Badenheim in Rheinhessen

Zur Geschichte von Badenheim

Das Bild zeigt ein Fachwerkhaus in Badenheim
Fachwerkhaus in Badenheim[Bild: Harald Strube]

Der Ort Badenheim wird bereits im 8. Jahrhundert erstmals in Urkunden genannt. Im Jahr 769 war das Kloster Lorsch hier begütert. Badenheim war im Mittelalter Besitz des Hauses Pfalz-Zweibrücken, das den Ort aber an die rheinische Ritterschaft verlehnt hatte. Im 17. Jahrhundert gehörte Badenheim als Lehen dem Freiherrn Faust von Stromberg. Nach dem Aussterben dieser Familie fiel das Lehen an die Herren von Schönborn. Diese hielten den Ort bis zur französischen Besetzung Rheinhessens am Ende des 18. Jahrhunderts.
Der Bauerndichter Isaac Maus lebte in Badenheim von 1748 bis 1833. Innerhalb der Gemarkung lag das heute verschwundene Dorf Desenheim.
Badenheim ist die einzige rheinhessische Gemeinde westlich der B 50.

Nachweise

Redaktionelle Bearbeitung: Stefan Grathoff, Anne-Kathrin Zehender, Sarah Traub

Verwendete Literatur:

  • Karl Johann Brilmayer: Rheinhessen in Vergangenheit und Gegenwart. Geschichte der bestehenden und ausgegangenen Städte, Flecken, Dörfer, Weiler und Höfe, Klöster und Burgen der Provinz Rheinhessen nebst einer Einleitung. Gießen 1905.

Aktualisiert am: 30.03.2016