Mainz in Rheinhessen

Kauf- und Gewandhäuser, Gredhäuser und Salzstadel, Tuchhallen und sonstige Bauwerke des Handels

Kaufhäuser als Stätten des Regional- sowie des Groß- und Fernhandels sind in vielen Städten des Reiches belegt. Zahlreiche Kaufhallen waren im Gebäude des Rathauses untergebracht. Mancherorts gab es Zunft- und Lederhäuser, Salzstadel, Tuchhallen, Schmetterhäuser, die zuweilen aber auch Aufgaben allgemeiner Kaufhäuser übernahmen.  Die nachfolgende Liste der Handelshäuser im Reich und in den benachbarten Ländern ist natürlich nicht vollständig. Sie ist als eine erste Sammlung von Nachrichten anzusehen, die an vielen Stellen inhaltlich überprüft, ergänzt und vertieft werden muss.

0.1.Aarau

Altes Kaufhaus in Aarau[Bild: Sammlung Stadtmuseum Schlössli Aarau]

Die Marktstadt Aarau (1283 Markt- und Stadtrechtsverleihung durch König Rudolf von Habsburg) erhielt 1391 von ihrem Stadtherrn Herzog Leopold die Erlaubnis, ein Kaufhaus zu bauen. [Anm. 1] In Aarau fanden regelmäßig Wochenmärkte und mehrere (1578 sieben) Jahrmärkte statt. Zur weiteren Geschichte vgl. Alfred Lüthi u.a.: Geschichte der Stadt Aarau. Aarau 1978.

0.2.Alexandria

In einigen Hafenstädten entstanden im Mittelalter bedeutende Kaufhäuser, so auch in Alexandria. [Anm. 2]

0.3.Amberg/Oberpfalz

Die Amberger Salzgasse[Bild: Wikipedia]

Das Salzhaus wird 1487 erwähnt. An den Amberger Salzhandel erinnern Straßennamen wie Salzstadelplatz, Salzgasse und Hallplatz. [Anm. 3]

0.4.Augsburg

Altes Siegelhaus in Augsburg[Bild: Wikipedia]

An der Stelle einiger abgebrochener Häuser in der Heilig-Grab-Gasse entstand 1611 das sog. Kaufhaus mit 17 kleinen Kramläden, die die Stadt vermietete.[Anm. 4]
Zur Aufbewahrung des Salzes diente zunächst das sogenannte Siegelhaus. Dann wurde ein Salzhaus (Salzstadel) eingerichtet. Das Gebäude wurde im Jahr 1876 abgebrochen. Als weitere Handelsgebäude gab es ein städtisches Kornhaus. [Anm. 5]

0.5.Bacharach

Pfalzgraf Ruprecht III. bestimmte am 20. April 1408, dass das von den Bürgern zu Bacharach und zu Steeg als Rathaus und Kaufhaus erbaute Gebäude für ewige Zeiten ein Kaufhaus und Rathaus der Gemeinde Bacharach sein soll. Das Haus war an der Stelle des vom König angekauften Hauses »Zum Sternen« und des durch die Bürger angekauften Hauses »Zum Rosenbaum« entstanden. Was vom neuen Rathaus über die 5 Mark Geld, die Gerlach Knebel darauf zu Lehen hat, an Zinsen jährlich einkommt, soll zwischen dem dem König und den Bürgern geteilt werden. Vom Wiegegelde, das an der Waage anfällt, soll der Diener, den die Gemeinde auf dem Rathaus beschäftigt, besoldet werden. [Anm. 6]

0.6.Baden/Schweiz

Der Ort Baden besaß Mitte des 15. Jahrhunderts ein Kaufhaus. [Anm. 7]

0.7.Basel

Neues Kaufhaus Basel, vor 1874

Das alte Kaufhaus des 14. Jahrhunderts an der Gerbergasse/Rudengasse wurde in den 1830er-Jahren aufgegeben. Am Barfüsserplatz errichtete man dann 1843 einen Neubau. [Anm. 8] Aus dem 16. Jahrhundert ist eine Kaufhausordnung überliefert. [Anm. 9]Kaufhaus- und Zollordnung 1837.[Anm. 10]13. März 1593 Erlass zur Basler Zoll- und Kaufhausordnung. [Anm. 11]

 

0.8.Bautzen

Gewandhaus in Bautzen[Bild: Wikipedia]

Die Erlaubnis zum Bau eines Kaufhauses mit Ratswaage und Weinkeller wurde 1284 erteilt, das erste Kaufhaus der Oberlausitz entstand aber erst zwischen 1472 und 1482. [Anm. 12]

0.9.Bergen/Norwegen

Der Deutsche Kai in Bergen[Bild: Wikipedia]

In einigen Hafenstädten entstanden im Mittelalter bedeutende Kaufhäuser, so auch in Bergen. [Anm. 13]

0.10.Berlin

Das alte Berliner Rathaus[Bild: Wikipedia]

Das mittelalterliche Berliner Kaufhaus befand sich im damaligen Rathaus. Das Gebäude wurde im 19. Jahrhundert abgerissen. [Anm. 14]

0.11.Bern

Das Berner Kaufhaus wird im Jahr 1373 erwähnt. [Anm. 15]

0.12.Besigheim/Schwaben

Rathaus in Besigheim[Bild: Stadt Besigheim]

Im Jahr 1459 wird das Kaufhaus mit der Fronwaage, der Gerichtslaube und einem Fruchtkasten errichtet. Das Gebäude wurde später als Rathaus genutzt. [Anm. 16]

0.13.Braunschweig

Braunschweiger Gewandhaus[Bild: Brunswyk]

Das Gewandhaus in Braunschweig wurde im 13. Jahrhundert (1268 genannt) errichtet und diente als Lager-, Verkaufs- und Gildehaus der Gewandschneider. Das Haus steht noch heute. [Anm. 17]

0.14.Breda/Brabant

Oude Stadhuis, Breda[Bild: G. Lanting]

Teile des alten Rathauses (Oude Stadhuis) wurden im Mittelalter auch als Kaufhaus genutzt. [Anm. 18]

0.15.Bregenz/Österreich

Der Salzstadel, 1768 genannt, wurde 1888 abgebrochen. [Anm. 19]

0.16.Bremgarten/Schweiz

Bremgarten, ehemaliges Kaufhaus[Bild: Stadt Bremgarten]

Das Kaufhaus gegenüber dem Spittelturm diente dem Handel mit Korn und anderen Waren. Der schmale Kopfbau mit dem fünfstufigen Treppengiebel wurde um 1570/1580 als städtisches Kaufhaus errichtet. Das Erdgeschoss war ursprünglich eine offene Halle, in der an Markttagen Waren feilgeboten wurden. Seit 1858 Postgebäude, Umbauten in den Jahren 1876 und 1910. Seit der Gesamtrenovierung 1958/59 sind die im 19. Jahrhundert entfernten Erdgeschossarkaden der ehemaligen Markthalle wieder hergestellt. Heute sind im Erdgeschoss Ladenlokale untergebracht. [Anm. 20]

Kaufhausordnung:
»Reformation« der Kaufhausordnung von Bremgarten aus dem Jahr 1610 (aufgezeichnet vom Bremgarter Stadtschreiber Johann Meienberg). [Anm. 21]

0.17.Breslau/Polen

Altes Leinwandhaus in Breslau

Am Großen Ring in Breslau entstanden im Mittelalter drei große Kaufhäuser: das Tuchhaus, das Schmetterhaus (mit Brot- und Schuhbänken) sowie das Leinwandhaus. [Anm. 22]

0.18.Brügge/Belgien

Der Belfried von Brügge[Bild: Wikipedia]

Im Jahr 1240 entstand als Teil der Tuchhallen (Gewandhaus) der noch heute weithin sichtbare Belfried. Die Hallen wurden im 15. Jahrhundert vergrößert.

0.19.Brugg/Schweiz

Salzhaus in Brugg[Bild: Voyager]

Unmittelbar nach 1200 erhielt Brugg das Marktrecht, im Jahre 1284 das Stadtrecht durch König Rudolf von Habsburg. In der Stadt entstand ein Salzhaus, das heute noch ein Wahrzeichen der Stadt ist. [Anm. 23]

Kaufhausordnung
Von der Kauf- und Landtihaus-Ordnung für die Stadt Brugg, erlassen von Schultheiß und Rat der Stadt Bern am 6. April 1793 gibt es einen 15-seitigen Druck (1793) im dortigen Stadtarchiv.

0.20.Burg bei Magdeburg

Über das Kaufhaus in Burg ist bisher noch nichts erarbeitet worden.

Literaturhinweis:
Felix Geisheim: Über das Kaufhaus der Stadt Burg in Magdeburg und den Begriff und die Bedeutung von Kauf- und Spielhäusern (theatra) im Allgemeinen, in: Geschichtsblätter für Stadt und Land Magdeburg 7 (1872), S. 285-302.

0.21.Burgdorf/Schweiz

Das städtische Kaufhaus wurde im 15. Jahrhundert errichtet. [Anm. 24]

Kaufhausordnung
Eine Kaufhausordnung für die Stadt Burgdorf/Schweiz ist vom 4. November 1818 überliefert. [Anm. 25]

0.22.Burghausen (Landkreis Altötting)

Salzschiffe bei Burghausen

Die wichtigste Einnahmequelle der Gemeinde war der Handel mit Salz aus Hallein, das in Burghausen angelandet, verzollt und dann auf dem Landweg weiterbefördert wurde. Als der Herzog von Niederbayern im Jahr 1593 das Salzmonopol für sich beanspruchte, entstand ein Salzstadel, der 1600 genannt wird. Das Gebäude wurde im Jahr 1863 abgerissen. [Anm. 26]

0.23.Chur/Schweiz

In Chur wollte die Stadt mit Erlaubnis des Kaisers schon unter Bischof Johann I. (1325-1331) ein Kaufhaus errichten. Doch erst König Siegmund gab der Stadt am 21. September 1413 auf Bitten des Bischofs Hartman das Recht, nach dem Muster von Konstanz ein Kaufhaus zu erbauen und darin eine Niederlage für jegliche kaufmanschaft einzurichten. [Anm. 27] Es war 1422 fertig, wenn auch der Bischof zum diesem Zeitpunkt dagegen angekämpft hatte. Nach dem großen Stadtbrand erhielt die Stadt von Kaiser Friedrich die Erlaubnis, ein (neues) Kaufhaus zu errichten. [Anm. 28]

0.24.Colmar/Frankreich

Bildstrecke zum Kaufhaus in Colmar[Bild: Tilman2007]

Seit 1433 geplant, wurde im Jahr 1480 ein Lager- und Zollhaus errichtet. Im 16. Jahrhundert erfolgte ein Anbau. Das Erdgeschoss barg die Markthalle, das Obergeschoss diente als Sitzungssaal. Heute ist das Gebäude Kongress- und Verwaltungszentrum. [Anm. 29]

0.25.Diessenhofen/Schweiz

Das Kaufhaus in Diessenhofen wurde im Jahr 1426 fertiggestellt. [Anm. 30]

0.26.Dresden

Das alte Dresdner Rat- und Kaufhaus[Bild: Wikipedia]

Die bis dahin realtiv unbedeutende Handelsstadt erhielt 1455 das Stapelrecht, stieg danach aber rasch zur Wirtschaftsmetropole und Residenzstadt der Wettiner auf. Das alte Dresdner Gewandhaus am Altmarkt (mit Kaufhausordnung) diente seit dem späten 14. Jahrhundert auch als Rathaus. Das heute noch bestehende »Gewandhaus« wurde zwischen 1768 und 1770 errichtet. [Anm. 31]

0.27.Düren

Dürener Gewandhaus[Bild: Wikipedia]

Das Gewandhaus in Düren wurden in der Bombennacht des 16. November 1944 zerstört. Fast die gesamte Stadt fiel damals in Schutt und Asche. [Anm. 32]

0.28.Eichstätt

Ehemaliges Lagerhaus Am Salzstadel 6[Bild: Wikipedia]

Vom ehemaligen Salzstadel zeugt heute noch die Straße »Am Salzstadel«. Im 17. Jahrhundert wurde ein großes Lagerhaus (Am Salzstadel 6) errichtet. Der ehemalige »Heustadel« entstand im 17. Jahrhundert. [Anm. 33]

0.29.Eisleben

Die Alte Waage in Eisleben[Bild: Wikipedia]

Das Kaufhaus in Eisleben stand an der östlichen Schmalseite des Marktes. In der "Waage", einem weiteren Haus, wurde vor allem Rohkupfer gewogen. [Anm. 34]

0.30.Esslingen

In Esslingen hat es ein Kaufhaus gegeben. Aus den Jahren 1430 und 1436 sind zwei Ausgaben der Esslinger Kaufhausordnung bekannt.[Anm. 35]

0.31.Feldkirch/Österreich

Der Salzstadel befand sich neben dem dem Churertor in Feldkirch[Bild: Wikipedia]

Der 1511 genannte Salzstadel wurde 1905 abgebrochen. [Anm. 36]

0.32.Feldkirchen-Westerham

In den Feldkirchen, das an der alten Salzstraße von Reichenhall nach München lag, hat es ein Salzhaus gegeben. [Anm. 37]

0.33.Frankfurt

Das Leinwandhaus[Bild: Wikipedia]

Als erstes Kaufhaus in der Reichsstadt Frankfurt wird im Jahr 1308 ein Haus genannt, quod dicitur daz kaufhus. [Anm. 38]

Einige Ritter beurkundeten im Jahr 1327 einen von ihnen gemachte Teidung, in der es u.a. auch um den Grundzins des Kaufhauses zu Frankfurt (ahtzen schillinge kolscher uf dem kaufhuz zu Frankenford) ging. [Anm. 39]

Das Leinwandhaus, dessen Ursprünge im »Steineren Judenhaus« des 13. Jahrhunderts liegen, wurde 1396 bis 1399 zunächst als Stadtwaage errichtet, dann aber auch als Leinwandhaus verwendet. [Anm. 40]

Später hat es in der Stadt neun verschiedenen Kaufhäuser gegeben, die dem ausgedehnten Handel der Messestadt zur Verfügung gestanden haben. [Anm. 41]

0.34.Freiburg/Breisgau

Historisches Kaufhaus Freiburg[Bild: ManagementMarketing FWTM Freiburg]

Das Kaufhaus in Freiburg wurde im 14. Jahrhundert errichtet und 1378 erstmals erwähnt. Das heute noch sichtbare Gebäude wurde ab 1520 als Ausbau der Rückseite des alten Kaufhauses in der Schusterstraße zum Münsterplatz hin errichtet. Dieses Gebäude wurde 1532 fertig. [Anm. 42]

Literaturhinweis:
Franz-Heinz Hye: Das Wappenrelief am Kaufhaus in Freiburg i.Br. und ihre historisch-politische Aussage. Ergebnisse einer kritischen Analyse. In: Zeitschrift des Breisgau-Geschichtsvereins Schau-ins-Land (1976), S. 93-101.

0.35.Fridolfing /Landkreis Traunstein

In Fridolfing soll es einen Salzstadel gegeben haben. [Anm. 43]

0.36.Friedberg

Kaiser Karl IV. bestätigt am 20. Mai 1357 das für die Messebesucher neu errichtete Kaufhaus. [Anm. 44]

Pfalzgraf Ruprecht III. gestattet der Stadt Friedberg am 22. Januar 1405, wegen erlittener Kriegsschäden:
1. Dass alle Schuhmacher, Loher und Leinenweber, die ihre Waren außerhalb ihrer Wohnung feil halten, dies nur in dem Hause zu dem Isern hude [Kaufhaus] oder wo es der Rat sonst anordnet, tun dürfen und dafür der Stadt einen Zins entrichten müssen.
2. Dass alle hockner und hocknerynne, gulelichter und smersnyder ihre Kaufmannswaren an bestimmten, vom Rate angewiesenen Plätzen feil halten und der Stadt Zinsen zahlen sollen.
3. Fremde Leute dürfen an den beiden Markttagen (Sonnabend und Mittwoch) nur bis zum Mittag ihre Waren beliebig feilhalten, für den späteren Handelsbetrieb soll ihnen die Stadt die Plätze anweisen.
4. Die Stadt darf ihre Renten und Nutzungsgebühren mindern und erhöhen, neue Steuern auflegen und Übertreter dieser Privilegien strafen. [Anm. 45].

0.37.Friedrichshafen/Bodensee

Das Gredhaus [im Bild vor dem Kirchturm]

Das Gredhaus wird 1387 erstmals erwähnt und diente bis 1811 als Lagerhaus für den Warenumschlag zwischen Wasser- und Landtransport; durch seine Halle führte der einzige Zugang von der Stadt zur Schiffsanlegestelle am »Damm«. [Anm. 46]

Das 1759/60 erbaute Salzhaus wurde im 2. Weltkrieg zerstört. [Anm. 47]

0.38.Fritzlar

Das Fritzlarer Rathaus[Bild: Wikipedia]

In Fritzlar soll das Rathaus als Kaufhaus mitbenutzt worden sein. [Anm. 48] Das 1109 als praetorium frideslariensis erwähnte Rathaus war Sitz des mainzisch-erzbischöflichen Stadtvogtes. Im Erdgeschoss sind noch die einst offenen Gerichtslauben zu sehen, in denen Gerichtstage gehalten aber auch im Rathauskeller eingelagerter Wein verkauft wurde. Da das Rathaus nicht, wie in anderen Städten üblich, durch die Bürger erbaut wurde, steht es auch nicht - wie die Münze - am Marktplatz, sondern gegenüber dem Dom und in Nachbarschaft zu den einstigen Wohnhäusern der Stiftsgeistlichen. [Anm. 49]


0.39.Gau-Algesheim

Das alte Kaufhaus (Flösserstraße 2) wird 1862 erstmals genannt. Das Treppengiebelhaus stammt im Kern aber aus der Barockzeit. [Anm. 50]

0.40.Gelnhausen

Das Gelnhausener Rathaus[Bild: Wikipedia]

Kaiser Ludwig erlaubt der Stadt Gelnhausen am 25. April 1330 den Bau eines Kaufhauses. [Anm. 51] Das Kaufhaus hat sich im mittelalterlichen Rathaus am Obermarkt befunden. Gelnhausen hat einige Zeit das Stapelrecht besessen.

0.41.Gent/Belgien

Belfried und Tuchhalle in Gent[Bild: Wikipedia]

Gent wuchs im Mittelalter dank des blühenden Tuchhandels zu einer der größten Städte Europas heran. Das Flachs- und Leinengewerbe sowie das Stapelrecht für Getreide trugen zum Wohlstand der Stadt bei. Die Tuchhalle befindet sich direkt neben dem mächtigen Belfried.

0.42.Görlitz

Der Görlitzer Untermarkt[Bild: Wikipedia]

In den Arkaden des Görlitzer Untermarktes wurden vor allem Tuche gehandelt. [Anm. 52]

0.43.Göttingen

Das alte Göttinger Rathaus[Bild: Wikipedia]

Das nach 1270 errichtete Rathaus wurde als Kaufhaus mit benutzt. Im Jahr 1344 wird der Rathausbau als cophus bezeichnet. Der Keller des Gebäudes wurde als winkeller genutzt. [Anm. 53]

0.44.Gotha

Das alte Rathaus in Gotha[Bild: Wikipedia]

Das erste aus Holz erbaute Kaufhaus wurde 1553 abgerissen, 1567 als neues Kaufhaus aufgebaut. Das Gebäude brannte 1665 ab und wurde als Rathaus wieder aufgebaut. [Anm. 54]

0.45.Hachenburg

Das Hachenburger Kaufhaus auf dem Marktplatz wird erstmals 1353 als gräfliche Einrichtung erwähnt. In diesem Haus bewahrten die auswärtigen Kaufleute ihre Waren über Nacht auf. Das Kaufhaus fiel dem Großen Stadtbrand von 1439 zum Opfer. Es wurde später, nunmehr als städtische Einrichtung, ebenfalls am Markt, aber an einer anderen Stelle wieder aufgebaut. Über seine innere Struktur ist nichts weiter bekannt. [Anm. 55]

0.46.Hagenau

1364 heißt es im Statutenbuch: das kouffhus zu haltende also man das zu Stroßburg haltet. [Anm. 56]

Literaturhinweis:
Lucien Sittler: Das Hagenauer Kaufhaus. In: Etudes Haguenauiennes 1948, S. 205-225.

0.47.Hannover

Das Alte Rathaus in Hannover[Bild: Wikipedia]

In Hannover befanden sich Rathaus und Kaufhaus in einem Gebäude. [Anm. 57] Das obere Stockwerk wurde vom Rat der Stadt Hannover seit 1303 als Festsaal benutzt. Das untere Stockwerk diente als Kaufhaus. Als durch Aufschüttungen das Erdgeschoss zu einem Keller geworden war, wurden die Räumlichkeiten als Ratskeller genutzt. [Anm. 58]

0.48.Heidelberg

Im Jahr 1465 werden die Waage und das Kaufhaus Heidelberg in der Stadtordnung unter dem 19. August 1465 genannt. [Anm. 59]

0.49.Hersbruck/Mittelfranken

Der ehemalige Salzstadel[Bild: Wikipedia]

Das ehemalige Schlossbräuhaus wurde von 1765 bis 1809 als Salzstadel genutzt. [Anm. 60]

0.50.Hillesheim/Eifel

Über das Kaufhaus in Hillesheim[Anm. 61] konnte bisher noch nichts Näheres in Erfahrung gebracht werden.

0.51.Hollfeld

Das Hollfelder Rathaus, links im Bild[Bild: Wikipedia]

Das alte Rathaus wird 1424 genannt, Es fungierte gleichzeitig als »Fleisch- und Kaufhaus mit Kramläden« bzw. »Kaufhaus mit Saalgericht«. 1724 brannte das Gebäude nieder. An seiner Stelle wurde eines neues Haus errichtet. [Anm. 62]

0.52.Ingolstadt

Der Ingolstädter Salzstadel um 1846

Das Salzhaus wurde nach der Teilung Bayerns 1392 vom Herzog Stephan VII. von Bayern Ingolstadt erbaut, es diente seit 1395 als Salzlager. Im Jahr 1945 wurde das Gebäude zerstört. [Anm. 63]

0.53.Inning / Ammersee

Alter Salzstadel in Inning[Bild: Wikipedia]

Inning am Ammersee war seit dem 16. Jahrhundert als Zwischen- und Lagerstation bekannt. Das ehemalige Salzhaus wurde 1646 gebaut. [Anm. 64]

0.54.Kaufbeuren

In Kaufbeuren ist ein Gredhaus bzw. ein Gredzoll belegt.[Anm. 65] Dieser Salzstadel stammt im Kern aus dem 15. Jahrhundert. Das Gebäude diente später als städtisches Gerätehaus und wurde nach 1805 zum Theater ausgebaut.[Anm. 66]

0.55.Kempten/Allgäu

Das heutige Stadttheater in Kempten[Bild: Wikipedia]

In Kempten ist ein Gredhaus bzw. Gredzoll belegt. [Anm. 67] Der Salzstadel wird erstmals 1392 erwähnt. In dem Haus befindet sich heute das Stadttheater. [Anm. 68]

0.56.Koblenz

Bildstrecke zum Tanzhaus[Bild: Katharina Ücgül/IGL]

Das Alte Kaufhaus am Florinsmarkt, auch »Altes Kauf- und Tanzhaus« genannt, wurde zwischen 1419 und 1425 im spätgotischen Stil errichtet. Im Untergeschoss boten Krämer ihre Waren an, das Obergeschoss diente oft als Festsaal (Tanzhaus). Es wurde 1724 im barocken Still umgebaut und beherbergt seit 1965 das Mittelrheinmuseum. [Anm. 69]

Kaufhausordnung
Die neu aufgerichtete Kaufhaus-Ordnung wird am 19. Juni 1657 landesherrlich bestätigt. [Anm. 70]

0.57.Köln

Kölner Gürzenich um 1827[Bild: Wikipedia]

Ein erstes Kaufhaus wurde 1170/85 errichtet. [Anm. 71]

Der so genannte Gürzenich wurde zwischen 1441 und 1447 zunächst als Tanzhaus und Festsaal erbaut. Im 17. Jahrhundert (um 1645) ist der Gürzenich nur noch Kaufhaus. Seit den 1820er-Jahren wurde das Gebäude wieder als Veranstaltungssaal genutzt, gleichzeitig aber auch als Börse verwendet. Nach Zerstörungen im 2. Weltkrieg wurde das Gebäude wiederhergestellt.

Das so genannte Stapelhaus war im Hochmittelalter Fischkaufhaus. 1524 wurde das Gebäude abgerissen und neu aufgebaut. Danach handelte man auch mit anderen Waren. In den Jahren 1900/1901 wurde das Haus umgebaut und als Gasthaus genutzt. Später entstand ein Museum. Nach Zerstörungen im 2. Weltkrieg erfolgte in den 1960er -Jahren einen Nachbau.

Weitere Kaufhäuser waren: das Kaufhaus auf dem Malzbüchel, die Kaufhalle auf dem Alten Markt, das Kornhaus an der Rheingassenpforte und das Schlachthaus in der Mauthgasse. [Anm. 72]

Kaufhausordnungen:
Erste Ordnung der Kaufhalle für fremdes Tuch im Kaufhaus auf dem Altenmarkt von 1370. [Anm. 73]
Ordnung des Leinwandhauses und des Garnhauses im Kaufhaus auf dem Alten Markt vom 31. Mai 1447. [Anm. 74]
ca. 1400 Zweite Ordnung der Kaufhalle für fremdes Tuch. [Anm. 75]
ca. 1400-1445: Ordnung der Kaufhalle für fremdes Tuch, Bearbeitung und Erweiterung der Ordnungen von ca. 1370-80 und von ca. 1400. [Anm. 76]
1486-87 Ordnung des Lederhandels im Kaufhaus auf dem Alten Markt, insbesondere für die Makler. [Anm. 77]
Ordnungen des Kaufhauses auf dem Alten Markt. [Anm. 78].

Literaturhinweis:
Kuske, Bruno: Kaufhäuser und Märkte im mittelalterlichen Köln. In: Mitteilungen der Industrie- und Handelskammer zu Köln 17 (1962), S. 28-34.

 

0.58.Konstanz

Konstanzer Kaufhaus[Bild: Wikipedia]

Das Kaufhaus in Konstanz wurde 1388 errichtet und diente vornehmlich dem Leinenhandel. [Anm. 79]

Kaufhausordnung
Die Ordnung des Kaufhauses in Konstanz wurde bald nach 1391 niedergeschrieben. [Anm. 80]

Literaturhinweis:
Söhnke Lorenz: Das seit 1388 gebaute Kaufhaus zu Konstanz. In: Jahrhundertwenden 1000 - 2000. Rückblick in die Zukunft. Ausstellungskatalog zur Ausstellung »Jahrhundertenwenden 1000 - 2000 Rückblick in die Zukunft« vom 11. Dezember 1999 bis 7. Mai 2000 im Badischen Landesmuseum Karlsruhe. Baden-Baden 1999.

0.59.Krakau/Polen

Die Krakauer Tuchhallen[Bild: Wikipedia]

Die Krakauer Tuchhallen wurden unter König Kasimir dem Großen (1333-1370) errichtet. Das prachtvolle Gebäude ziert noch heute den Platz vor der Marienkirche.

Literaturhinweis:
Izabella Gawin: Krakau - Die Tuchhallen - Wo der Handel auch heute noch blüht. München 2008.

0.60.Krems/Österreich

Ehemaliger Salzstadel[Bild: Wikipedia]

Der Salzstadel in Krems wird 1579 genannt. [Anm. 81]

0.61.Lahnstein (Oberlahnstein)

Im Jahr 1410 überlässt Erzbischof Johann von Mainz dem Lahnecker Burgkaplan ein Haus, das unmittelbar neben dem Kaufhaus (kouffhuse) in der Stadt stand. [MIB 14 fol. 247v [02]). Mehr konnte bisher über das Lahnsteiner Kaufhaus nicht in Erfhrung gebracht werden.

0.62.Landau/Pfalz

Altes Kaufhaus in Landau[Bild: Wikipedia]

Das Landauer Kauf- und Tanzhaus wurde im 15. Jahrhundert errichtet. Unter der Leitung eines städtischen Kaufhausmeisters wurden im Erdgeschoss Waren gehandelt. Dort standen auch die Woll- und Fruchtwaagen sowie die Eichgerätschaften. Nach 1838 wurde das Gebäude zu einem Konzert- und Theaterhaus umgebaut und diente seit 1995 als Kulturzentrum. Von der alten Bausubstanz sind nur noch Reste erhalten. [Anm. 82]

0.63.Landsberg am Lech

Der Mühlbachstadel wurde 1354 erbaut, der Herzogstadel wird 1537 und der große Lechstadel 1631 erwähnt.[Anm. 83]

0.64.Landshut

Der Herzogkasten[Bild: Wikipedia]

Der so genannte Herzogkasten (Salzstadel) wird 1549 erstmals erwähnt. [Anm. 84]

0.65.Lauingen

Das Hallgebäude (Salzstadel) stammt im Kern aus dem 15. Jahrhundert.[Anm. 85]

0.66.Leipzig

Das Alte Gewandhaus, 1781[Bild: Wikipedia]

Das älteste Leipziger Tuchhaus: Landgraf Friedrich von Thüringen, Markgraf von Meißen und der Ostmark [...] übergibt am 6. November 1341 den Tuchmachern von Leipzig das neben den Buden der Krämer gelegene »Haus am Loch« zu erblichem Besitz. Darin dürfen sie nur graues und weißes Tuch, und nur im Ganzen und nicht als nach der Elle gemessene Schnittware overkaufen. Der Landgraf behält sich alle rechte an dem Haus vor. [Anm. 86]

In den Jahren 1477 bis 1498 wurde das spätgotische Gewandhaus im Kupfergäßchen (heute Kupfergasse) errichtet, das nach dem kaiserlichen Messeprivileg von 1497 die Bedeutung des Handels- und Messeplatzes Leipzig unterstrich. Das Messehaus der Tuch- und Wollwarenhändler im ersten Stock gab dem Haus seinen Namen. Das Gewandhaus konnte es an Bedeutung mit den Krakauer Tuchhallen durchaus aufnehmen. Im Haus befand sich auch die Leipziger Kupferwaage. [Anm. 87]

Leobschütz

In Leobschütz ist ein Kaufhaus im Jahr 1298 belegt. [Anm. 88]

0.67.Lindau/Bodensee

Das Gredhaus von Lindau wurde im Jahr 1419 erweitert, 1485 auf zwei Jahre verpachtet, Das Kornhaus wird ebenfalls 1485 verpachtet. Im 19. Jahrhundert riss man das Gredhaus ab. [Anm. 89]

0.68.Linz/Österreich

Das ehemalige Linzer Salzamt[Bild: Wikipedia]

Der ehemalige Grashof wurde 1562 zu einem Salzstadel umgebaut. 1619 erfolgte ein Neu- und Umbau des Gebäudes unterhalb des Linzer Schlosses. [Anm. 90]

0.69.Löwen/Belgien

In Löwen soll es acht Kauf- bzw. Tuchhäuser gegeben haben. [Anm. 91]

0.70.London/England

Ähnlich wie die deutschen Kaufleute in Venedig hatten die Hansekaufleute seit der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts eine zentrale Niederlassung in der Stadt an der Themse: den Stalhof (Stahlhof) mehr ...

0.71.Lübeck

Über das Gewandhaus in der Stadt [Anm. 92] konnte bisher noch nichts Näheres in Erfahrung gebracht werden.

0.72.Lüneburg

Alter Kran und Altes Kaufhaus[Bild: Wikipedia]

Neben dem mächtigen Lüneburger Kran stand ein großes Lagerhaus, das als "Heringshaus" bzw. heute als "Altes Kaufhaus" bezeichnet wird. Von dem 1302 erstmals genannten "Heringshaus" ist nur die spätere Barockfassade erhalten.Hier wurden die Waren vom Kran aus den Schiffen gehoben bzw. umgeladen und im Kaufhaus gelagert. Das Gebäude wird heute als Hotel genutzt. https://www.luene-info.de/index2.html?https://www.luene-info.de/geschichte/ansichten.html;

Kaufhausordnung:
Die erste Kaufhausordnung von 1587 regelte im wesentlichen die fälligen Krangelder.

Literaturhinweis:
Harald Witthöft: Die Auskünfte vom Salz auf dem Kaufhaus und die Lüneburger Salzfracht. In: Lüneburger Blätter 13 (1962), S. 128-132.

 

0.73.Lunéville/Frankreich

Das Kaufhaus soll im späten 12. Jahrhundert entstanden sein. [Anm. 93]

0.74.Lüttich/Belgien

In Lüttich wurde das Rathaus als Kaufhaus mit benutzt. [Anm. 94]

0.75.Luzern/Schweiz

Das Luzerner Rathaus[Bild: Wikipedia]

Das Kaufhaus wurde im Jahr 1370 erbaut und auch als Kornhaus genutzt. Später baute man das Gebäude zum einem Rathaus um. [Anm. 95]

Kaufhausordnung:
Eine revidierte Fassung der Kaufhausordnung von Luzern (1849) befindet sich im dortigen Staatsarchiv.

0.76.Maastricht/Belgien

Kauf- und Rathaus befanden sich in einem Gebäude [Anm. 96]

0.77.Magdeburg

In der Mitte des 12. Jahrhunderts wurde eine Verkaufshalle der Gerberinnung erbaut. Das Magdeburger Rathaus, 1244 erstmals erwähnt, entstand im Zuge der Ausbauarbeiten der einstigen Lager- bzw. Kaufhalle der Kürschnerinnung. Von jenem Bauwerk hat sich nur der Ratskeller erhalten; Er wird heute als Restaurant genutzt. Das Rathaus fiel 1293 einem Brand zum Opfer, wurde aber mit großem Fest- und Versammlungssaal noch im selben Jahr wiedererrichtet.
Das Innungshaus der Kürschner wurde direkt neben dem Rathaus errichtet  und verfügte sogar über einen eigenen Zugang zum Ratsgebäude.

0.78.Mannheim

Das »Alte Kaufhaus« entstand erst zwischen 1724 und 1747 und wurde auch als Rathaus benutzt. [Anm. 97]

0.79.Marseille/Frankreich

In einigen Hafenstädten entstanden im Mittelalter bedeutende Kaufhäuser, so auch in Marseille. [Anm. 98]

0.80.Mecheln/Belgien

Das Kaufhaus in Mecheln entstand im 14. Jahrhundert. [Anm. 99]

0.81.Meersburg/Bodensee

Gredhaus in Meersburg[Bild: Benreis]

Der Bau des Gredhauses von Meersburg stammt aus dem Jahr 1504. Der große Getreidespeicher steht noch in der Unterstadt am Bodensee. Daneben soll es aber schon früher ein Kaufhaus gegeben haben.[Anm. 100] Näheres dazu ist bisher nicht erarbeitet worden.

0.82.Memmingen

Das Steuerhaus[Bild: Wikipedia]

Das Steuerhaus wurde 1494/95 als Sitz der Finanzverwaltung und als Rathaus der damals noch Freien Reichsstadt Memmingen errichtet. Im Erdgeschoss befanden sich Läden. Über die Geschichte dieses Kauf- bzw. Gredhauses [Anm. 101] konnte bisher noch nichts in Erfahrung gebracht werden.

Der »Große Salzstadel« wurde zwischen 1470 und 1474 errichtet. Er stand an der Salzstraße von München in die Schweiz. Im Haus wurde der gesamte Salzhandel abgewickelt. Im Obergeschoos fanden Veranstaltungen statt. Das Haus wurde bis 1803 als Salzstadel genutzt. [Anm. 102]

0.83.Metz/Frankreich

Ein Kaufhaus entstand im späten 12. Jahrhundert. Mitte des 14. Jahrhunderts waren 12 Häuser vorhanden, in denen Waren verkauft wurden. [Anm. 103]

0.84.Miltenberg

Das Alte Rathaus[Bild: Wikipedia]

Die Stadt Miltenberg (seit 1285) verfügte dank seiner verkehrsgünstigen Lage über umfangreiche Zoll-, Markt- und Stapelrechte. Im Alten Rathaus war im 14. Jahrhundert das »Mainzer Kaufhaus« eingerichtet worden, in dem die durchreisenden Händler ihre Waren lagern konnten. Wie in anderen Städten ebenfalls üblich, befand sich die Stadtwaage (1379 genannt) auch in Miltenberg beim Kaufhaus. [Anm. 104]

0.85.Minden

Das Mindener Rathaus[Bild: Wikipedia]

Hirschman nimmt ein Kaufhaus im Rathaus an. [Anm. 105] Das Mindener Rathaus wurde vor 1300 errichtet und am 21. März 1300 erstmals in einer Schriftquelle erwähnt. Das Untergeschoss wird heute als ehemalige Gerichtslaube bezeichnet, hier müsste sich im Mittelalter die Kaufhalle befunden haben.

0.86.München

Der Salzstadel in München, an der Stelle des heutigen Promenadenplatzes, wurde im 15. Jahrhundert erbaut und 1779 abgerissen. Im 18. Jahrhundert erfolgte ein Neubau an der Arnulfstraße nördlich des heutigen Bahnhofs. [Anm. 106]

0.87.Namur/Frankreich

In Namur soll es acht Kaufhäuser gegeben haben.[Anm. 107]

0.88.Neuss

Der alte Neusser Marktplatz mit Kaufhaus um 1875[Bild: Stadtarchiv Neuss]

Das zinnengeschmückte Kaufhaus des 15. Jahrhunderts am Marktplatz wurde 1551 durch einen Neubau ersetzt. Anstelle des Kaufhauses, in dem meist Woll- und Leinentuchmärkte abgehalten wurden, errichtete man 1912 ein Museum. Das Gebäude wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört. [Anm. 108]

0.89.Nördlingen

Im Jahr 1313 wird ein Steinhaus in der Verfügungsgewalt des Klosters Heilsbronn erwähnt, das als Kaufhaus genutzt wurde. Es gilt als das ältestes urkundlich bezeugtes Kaufhaus Süddeutschland.
Kaiser Ludwig bestätigte am 4. April 1334 dem Kloster den Erhalt eines Steinhauses in der Stadt. Er erlaubte ihnen, das Haus nach Belieben auszubauen und zu benutzen, versprach, ihnen dabei zu helfen und kein anderes Kaufhaus zu ihrem Schaden zu errichten. [Anm. 109]

Das Kürschnerhaus in Nördlingen (von 1426/27) ist im Jahr 1955 abgebrannt.

Das Neue Tanzhaus (datiert 1442-1444) wurde 1830 in ein Schulgebäude umgewandelt.

0.90.Novgorod/Russland

In einigen Hafenstädten entstanden im Mittelalter bedeutende Kaufhäuser, so auch in Novgorod. [Anm. 110]

0.91.Nürnberg

Das Alte Nürnberger Rathaus[Bild: Wikipedia]

Die Reichsstadt Nürnberg erwarb im Jahre 1322 das Brothaus des Klosters Heilsbronn  am Salzmarkt, um ein Rathaus  zu errichten. Im Erdgeschoss des Brothauses befand sich das städtische »Kaufhaus« mit Gaden und Verkaufsständen. [Anm. 111]

0.92.Obergestelen

Über die Sust (Kauf- und Lagerhaus) in Obergestelen liegen noch keine näheren Informationen vor. [Anm. 112]

0.93.Oberjoch/Markt Bad Hindelang

In dem agrarisch geprägten Bergdorf mit 13 landwirtschaftlichen Anwesen hat es, vor allem weil es am wirtschaftlich bedeutenden Oberjochpass nach Österreich lag - einen Salzstadel, ein Zollhaus, ein Straßenwärterhaus und verschiedene Nagelschmieden gegeben. [Anm. 113]

0.94.Ochsenfurt

Das Alte Ochsenfurter Rathaus[Bild: Wikipedia]

Das »Alte Rathaus« diente möglicherweise als Kaufhaus und Stätte der Zentgerichtsbarkeit.

0.95.Olmütz

In Olmütz stand 1261 ein Kaufhaus (theatrum). [Anm. 114]

0.96.Oppenheim

König Rudolf von Habsburg erweist am 11. April 1282 den Bürgern zu Oppenheim die Gnade, dass kein Fremder daselbst wollenes Tuch ausschneiden und nach der Elle verkaufen darf, sondern ausschließlich Bürger, die an den Markttagen mit ihresgleichen in dem dazu bestimmten Kaufhaus stehen sollen. Auch soll kein Fremder daselbst Wein nach dem Maß ausschenken, sondern nur fass- und wagenweise verkaufen dürfen. [Anm. 115] Das Oppenheimer Kaufhaus befand sich wahrscheinlich in den Arkaden am unteren Teil der heutigen Krämergasse gegenüber dem Rathaus. Es fiel 1621 einem Brand zum Opfer und wurde nicht wieder aufgebaut. [Anm. 116]

0.97.Paris/Frankreich

Gregor von Tours (lebte 538-594) nennt in seinem Werk »Geschichte der Franken« das domus negotiatorum in Paris. [Anm. 117]

0.98.Prag

In Prag hat im Mittelalter ein Kaufhaus, ein curio hospitum bzw. eine curia communis gestanden. [Anm. 118]

0.99.Quedlinburg

Das Quedlinburger Rathaus[Bild: Wikipedia]

In Quedlinburg diente das Rathaus auch als Kaufhaus.

0.100.Radolfzell

In Radolfzell stand am See ein Gredhaus, in dem fremde über den See herkommende Güter aufbewahrt wurden. [Anm. 119]

0.101.Rain am Lech

Die Stadt erhielt 1394 das Umgeldrecht aus der Salzniederlage. Zusammen mit dem Stapelrecht brachten der Salz-, Wein-, Vieh- Eisen- und Brückenzoll der Stadt beachtliche Einkünfte. Das Salz wurde in einem Salzstadel gelagert. Der eingeschossige, verputzte Satteldachbau erhielt in der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts sein Dachwerk. [Anm. 120]

0.102.Ravensburg

Die Brotlaube[Bild: Wikipedia]

Anstelle eines mittelalterlichen Kaufhauses, das bereits 1364 erwähnt wird, entstand 1625 ein Marktgebäude, dessen Erdgeschoss von einer hohen zweischiffigen Halle mit weitgespanntem Gewölbe eingenommen wird. Zu beiden Seiten öffnet sich die so genannte »Brotlaube«. Unter den Bögen verkauften einst die Bäcker ihr Brot, im  Obergeschoss handelten die Kürschner mit ihrer Ware. Zwischen 1386 und 1497 stand die Stadtwaage im Kaufhaus. Der obere Renaissance-Saal diente zwischen 1698-1881 der bürgerlichen »Komödiantengesellschaft« als Theater. Heute ist dort die Städtische Galerie untergebracht. [Anm. 121]

0.103.Regensburg

Der Regensburger Salzstadel[Bild: Wikipedia]

Der »Regensburger Salzstadel« an der Steinernen Brücke wurde zwischen 1616 und 1620 errichtet. Das Salz wurde mit Kränen aus den Schiffen gehoben und im Salzstadel niedergelegt. Heute beherbergt das ehemalige Salzhaus einen Gastronomiebetrieb. Der »Andreas Stadel im Stadtamhof« stammt von 1620, der »Amberger Salzstadel« aus dem 15. Jahrhundert. [Anm. 122]

0.104.Reichenhall (Bad Reichenhall)

Durch den Handel mit Salz aus »Hal« entstand noch vor der ersten Jahrtausendwende der Handelsweg »Goldener Steig«, der sich zum bedeutendsten in Süddeutschland und Böhmen entwickelte. Die Solequellen waren im Besitz des Salzburger Erzbischofs sowie des Klosters Sankt Zeno. Ein Salzmaierhaus wurde im 15. Jahrhundert errichtet. Aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts stammt ein weiteres Handelsgebäude, der so genannte »Getreidestadel«.  [Anm. 123]

0.105.Reutte/Österreich

Der »Untere Salzstadel« wird 1471 genannt. Im Jahr 1712 erfolgte ein Neubau des Gebäudes, das heute als Wohnhaus dient. [Anm. 124]

0.106.Riedlingen/Donau

Das Riedlinger Rathaus[Bild: Wikipedia]

Das Kaufhaus, 1447 zuerst erwähnt, wurde im Jahr 1520 umgebaut. 1533 wurde das Gebäude als »Kornhaus« bezeichnet. [Anm. 125]

0.107.Rosenheim

Der alte Rosenheimer Salzstadel[Bild: Stadtarchiv Rosenheim]

Rosenheim hatte große Bedeutung als Umschlagplatz für alle Arten von Gütern, die auf dem Inn transportiert wurden. In der Stadt gab es einen Salzstadel, in dem das Salz aus Hall in Tirol gelagert wurde. Der bedeutende Salzhandel wird erstmals 1276 erwähnt. [Anm. 126]

0.108.Rostock

Das Rostocker Rathaus[Bild: Wikipedia]

Das Haus wurde zwischen 1270 und 1290 errichtet und als Gemeinde-, Rat- und Kaufhaus sowie als Theater genutzt.

0.109.Rothenburg ob der Tauber

Gewölbe im Rothenburger Rathaus[Bild: Wikipedia]

In der Stadt gab es ein Rathaus, in dem sich auch Verkaufsstände der Kaufleute befanden.

0.110.Salzwedel

In Salzwedel stand 1323 ein Kaufhaus. [Anm. 127]

0.111.Schaffhausen/Schweiz

Der Äußere Salzstadel[Bild: Wikipedia]

Der »Äussere Salzstadel« wird zwar erst 1673 genannt, ist aber im Kern älter.[Anm. 128]

0.112.Schlettstadt/Sélestat (Frankreich)

Über das Kaufhaus in Schlettstadt ist bisher nichts Näheres bekannt geworden.

Kaufhausordnung:
Kaufhausordnung des 16. Jahrhunderts. [Anm. 129]

0.113.Schongau

Das Schongauer Ballenhaus[Bild: Wikipedia]

Das Schongauer Ballenhaus (hier rechts im Bild) wurde früher als Lagerhaus genutzt. Über das Gredhaus ist bisher nichts genaues bekannt. [Anm. 130]

0.114.Schwandorf

Der Salzstadel stammt aus der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts. Das Gebäude wurde nach dem Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) als Mulz für das Brauhaus verwendet. Der Stadel wurde 1922 abgebrochen. [Anm. 131]

0.115.Solothurn

In Solothurn hat es ein Kaufhaus gegeben. [Anm. 132]

0.116.Spandau (Berlin-Spandau)

Zum Kaufhaus in Spandau konnten bisher keine näheren Informationen gesammelt werden.

Literaturhinweis:
Albert Ludewig: Markt und Kaufhaus im mittelalterlichen Spandau. In: Jahrbuch für brandenburgische Landesgeschichte 5 (1954), S: 23-26.

0.117.Speyer

Ein Neubau von 1748 ist jetzt Sitz von verschiedenen Behörden. [Anm. 133]

Literaturhinweis:
Karl Rudolf Müller: Kritische Bemerkungen zu Bildern aus dem alten Speyer: 3: das Alte Kaufhaus. In: Pfälzer Heimat 11 (1960). S. 105-107.
Hans Siegel: Das Kaufhaus der freien Reichsstadt Speyer. Diss. masch. Frankfurt 1926.

 

0.118.St. Gallen/Schweiz

Eine Konstanzer Aufzeichnung vom Ende des 15. Jahrhunderts erwähnt ein Kaufhaus in St. Gallen. [Anm. 134] Die Erlaubnis zum Bau wurde 1466 erteilt. Seit der Restaurierung 1963 befindet sich hier der Sitzungssaal des Gemeinderats. [Anm. 135]

0.119.St. Omer/Frankreich

In der Schenkungsurkunde der Gildhalle von St. Omer bei Calais an die Bürger der Stadt im Jahr 1150 heißt es: Ghildhalla apud Sanctum Audomarum in foro sita est [...] ad omnem mercaturam in ea exercendam (die Gildhalle bei St. Automar am Markt gelegen [...] für den gesamten Handel, der darin ausgeübt wird) [Anm. 136]

0.120.St. Wendel

Eine Halle für Händler und Pilger stammt aus dem 15. Jahrhundert.

0.121.Stein/Schweiz

Eine Konstanzer Aufzeichnung vom Ende des 15. Jahrhunderts erwähnt ein Kaufhaus in Stein. [Anm. 137]

0.122.Steinach/Bodensee (Kanton St. Gallen/Schweiz)

Das Gredhaus wurde im Jahr 1473 errichtet und diente als Lagerhaus für Kaufmannsgut und Korn. [Anm. 138]

Kaufhausordnung:
Eine Ausführung der Kaufhausordnung von 1652, in der die Aufgaben des Gredmeisters festgelegt sind, wird im Bürgerarchiv Steinach aufbewahrt.

0.123.Steinau an der Straße

1561 wurde anstelle eines mittelalterlichen Kaufhauses ein Rathaus erbaut.

0.124.Stendal

Zwischen 1188 und 1225 wird das Gemeindehaus genannt, in dem sich auch das Kaufhaus und 1243 das theatrum befanden. [Anm. 139]

0.125.Stolberg/Harz

Ein Kaufhaus wird Mitte des 15. Jahrhunderts genannt, ist aber wohl älter.

0.126.Stralsund

Das Stralsunder Rathaus[Bild: Wikipedia]

Mit dem Bau des Kauf- und Rathauses wurde in der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts begonnen. Das Gebäude dient heute als Rathaus. [Anm. 140]

0.127.Straßburg/Frankreich

Das Alte Straßburger Kaufhaus[Bild: zeno.org]

Im Jahr 1358 wurde das Kaufhaus am Salzthor erbaut und die Gesetze, die man darin halten sollte, festgelegt. Die Kaufleute mussten ihre Waren in Zukunft dort lagern. Zuvor hatten sie ihr Gut in Wirtshäusern ablegen dürfen, was aber häufig zu Diebstählen geführt hatte. [Anm. 141]  Vielleicht wurde zuvor Handel im bischöflichen Zollkeller betrieben. [Anm. 142]

Kaufhausordnungen:
Straßburger Kaufhausordnungen sind aus den Jahren 1401, 1461, 1477 und von 1624 überliefert. [Anm. 143]

0.128.Straubing

Der Staubinger Salzstadel[Bild: Wikipedia]

Der Salzstadel ist seit 1568 belegt. Das Gebäude beherbergt heute die Stadtbibliothek.  [Anm. 144]

0.129.Thorn (heute Torun/Polen)

Das Altstädtische Rathaus[Bild: Wikipedia]

Im Jahr 1259 erlaubte der Deutsche Ritterorden die Erbaung eines Kaufhauses (und Rathauses). 1274 erfolgte die Erlaubnis, auch Laufbuden und Brotbänke aufzustellen. 1279 baute man eine Waage neben das Kaufhaus. Andere Erweiterungen und Zubauten erfuhr das Gebäude 1309 und 1343. Im Jahr 1393 wurde das Kaufhaus neu errichtet. [Anm. 145]

0.130.Thun/Schweiz

Das Thuner Rathaus[Bild: Wikipedia]

Neben dem Thuner Freienhof diente das im 16. Jahrhundert erbaute Rathaus mit seinen Arkaden als Kaufhaus und Handelszentrum.

Kaufhausordnungen:
Eine Kaufhausordnung für die Stadt Thun vom 13. Mai 1786 liegt als Druck (1786) vor. Eine weitere Ausfertigung datiert vom 3. September 1803. [Anm. 146]

0.131.Tournai/Belgien

Die Tuchhalle von Tournai[Bild: Wikipedia]

Tournai war früher ein bedeutendes Zentrum des Tuchhandels und Fertigungsort hochwertiger Textilien. Über das dortige Gewandhaus konnte bisher noch nichts in Erfahrung gebracht werden.

0.132.Traunstein

Der Salzstadel, 1568 erwähnt, wurde 1859 abgebrochen. [Anm. 147]

0.133.Treuenbrietzen

Das Treuenbrietzener Rathaus[Bild: Wikipedia]

Die Existenz eines Kaufhauses ist für das Ende des 13. Jahrhunderts gesichert. Es war ein Kaufhaus für Leinenweber und auswärtige Händler. In dem Gebäude befindet sich heute das Rathaus. [Anm. 148]

0.134.Troppau/Opava (Tschechien)

Das Kaufmannshaus in Opava[Bild: Wikipedia]

Über die Frühgeschichte des 1903 umgebauten Kaufmannhauses (Schmetterhaus, Markthalle), das bis 1580 auch als Rathaus genutzt wurden, ist bisher nichts Näheres bekannt. [Anm. 149]

0.135.Tübingen

Der Tübinger Salzstadel

Der Tübinger Salzstadel befindet sich gegenüber der Jakobskirche. [Anm. 150]

0.136.Überlingen/Bodensee

Über das Gredhaus in Überlingen ist bisher nichts Näheres bekannt. [Anm. 151]

0.137.Ulm

Das Ulmer Rathaus[Bild: Wikipedia]

In Ulm wird ein Kaufhaus im Jahr 1368 erwähnt. [Anm. 152] Es wurde im frühen 15. Jahrhundert ausgebaut und als Rathaus genutzt. Bemerkenswert ist der Kurfürstenzyklus mit Karl dem Großen und dem damaligen deutschen König.

Der Ulmer Salzstadel wurde 1592 eingerichtet. Das Gebäude beherbergt heute das »Museum der Brotkultur«. [Anm. 153]

0.138.Ulrichen

Über die Sust in Ulrichen ist bisher nicht Näheres in Erfahrung gebracht worden.

0.139.Unterseen

Das Kaufhaus ist bisher nur durch eine Erwähnung in der Literatur belegt. [Anm. 154]

0.140.Venedig

Das Fondaco dei Tedeschi[Bild: Wikipedia]

Das »Fondaco dei Tedeschi«, das Kaufhaus der Deutschen, war die Niederlassung der deutschen Händler in dieser wichtigen Hafenstadt. Die Anfänge des Handelshauses gehen auf den Beginn des 13. Jahrhunderts zurück. mehr...

0.141.Vilshofen

Im Jahr 1572 bewilligte Herzog Wilhelm V. von Bayern die Einrichtung einer Salzniederlage. Vilshofen lag an einem wichtigen Salzhandelsweg nach Bergreichenbach (Böhmen). Das Salz wurde in einem Salzstadel gelagert. [Anm. 155]

0.142.Visp/Schweiz

Das Kaufhaus ist bisher nur in einer Literaturstelle belegt. [Anm. 156]

0.143.Weißenhorn

Das Gredhaus wurde 1390 erbaut.[Anm. 157]

0.144.Weißenkirchen/Wachau (Österreich)

Salzstadel in Weißenkirchen[Bild: Wikipedia]

Die drei Salzstadel aus dem 17. Jahrhundert versorgten früher das nahe gelegene Waldviertel mit dem »Weißen Gold«. [Anm. 158]

0.145.Wernigerode

Rathaus in Wernigerode[Bild: Wikipedia]

Das Kaufhaus in Wernigerode wurde 1393 gegründet. Es war zunächst ein reines Kaufhaus, später wurde es entsprechend seiner Hauptfunktion als Rathaus bezeichnet.[Anm. 159].

0.146.Wyl/Schweiz

Eine Konstanzer Aufzeichnung vom Ende des 15. Jahrhunderts erwähnt ein Kaufhaus in St. Gallen. [Anm. 160]

0.147.Wismar

In den Jahren zwischen 1325 und 1345 wird das Kauf- und Rathaus genannt. [Anm. 161]

0.148.Wittstock

Das Wittstocker Rathaus[Bild: Wikipedia]

Rathaus, Kaufhaus und Theatrum waren in einem Gebäude untergebracht. [Anm. 162]

0.149.Wodnian

Kaiser Karl IV. bewilligte am 20. November 1352 den Bürgern von Wodnian die Errichtung eines Kaufhauses. [Anm. 163]

0.150.Wohmbrechts (Hergatz/Bodensee)

Salzstadel in Wohmbrechts[Bild: Wikipedia]

Die Gemeinde Wohmbrechts verfügte über einen Salzstadel. [Anm. 164]

Worms

Das städtische Kaufhaus in Worms in der Kämmerergasse ist urkundlich im Jahr 1403 belegt. [Anm. 165]

Kaufhausordnung:
Aus der Zeit um 1450 ist ein Verzeichnis mit Zollsätzen überliefert, das die Abgaben für den Verkauf von Tuchen, Waid, Farben, Wolle, Leinwand, Zwillich, Barchent, Garn, Harz, Pech, Seife, Kreide, Papier und Eisen auflistet. [Anm. 166]

0.151.Ypern/Belgien

Tuchhallen in Ypern[Bild: Wikipedia]

In den Tuchhallen von Ypern befindet sich heute das »Flanders Fields Museum«. [Anm. 167]

0.152.Zug (Kanton Zug/Schweiz)

Das städtische Kornhaus wurde 1530 errichtet. Über das Kaufhaus in Zug, das es neben dem Kornhaus gegeben hat, [Anm. 168] konnte bisher nichts in Erfahrung gebracht werden.

0.153.Zürich/Schweiz

Das Zürcher Kornhaus um 1895[Bild: Wikipedia]

Das Zürcher Kaufhaus stammte aus dem Anfang des 15. Jahrhunderts. [Anm. 169]

0.154.Zwickau

Das Zwickauer Gewandhaus[Bild: Wikipedia]

Das Gewandhaus in Zwickau wurde zwischen 1522 und 1525 erbaut. Im Handelshaus der Tuchmacher wurde das weithin bekannte »Zwische Tuch« gehandelt. Seit 1823 diente das Gebäude als Stadttheater. Das Zwickauer Kornhaus wurde um 1480 als Kornspeicher der Stadt errichtet. de.wikipedia.org/wiki/Zwickau

Nachweise

Redaktionelle Bearbeitung: Stefan Grathoff, Sarah Schrade

Aktualisiert am: 9.12.2014

Anmerkungen:

  1. Schulte, Geschichte des mittelalterlichen Handels S. 524.  Zurück
  2. Israel, Wirtschaft S. 32. Zurück
  3. Erwähnt: de.wikipedia.org/wiki/Salzstadel;  Zurück
  4. Augsburger Stadtlexikon S. 196f. Zurück
  5. Erwähnt: de.wikipedia.org/wiki/Salzstadel; Astrid Debold-Kritter: Augsburg. München 1979. Zurück
  6. Online (Abgerufen am 13.02.2013). Zurück
  7. Schulte, Geschichte des mittelalterlichen Handels S. 524. Zurück
  8. Quelle: altbasel.ch Zurück
  9. Erwähnt: Schulte, Geschichte des mittelalterlichen Handels S. 521 Anm. 1. Zurück
  10. Sammlung der Gesetze und Beschlüsse wie auch der Polizeiverordnungen, welche seit 1836 bis Ende 1838 für den Kanton Basel-Stadtteil erlassen worden. 2 Bde. Basel 1839, hier S. 251ff.  Zurück
  11. Universitätsbibliothek Basel Mscr KiAr 23b: 103 . onlineZurück
  12. de.wikipedia.org/wiki/Gewandhaus_(Bautzen);Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler: Sachsen. Berlin 1965. Zurück
  13. Israel, Wirtschaft S. 32. Zurück
  14. http://www.morgenpost.de/berlin/article1441651 (26.3.2013). Zurück
  15. Schulte, Geschichte des mittelalterlichen Handels S. 524. Zurück
  16. Quelle: www.fachwerkhaus.de Zurück
  17. de.wikipedia.org/wiki/gewandhaus_(Braunschweig) Zurück
  18. Hirschmann, Stadt S. 42 Zurück
  19. Genannt: de.wikipedia.org/wiki/Salzstadel Zurück
  20. Quelle: http://www.bremgarten.ch. Zurück
  21. in: Acta Helvetica. Liste der Bände 1-161, hier Signatur 97/87. Zurück
  22. Quelle: Israel, Wirtschaft, S. 44; de.wikipedia.org/wiki/Großer_Ring Zurück
  23. Quelle: http://www.stadt.brugg.ch Zurück
  24. Quelle: http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D241.php Zurück
  25. Neue Sammlung der Gesetze und Dekrete des Großen und Kleinen Rathes der Stadt und Republik Bern 2, Band Heft 1. Bern 1821, online bei books.google.de.  Zurück
  26. Erwähnt: de.wikipedia.org/wiki/Salzstadel; Wikipedia s.v. Burghausen. Zurück
  27. Online: RI XI,1 n. 750, in: Regesta Imperii Online, URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1413-09-21_1_0_11_1_0_794_750 (Abgerufen am 13.02.2013). Zurück
  28. Schulte, Geschichte des mittelalterlichen Handels S. 524. Zurück
  29. Quelle: http://www.tourisme-alsace.com/de/235008797-Koifhus-Altes-Kaufhaus.html Zurück
  30. Schulte, Geschichte des mittelalterlichen Handels S. 524. Zurück
  31. Urkundenbuch der Städte Dresden und Pirn. Hrsg.v. K.Fr. von Posern-Klett. Leipzig 1875, hier Nr. 8. Zurück
  32.  Zurück
  33. Erwähnt: de.wikipedia.org/wiki/Salzstadel; Baudenkmäler in Eichstätt. Bayerische Denkmalliste des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpfle s.v. Eichstätt. Zurück
  34. http://www.eisleben.eu s.v Sehenswürdigkeiten/Waage (26.3.2013). Zurück
  35. Haffner S.19f. Zurück
  36. Belegt: de.wikipedia.org/wiki/Salzstadel Zurück
  37. Erwähnt: de.wikipedia.org/wiki/Salzstadel; Wikipedia s.v. Feldkirchen-Westerham Zurück
  38. Böhmer-Lau I, S 473 Nr. 912 Zurück
  39. Böhmer-Lau II, S. 245 Nr. 323. Zurück
  40. Quelle: de.academic.ru/dic.nsf/dewiki/838381 Zurück
  41. Hirschmann, Stadt S. 42 Zurück
  42. wikipedia Zurück
  43. Belegt: de.wikipedia.org/wiki/Salzstadel Zurück
  44. Online: RI VIII n. 2656, in: Regesta Imperii Online (Abgerufen am 13.02.2013). Zurück
  45. Regg. Pfalzgrafen 2, n. 3846, in: Regesta Imperii Online (Abgerufen am 13.02.2013) Zurück
  46. Quelle: http://buergerwiki.net/Gredhaus Zurück
  47. Erwähnt: de.wikipedia.org/wiki/Salzstadel Zurück
  48. Hirschmann, Stadt S. 42 Zurück
  49. Quelle: http://www.quermania.de/hessen/fritzlar/fritzlar8.phpZurück
  50. http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Kulturdenkm%C3%A4ler_in_Gau-AlgesheimAltes Kaufhaus. Zurück
  51. Online: [RI VII] H. 8 n. 169, in: Regesta Imperii Online, URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1330-04-25_1_0_7_8_0_169_169 (Abgerufen am 13.02.2013); Druck: Reimer, UB Hessen 2 S. 332 Nr. 353. Zurück
  52. Langer, Handeslbeziehungen S. 235 Zurück
  53. Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Altes_Rathaus_%28G%C3%B6ttingen%29 Zurück
  54. www,kulturstadt.de. Zurück
  55. Grathoff, Geschichte der Stadt Hachenburg bes. S. 519f. Zurück
  56. Das alte Statutenbuch der Stadt Hagenau. Bearb. von A. Hanauer. Hagenau 1900. Zurück
  57. Hirschmann, Stadt S. 42 Zurück
  58. Wikipedia Zurück
  59. Stadtordnung für Heidelberg. In: Oberrheinische Stadtrechte/1: Fränkische Rechte; 5.1900 S. 473-540 und 9 (1922) S. 1107-1133. Zurück
  60. Erwähnt: de.wikipedia.org/wiki/Salzstadel Zurück
  61. Wagner, Geschichte S. 25ff. Zurück
  62. www.hollfeld.de s.v. Hollfeld s.v. Rundgang durch Hollfeld (26.3.2013). Zurück
  63. Erwähnt: de.wikipedia.org/wiki/Salzstadel; Nübling S. 89 und Schulte, Geschichte des mittelalterlichen Handels S. 524 Anm. 4. erwähnen dass Ingolstadter Gredhaus bzw. den Gredzoll.  Zurück
  64. Erwähnt: de.wikipedia.org/wiki/Salzstadel Zurück
  65. Nübling S. 89; Schulte, Geschichte des mittelalterlichen Handels S. 524, Anm. 4. Zurück
  66. Erwähnt: de.wikipedia.org/wiki/Salzstadel; Liste der Baudenkmäler in Kaufbeuren des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege Zurück
  67. Nübling S. 89, zit. nach Schulte, Geschichte des mittelalterlichen Handels S. 524, Anm. 4. Zurück
  68. Erwähnt: de.wikipedia.org/wiki/Salzstadel Zurück
  69. http://de.wikipedia.org/wiki/Altes_Kaufhaus_%28Koblenz%29 (24.5.2013) Zurück
  70. Provinzial-Gesetze, vierte Sammlung Churtrier'sche Landes-Verordnungen. Sammlung der Gesetze und Verordnungen welche in den vormaligen Churfürstentum Trier ... ergangen sind. 1. Theil vom Jahr 1310 bis zum Jahr 1700. Düsseldorf 1832 S. 633-635 Nr. 221: Carlich, den 19. Juni 1657.  Zurück
  71. Hirschmann, Stadt S. 42 Zurück
  72. Dietmar/Rakoczy, Köln S. 43; Hirschmann, Stadt S. 42 Zurück
  73. Keutgen II. Halbband S. 320 Nr. 229, gedruckt bei Stein, II. S. 47-29, Nr. 51 und Nr. 82, S. 118. Vgl. Lau SS. 292 und Knipping I S. LXII. Zurück
  74. Druck: Stein II SS. 412-415 §§ 1-25. Auf dem Pergamentplakat sind von derselben Hand eine Verordnung von 1447 Mai 31 (§§26-30) und eine R.-V. von 1466 Aug 20 (§31) beigefügt. Zit. aus Loesch Kölner Zunfturkunden II, S. 1258f. Zurück
  75. Druck: Stein II SS. 117-118, zit. nach Loesch, Kölner Zunfturkunden II, S. 200. Zurück
  76. Druck, Loesch, Kölner Zunfturkunden II, S. 201-205. Zurück
  77. Druck. Stein II, SS. 603-603, zit. nach Loesch, Zunfturkunden II, S. 413. Zurück
  78. Dazu: Stein II SS. 24-25, 47-50, 117-118 sowie Lau S. 292. Zurück
  79. Engel/Jakob, Städtisches Leben S. 153f. Zurück
  80. Kimmig/Rüster; Hirschmann, Stadt S. 42; vgl. Schulte, Geschichte des mittelalterlichen Handels S. 521 Anm. 1. Zurück
  81. Belegt: de.wikipedia.org/wiki/Salzstadel Zurück
  82. http://www.landau.de/index.phtml?sNavID=1815.209&La=1Zurück
  83. Erwähnt: de.wikipedia.org/wiki/Salzstadel Zurück
  84. Erwähnt: de.wikipedia.org/wiki/Salzstadel Zurück
  85. Erwähnt: de.wikipedia.org/wiki/Salzstadel Zurück
  86. Privileg für die Leipziger Tuchhändler. In UB Leipzig, Bd. 1, Nr. 34, S. 24, zit. nach Engel/Jacob, Städtisches Leben S. 154. Zurück
  87. Wikipedia s.v. Gewandhaus Leipzig Zurück
  88. Keyr, Städte S. 293.  Zurück
  89. Schulte, Geschichte des mittelalterlichen Handels S. 523;Erwähnt: de.wikipedia.org/wiki/Salzstadel Zurück
  90. Wikipedia s.v. Salzstadel Linz; Erwähnt: de.wikipedia.org/wiki/Salzstadel Zurück
  91. Hirschmann, Stadt S. 42 Zurück
  92. Maurer, Städteverfassung II, S. 46 Zurück
  93. Hirschmann, Stadt S. 42 Zurück
  94. Hirschmann, Stadt S. 42 Zurück
  95. www.luzern.org/files/?id=1692 Zurück
  96. Hirschmann, Stadt S. 42 Zurück
  97. Quelle: www.stadtarchiv.mannheim.de. Zurück
  98. Israel, Wirtschaft S. 32.  Zurück
  99. Schulte, Geschichte des mittelalterlichen Handels S. 524.online Zurück
  100. Schulte, Geschichte des mittelalterlichen Handels S. 524. Zurück
  101. Quelle Zurück
  102. Erwähnt: de.wikipedia.org/wiki/Salzstadel; wikipedia s.v. Großer Salzstadel. Zurück
  103. Hirschmann, Stadt S. 42 Zurück
  104. Quelle: http://www.reisefreund.org/pages/bayern/miltenberg.php Zurück
  105. Hirschmann, Stadt S. 42 Zurück
  106. Erwähnt: de.wikipedia.org/wiki/Salzstadel Zurück
  107. Hirschmann, Stadt S. 42 Zurück
  108. http://www.karl-heinz-burghartz.de/damals-in-neuss/der-markt/index.html (1.5.2013) Zurück
  109. Online: [RI VII] H. 5 n. 181, in: Regesta Imperii Online, URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1334-04-04_1_0_7_5_0_181_181 (Abgerufen am 13.02.2013). Zurück
  110. Israel, Wirtschaft S. 32.  Zurück
  111. 1434 Rathaus, Schuhhaus, Gewandhaus, so die Chronik der dt. Städte II, 25 Nr. 6. [?] Zurück
  112. Schulte, Geschichte online Zurück
  113. Wikipedia s.v. Oberjoch; Erwähnt: de.wikipedia.org/wiki/Salzstadel Zurück
  114. Keyr, Städte S. 137 und 290f. Zurück
  115. »Aus einer Abschrift de 1546 in meinem Besitz«, so Böhmer, in: Mone Anzeiger 1837 S. 139. Aus dem pfälzischen Kopialbuch 46 fol. 29 im General-Landesarchiv Karlsruhe. Frank, Geschichte von Oppenheim S. 255 aus einem Vidimus im Staatsarchiv Darmstadt. Online: RI VI,1 n. 1644, in: Regesta Imperii Online, URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1282-04-11_1_0_6_1_0_1815_1644 (Abgerufen am 13.02.2013). Zurück
  116. Licht, Hans: Oppenheim. Geschichte einer alten Reichsstadt. Eine historische Monographie. Herausgegeben im Auftrag der Stadt Oppenheim anläßlich der 750jährigen Wiederkehr der Stadterhebung. Oppenheim 1975.  Zurück
  117. Kejr, Städte S. 290f.  Zurück
  118. Keyr, Städte S. 290f. Zurück
  119. Schulte, Geschichte des mittelalterlichen Handels S. 524. Zurück
  120. Bayerische Denkmalliste des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege; Erwähnt: de.wikipedia.org/wiki/Salzstadel Zurück
  121. Schulte, Geschichte des mittelalterlichen Handels S. 524; bernhard-peter.de; Erwähnt: de.wikipedia.org/wiki/Salzstadel erwähnt einen Salzstadel in der Stadt. Zurück
  122. Wikipedia s.v. Salzstadel (Regensburg); Erwähnt: de.wikipedia.org/wiki/Salzstadel Zurück
  123. Erwähnt: de.wikipedia.org/wiki/Salzstadel Zurück
  124. Erwähnt: de.wikipedia.org/wiki/Salzstadel Zurück
  125. Quelle: www.riedlingen.de Zurück
  126. Wikipedia s.v. RosenheimErwähnt: de.wikipedia.org/wiki/Salzstadel Zurück
  127. Riedel, Codex diplomaticus Brandenb, I, 14,64 [?] Zurück
  128. Erwähnt: de.wikipedia.org/wiki/Salzstadel Zurück
  129. Joseph Gény (Bearb.): Schlettstadter Stadtrechte (Oberrheinische Stadtrechte : 3. Abt., Elsässische Stadtrechte.). 2 Bde. Heidelberg 1902, hier 742. Zurück
  130. Schulte, Geschichte des mittelalterlichen Handels S. 524, online Zurück
  131. Erwähnt: de.wikipedia.org/wiki/Salzstadel Zurück
  132. Schulte, Geschichte des mittelalterlichen Handels S. 524 onlinee Zurück
  133. Schulte, Geschichte des mittelalterlichen Handels S. 524.online Zurück
  134. Schulte, Geschichte des mittelalterlichen Handels S. 524. Zurück
  135. Schulte, Geschichte des mittelalterlichen Handels S. 524. Zurück
  136. Warnkönig, Staatsgeschichte S. 32 online Zurück
  137. Schulte, Geschichte des mittelalterlichen Handels S. 524. Zurück
  138. Quelle: http://gredhaus.ch/Gredhaus.pdf Zurück
  139. Hirschmann, Stadt S. 42Riedel, c.d. Brand V, 5, 29, 30, 32f. Zurück
  140. Quelle; Stralsunder Stadtbuch S. 29 und 193 Zurück
  141. Quelle: Chronik des Twinger von Königshofen S. 744. Zurück
  142. Schmoller, Strassburger S. 427 Zurück
  143. Teilweise gedruckt bei Schmoller, Straßburger S. 20ff; 77ff; und 82ff;; Vgl. Schulte, Geschichte des mittelalterlichen Handels S. 521 Anm. 1. Zurück
  144. Erwähnt: de.wikipedia.org/wiki/Salzstadel Zurück
  145. Dehio, Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler Deutschordensland Preußen, MPnchen Berlin 1952. S. 70ff. Zurück
  146. Revidirte Sammlung der Gesetze und Dekrete des Großen und Kleinen Rathes der Stadt und Republik Bern vom 10ten Juny 1803 bis 21sten September 1815, 2 Bde., hier Bd. 1. Bern 1822, S. 58. der Text ist bei books.google.de einsehbar. Zurück
  147. Erwähnt: de.wikipedia.org/wiki/Salzstadel Zurück
  148. mehr Zurück
  149. Wikipedia s.v. Opava Zurück
  150. Erwähnt: de.wikipedia.org/wiki/Salzstadel Zurück
  151. Schulte, Geschichte des mittelalterlichen Handels S. 524. Zurück
  152. Schulte, Geschichte S. 524; www.ulm.de s.v. Gewandhaus; Nübling, Ulms Kaufhaus. Zurück
  153. Erwähnt: de.wikipedia.org/wiki/Salzstadel Zurück
  154. Schulte, Geschichte S. 242 Zurück
  155. Erwähnt: de.wikipedia.org/wiki/Salzstadel Zurück
  156. Schulte, Geschichte Zurück
  157. Schulte, Geschichte Zurück
  158. Wikipedia s.v. Weißenkirchen in der Wachau; Erwähnt: de.wikipedia.org/wiki/Salzstadel Zurück
  159. Jacobs, Markt S. 213 Zurück
  160. Schulte, Geschichte des mittelalterlichen Handels S. 524. Zurück
  161. Mettenb UB 1682, 7, S.317 Zurück
  162. Riedel, c.d. Brand I,2 S.450 Zurück
  163. Online: RI VIII n. 6698, in: Regesta Imperii Online (Abgerufen am 13.02.2013). Zurück
  164. Erwähnt: de.wikipedia.org/wiki/Salzstadel Zurück
  165. Bönnen, Geschichte S. 200. Zurück
  166. Bönnen, Geschichte S. 236; Druck: Boos, Monumenta III, S.644-646. Zurück
  167. Quelle Zurück
  168. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Kulturg%C3%BCter_in_Zug Zurück
  169. Schulte, Geschichte S. 524. Zurück