Kulturdenkmäler in Sankt Goar
Boxbergerhof (Werlau)
Boxberg bzw. der Boxbergerhof wird mit 1252 mit Thielmann v. Boxberg erstmals genannt. Das Gut befand sich damals im Besitz der niederadligen Herren von Boxberg.
Burg Rheinfels
Der Burgenburg auf der Höhe in St. Goar wurde seit 1245 anstelle einer älteren (durch den Eisenbahnbau des 19. Jahrhunderts zerstörten) Talburg von Graf Diether V. von Katzenelnbogen betrieben. 1251 gab der Abt von Prüm die Burg dem Grafen von Katzenelnbogen (nachträglich) zu Lehen.Die Burg war im 14. und 15. Jahrhundert kultureller Mittelpunkt des Grafenhauses mit einem für die Rheinlande einzigartigem Hofleben.
Ev. Stiftskirche
Dem Besucher der Stiftskirche zu St. Goar, als bedeutende mittelalterliche Kirche am Rhein, fällt nicht nur die herausragende Architektur des Gebäudes, sondern auch die reiche Ausstattung der Kirche auf. Neben den oben genannten Ausstattungsstücken enthält die Kirche eine reiche Ausmalung, sowie wertvolle mittelalterliche Grabplatten.
Grabhügel, Grabgärten
Mehrere Grabhügel und Grabgärten sind entlang der Straße von Pfalzfeld nach St. Goar zu besichtigen. Grabgärten sind ein Indiz für römische Bestattungen, die an einer römischen Nebenstraße, die vom Rhein, hinauf in den Hunsrück führte, angelegt worden waren.
Maria Regina Coeli (Biebernheim)
Die katholische Kapelle Maria Regina Coeli an der Pfalzfelderstraße wurde 1954/55 von den Architekten Lorenz Krick aus St. Goar und Ritter aus Spay errichtet. Im Jahr 1956 wurde die Kirche eingeweiht. Ältestes Ausstattungsstück (1660) ist die barocke Kommunionbank aus der alten katholischen Kirche in St. Goar.
Prinzenstein (Werlau)
Die Grube „Gute Hoffnung“ auf dem „Prinzenstein“ in Werlau wurde 1562 erstmals erwähnt und im 18. Jahrhundert als Bergwerk genutzt und weiter ausgebaut.
Römische Straße
Parallel zur heutigen Straße von Pfalzfeld nach St. Goar verlief in römischer Zeit eine Straße, die vom Rhein hinauf auf den Hunsrück führte. Heute zeugt ein etwa 500 m verlaufender Hohlweg vom Verlauf der auch im Mittelalter begangen römischen Straße.
Römische Villa (Biebernheim)
Nordwestlich von Biebernheim, in der Nähe eines alten Weges, der von Biebernheim nach St. Goar führte, sind Mauern und Dachziegelteile der Hyokaustenanlage einer römischen Villa gefunden worden.
St. Georg (Werlau)
Die alte evangelische Kirche brannte 1688 ab und wurde 1698 neu gebaut, 1766 wurde der Turm, 1892 der Betsaal errichtet. 1906 wurde die alte St. Georgskirche weitgehend abgerissen. Nach den Plänen des Architekten Gottlob Bernhard aus St. Goar wurde sie unter Verwendung von Teilen des Vorgängerbaus im Jugendstil neuerrichtet. 1907 erfolgte die Einweihung der neuen St. Georgskirche.
Taucherschacht Kaiman
Im Schutzhafen von St. Goar liegt ein ganz besonderes Schiff vor Anker: der historische Taucherschacht „TS Kaiman“. Der gut 45 Meter lange und 10 Meter breite Koloss ist ein Relikt aus dem Kaiserreich, gebaut im Jahr 1892 von der Schiffswerft Beringhaus in Duisburg.









