Zur Geschichte von Alsheim
In Alsheim, erstmals 761 in einem Schriftstück des Klosters Lorsch erwähnt (Alaisheim), gab es einen königlichen Hof, den Karl der Dicke 884 dem Kloster Lorsch schenkte. Begütert im Ort waren auch das Kloster Fulda und das Kloster Selz bei Hagenau. In den Besitz des Gerichts und der Ortsherrschaft kamen zunächst die Grafen von Leiningen. 1467 erwarb Pfalzgraf Friedrich I. die Hälfte des Besitzes. Im Jahr 1481 gelangtedie Kurpfalz in den Besitz des gesamten Ortes und blieb bis zum Ende des 18. Jahrhunderts Ortsherr. Alsheim gehörte zum Oberamt Alzey. Alsheim wurde mit der Besetzung des linken Rheinufers durch die Franzosen französisch. Nach der Niederlage Napoleons gehörte es zu Hessen.
Der Fund einer Goldmünze aus dem 7. Jahrhundert könnte ein Zeichen dafür sein, dass Alsheim in früheren Zeiten bereits eine wirtschaftliche Bedeutung hatte.
Quelle: Brilmayer; Bilder: Harald Strube; red. Bearb. S.G., AKZ

