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Zu sehen ist das Wappen von Wöllstein

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Zur Geschichte Wöllsteins

Zu sehen ist ein Panorama von Wöllstein
[Bild: Harald Strube]

Im "Wilden Westen Rheinhessens" rund um den Ölberg bei Wöllstein befinden sich seltene Pflanzen. Aus diesem Grund hat das Land Rheinland-Pfalz auf diesem Landfleck ein Narturschutzgebiet ausgewiesen. Bei gutem Wetter bietet die Aussichtsplattform des Wöllsteiner Wasserturmes eine herrliche Sicht über das "Tälchen" und über das rheinhessische Hügelland. Im asymmetrischen, malerischen Aufbau des Baukörpers von St. Remigius und der reichen formalen Durchbildung ist dies ein charakteristischer Bau des Späthistorismus. Es handelt sich um eine gewölbte Basilika aus Bruchstein mit breitem Mittelschiff, das rechte Seitenschiff mit Nebenchor pseudobasilikal angeschlossen, das linke niedriger und verkürzt. Die Fassade wird flankiert von einem quadratischem Turm mit Giebeln, gegenüber ein achteckiges Treppentürmchen, das Westjoch mit der Empore ist durch Giebel querhausartig herausgehoben. Die reiche, weitgehend erhaltene Ausstattung stammt aus der Erbauungszeit. Vom alten Rathaus steht heute nur noch das Hauptgebäude. Auch von dem ebenfalls auf dem Grundstück errichteten Gefängnis ist nur noch ein Teil der Gefängnismauern und das Haupttor erhalten.