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Brechscheibe

Teil der Turnierrüstung

Im 14. Jahrhundert begann man Schritt für Schritt damit, die Ausrüstung der Turnierreiter zu verbessern, um Verletzungen vorzubeugen. Für die handschuhlose rechte Hand, mit der ein Ritter seine Lanze hielt, wurde ein tellerförmiger Handschutz, die sog. Brechscheibe, an der Lanze angebracht.

Erste Brechscheiben tauchen um 1300 auf. Sie waren zunächst als flache Scheiben gearbeitet, nahmen aber bereits um 1330 eine trichterartige Form an. Sie blieben bis ins 16. Jahrhundert nahezu unverändert.

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