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Zur Geschichte von Heimersheim

Langscheune

Heimersheim, einer der älteren Orte im ehemaligen Wormsgau, wird erstmals 771 in der Überlieferung des Klosters Lorsch erwähnt. Im berühmten Lehnsbuch Werners II. von Bolanden heißt es, Werner besitze das Gericht zu Heimersheim als Lehen der Wildgrafen.
Dem Alzeyer Saalbuch von 1429 zufolge, mußten sich die Einwohner von Heimersheim an baulichen Unterhaltung des Schlosses in Alzey beteiligen.


Heimersheim scheint schon früh in der Verfügungsgewalt der Pfalzgrafen bei Rhein gestanden zu haben. Im Ort waren im 13. bzw. 14. Jahrhundert das alte Kloster Syon und die Niederadligen von Lewenstein begütert. Das lewensteinische Hofgut war pfalzgräfliches Lehen. Kurfürst Karl Ludwig zog es 1657 vom Lehensmann ein.
Heimersheim blieb bis zum Untergang des Kurpfalz pfalzgräflich und war dem Oberamt Alzey zugeteilt.

Quelle: Brilmayer; Bild: Harald Strube; redakt. Bearb. S.G.