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Schilling

Alte Münze

Althochdeutsch scilling - vermutlich nach scilt -Schild - demgemäß "schildartige Münze"; seit dem 8. Jahrhundert Rechnungsmünze im karolingischen Münzsystem. Als Geldstück wurde der Schilling erstmals 1266 in Frankreich geprägt. Zunächst als 12-Pfennig-Stück gab es den Schilling in Süd-, Südwest-, Norddeutschland, Österreich und der Schweiz. Ab dem 14. Jahrhundert hatten Schillinge den Wert von 6, 8 und 10 Pfennigen. Schließlich kam in Bayern noch der "lange Schilling" zu 30 Pfennigen dazu. Die letzten deutschen Schillinge kamen 1866 für Mecklenburg heraus.
Der englische Schilling wurde erstmals unter Heinrich VII. (1485-1509) in Silber geprägt. Mit der Einführung des Dezimalsystems 1971 ging die englische Schillingprägung zu Ende.
(Quelle: www.austrian-mint.com)

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