Zur Geschichte von Friesenheim
Freisenheim wird urkundlich erstmals im Jahr 803 in einer Schenkungsurkunde für das Kloster Fulda genannt. Es lag zunächst im alten Wormsgau, später im Nahegau und hieß damals Friesenhaim, später Vrisinheim (1130), Frisinheim (1268). Im Jahr 1190 trug Werner II. von Bolanden die Vogtei über Friesenheim von den Wildgrafen zu Lehen. Im Jahr 1322 belehnte Otto von Bolanden den Wigand von Dienheim mit dem ihm vom Ritter Heinrich von Selzen aufgesagten Lehen zu Friesenheim. Im Jahr 1380 sind der Vasall Heinrich II. von Sponheim-Dannenfels sowie Wigand und Sifried von Dienheim mit Dorf, Gericht, Kirchensatz und Zehnt in Friesenheim belehnt.
Das Dorf war ritterschaftlich und gehörte den Freiherren von Dienheim bis zur französischen Okkupation am Ende des 18. Jahrhunderts.
Quelle: Brilmayer; Bild: Harald Strube; red. Bearb. S.G.

