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Zu sehen ist das Wappen von Schornsheim

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Zur Geschichte von Schornsheim

Schornsheim Gesamtansicht
Bild: Gemeinde Schornsheim[Bild: Alfons Rath]

Schornsheim wurde erstmals im Jahr 782 n.Chr. urkundlich als Scoronishaim erwähnt. Aus der Urkunde geht hervor, dass die Kirche und den Fiskus von Schornsheim Karl dem Großen gehörte. Karl erscheint hier als Besitznachfolger jenes Scoran, der einst die Kirche gegründet hatte. Schutzherrin der 1109 genannten Kirche wurde die hl. Lioba, eine Nichte des Bonifatius. Gegen Ende ihres Lebens zog sich Lioba in das Kloster Schornsheim in zurück und starb dort am 28. September 782. Noch heute ist die katholische Kirche nach der hl. Lioba benannt, steht auf dem Dorfplatz ein Brunnen, in dessen Mittelpunkt die hl. Lioba steht.
Am 30.März 1288 belehnte Graf Heinrich von Sponheim die Einwohner von Schornsheim mit seinem dortigen Besitz und beendete damit die Leibeigenschaft.
Im Mittelalter bildete das spätere Rheinhessen keine staatliche Einheit, sondern kurpfälzische und kurmainzische, wild- und rheingräfische, nassauische und ritterschaftliche Grundherrschaft und Rechte lagen wie bei einem Fleckenteppich beieinander. Die vier Ganerbschaften Bechtolsheim, Mommenheim, Niedersaulheim und Schornsheim bildeten im Hinblick auf ihre geographische Lage das Rückgrad des reichritterschaftlichen Besitzes in der Pufferzone zwischen den beiden rivalisierenden Territorien Kurpfalz und Kurmainz.

Quelle: Homepage der Gemeinde; Redakt. Bearb. S.G.