Kulturdenkmäler in Alzey
Augustinerkloster
Das Kloster der Augustiner in Alzey wurde 1550 von Kurfürst Friedrich III. mit päpstlicher Zustimmung zugunsten der Universität Heidelberg aufgehoben.
Burg Windberg (Weinheim)
Die Burg Windberg ist eine verschwundene Burg in Weinheim bei Alzey.
Evangelische Kirche (Dautenheim)
In Dautenheim befand sich vor der Glaubensspaltung eine der hl. Anna und dem hl. Nikolaus geweihte Kapelle. Die damit verbundene Pfründe verliehen die Pfalzgrafen bei Rhein. Die Kapelle fiel in der pfälzischen Kirchenteilung den Reformierten zu. Die heutige Kirche wurde 1787 als einfacher Saalbau mit zweigeschossigem Dachreiter errichtet. Die Kanzel wurde 1790 erbaut.
Geol. Fundstätte Trifft (Weinheim)
Die am nordöstlichen Ortsausgang gelegene ehemalige Sandgrube ist seit 15 Jahren eine Pilgerstätte für Geologen und Paläontologen. Am eindrucksvollsten ist zunächst die steile Wand, die durch unsachgemäßes Vorgehen von Sammlern zum Teil verstürzt und mit höhlenartigen Kavernen aus der Zeit des letzten Krieges als Zuflucht vor Bombenangriffen und Tieffliegern versehen ist.
Heilig-Geist / St. Johann
Das ehemaliges Zisterzienserinnen-Kloster zum Heiligen Geist wird in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts gestiftet. 1564 zog Kurfürst Friedrich III. den Klosterbesitz ein.
Kloster Himmelgarten
Über das Zisterzienserinnen-Kloster Himmelgarten ist wenig bekannt. Aus der Aufhebungsbulle von 1476 geht allerdings ein ansehnlicher Besitz hervor.
Kloster Klingen
Das Augustinerinnenkloster zu der Klingen, auch Neues Kloster genannt, wird erstmals am 28.10.1299 erwähnt. 1499 wurde es dem Augustinerkonvent übergeben.
Kloster Weidas (Dautenheim)
Das ehemalige Zisterzienserinnenkloster Marienborn, auch Weidas genannt, südwestlich von Dautenheim gelegen wurde 1237 (Brilmayer: im 12. Jh.) gegründet. Es wurde so reichlich mit Schenkungen bedacht, dass ihm fast die ganze Ortsgemarkung zustand und es die Dorfherrschaft erringen konnte. Das Kloster stand unter dem Schutz des Pfalzgrafen.
Römische Funde (Dautenheim)
Das Gebäude repräsentiert eine Variante des Portikus-Risalittyps, bei dem in der Frontseite ein Portikus zwischen zwei vorspringenden Ecktürmen sitzt. Der linke Eckturm wurde in diesem Fall zu einer Badeanlage ausgebaut. Ob der Innenhof überdacht war, bleibt fraglich, da die damit verbundene große Spannweite des Dachgebälks Konstruktionsschwierigkeiten mit sich gebracht hätte. Der Gutshof stammt aus der Zeit des 2. – 4. Jahrhunderts n.Chr.


















