Zur Geschichte von Udenheim
Erstmals genannt wird der Ort in einem Besitzverzeichnis der Abtei Lorsch aus dem Jahr 773. Im Ort waren u.a. die Domkirche zu Chalons (Frankreich), das Mainzer Erzstift und der Bischof von Worms begütert.
Die Ritter von Udenheim, eine ortsansässige Familie, hatten im Ort eine Burg, deren Ruinen - nach Brilmayer - noch bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts sichtbar waren. Diese Familie geht weit ins 13. Jahrhundert zurück. Das Familienwappen bestand aus drei roten Sparren auf gelben Schrägbalken in blauem Feld. Das Geschlecht derer von Udenheim wird bis ins 16. Jahrhundert hinein in Urkunden genannt. Im Laufe der Zeit verschafften sich die Herren von Löwenstein, von Gemmingen, von Bibra, Dalberg, von Geispizheim, von Dagenrod u.a. Besitzrechte im Dorf und so gehörte es zu den ritterschaftlichen Orten des Oberrheins. Die meisten Güter dieser Adelsfamilien wurden nach und nach von den von Köth zu Wanscheid erworben, die so zu Herren des Dorfes aufstiegen. Sie blieben es bis zur französischen Revolution Ende des 18. Jahrhunderts.
Am Ortsrand von Udenheim liegt die Bergkirche, die teilweise aus dem 12. Jahrhundert stammt.
Quelle: Homepage der Gemeinde, red. bearb. db, ds, AKZ

