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Adressen
Ortsbürgermeister
Hans-Günter FreitagDorfgemeinschaftshaus Friesenheimer Weg 855278 WeinolsheimTel 06249/ 8021Tel 06249/8493WebseiteZur Geschichte von Weinolsheim
1973 fand man bei Ausschachtungsarbeiten im Baugebiet "Rote Hecke" zahlreiche Grabbeigaben wie menschliche Knochen, Gefäße, Lanzenspitzen u.v.m. Diese Grabbeigaben stammen aus dem 6. und 7. Jahrhundert n. Chr. und fallen somit in die fränkische Zeit.
Weinolsheim wird jedoch das erste Mal erst im 8.Jahrhundert in einer Schenkungsurkunde an die Klöster Fulda und Lorsch erwähnt. "Darin wird als Grenznachbar eines Weinbergs in Dienheim Weißenburg genannt", das mit Weinolsheimer Weinbergen belehnte Kloster. (Schulte, S.47)
Aufgrund der Grabfunde lässt sich die Siedlung Winolfesheim (789), Uninolfesheim (798), Winolvesheim (801) und Winoltsheim (1346) bis ins 6.Jahrhundert zurückdatieren.
985/991 kam Weinolsheim in den Besitz Ottos von Worms, der seinen Untergrafen Emicho damit belehnte.
Ab Mitte des 12. Jahrhundert gehörte das Dorf zur Pfalzgrafschaft bei Rhein und unterstand Konrad von Staufen, dem ersten Pfalzgrafen.
Bis Ende des 18.Jahrhunderts führte Weinolsheim in seinem Gerichtssiegel noch den Namen "Reichsdorf", da es im Besitz der Herrn von Bolanden im 13.Jahrhundert zum Reichsdorf erklärt wurde. Damit war Winoltsheim unmittelbar dem König unterstellt. Doch diese Privilegierung konnte Winoltsheim nicht lange genießen. " 1315 gehörte es bereits zur Reichspfandschaft Oppenheim-Odernheim-Ingelheim." (Schulte, S.32)
Quelle: Stubenrauch, Klaus: Das fränkische Gräberfeld von Weinolsheim. In: Chronik der Gemeinde Weinolsheim. Weinolsheim 1989, S.3-21. und Schulte, Julius: Vom Königsgut zum Freien Reichsdorf. In: Ebd., S.25-239. ; Bild: Harald Strube; red. Bearb. AKZ

