Frettenheim in Rheinhessen

Zur Geschichte Frettenheims

Das Bild zeigt die evangelische und katholische Kirche in Frettenheim
Frettenheimer Kirchen[Bild: Harald Strube]

Frettenheim gehört zu den ältesten Orten im ehemaligen Wormsgau. Es wird schon 766 in einer Schenkungsurkunde für das Kloster Lorsch unter dem Namen Frittenheim genannt. Im Jahr 774 hieß es Fruttenheim und 1402 Frettenheim. Nach dem Alzeyer Sal- und Lagerbuch von 1429 gehörte das Dorf zu denjenigen Orten, welche der Burg Alzey zu Dienst verpflichtet waren. Die Vogtei, ein Lehen der Pfalzgrafen, lag in den Händen eines Adelsgeschlechts, das sich nach Frettenheim nannte. Als die Herren von Frettenheim Ende des 16. Jahrhunderts mit dem Tod Friedrichs von Frettenheim ausstarben, wurde das Lehen von Kurpfalz wieder eingezogen. Frettenheim blieb bis zur Auflösung des Kurstaates Ende des 18. Jahrhunderts beim kurpfälzischen Oberamt Alzey.

Nachweise

Redaktionelle Bearbeitung: Stefan Grathoff, Sarah Traub

Verwendete Literatur:

  • Karl Johann Brilmayer: Rheinhessen in Vergangenheit und Gegenwart. Geschichte der bestehenden und ausgegangenen Städte, Flecken, Dörfer, Weiler und Höfe, Klöster und Burgen der Provinz Rheinhessen nebst einer Einleitung.

Bild: Harald Strube

 

Aktualisiert am: 09.05.2016