenglein]