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Porticus

Säulenhalle, die häufig in der griechischen und römischen Architektur der Antike vorkommt.

Die Porticus ist eine Säulenhalle mit multifunktionalem Charakter und mit repräsentativen Funktionen. Sie ist ein häufiges Architekturmotiv der griechischen und römischen Antike.
Die einfachste Form ist ein langrechteckiger Raum mit nach außen gerichteter, offener Säulenfront. Es gibt aber auch mehrschiffige Portiken, welche dann zusätzliche Innensäulenreihen besitzen. Ursprünglich handelte es sich bei diesem Bautyp um selbstständige, freistehende Gebäude. Später wurde der Bautyp auch in anderen Gebäuden, wie beispielsweise villae rusticae, verbaut.[Anm. 1] 

Verfasser: Lutz Luckhaupt

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Anmerkungen:

  1. Hölscher, Tonio: Klassische Archäologie. Grundwissen. Darmstadt ²2006, S. 149. Zurück