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Zu sehen ist das Wappen von Monsheim

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Michael RöhrenbeckRathaus Monsheim Hauptstraße 4767590 MonsheimTel 06243/344Webseite

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Zur Geschichte von Monsheim

[Bild:Harald Strube]

Im Gebiet um Monsheim scheinen schon in der ersten Hälfte des 4. Jahrhunderts Menschen gewohnt zu haben. am "Wachenheimer Pfad" wurden 1906 zwölf Gräber, darunter auch einige Steinsärge entdeckt. In ihnen befanden sich verschiedene Gläser, u.a. ein Glaspokal mit in Schlifftechnik angebrachter Verzierung. Die Gräber datieren in die erste Hälfte des 4. Jahrhunderts.
Das Dorf Monsheim taucht erstmals im Jahr 767 in der schriftlichen Überlieferung des Klosters Lorsch auf. Monsheim war alter Besitz der Grafen von Leiningen. Die mittelalterliche Wasserburg wurde von den Herren von Wachenheim errichtet, die im Jahr 1240 von den Grafen von Leiningen mit dem halben Dorf und Gericht Monsheim belehnt worden waren (Michel). Grundbesitzer im leiningischen Ort waren ua. die Herren von Wachenheim, die Dalheimer (als Erben der Herren von Monsheim), das Haus Nassau-Saarbrücken, die Herren von Sickingen und die Pfalzgrafen bei Rhein Güter und Rechte. Nach dem Tod des Landgrafen Hesso von Leiningen-Dagsburg im Jahr 1467 erbte seine Schwester Margarete den Großteil seines Besitzes. So fiel Monsheim über sie an ihren Ehemann Reinhard von Westerburg-Runkel, der sich nach seiner Übersiedlung dann von Leiningen-Westerburg nannte.

Quelle: Cüppers, Römer S.482; siehe auch unter Schloss Monsheim.; redakt. Bearb. S.G.